#energetisch #befreiend
Hervé Koubi beschreibt SOL INVICTUS in seinen Arbeitsnotizen wie folgt: »Das Universum, der Verlauf der Jahreszeiten, wie passen wir in diese großen, wirbelnden, sich verändernden Räume? Dieser Raum, verbunden mit der Bedeutung unseres Lebens ist begrenzt durch seinen Anfang und sein Ende; unser aller Schicksal ist darin gleich und deshalb – damit verbunden und konfrontiert – tanze ich.« Lieben und Tanzen sind für den Choreographen Teil desselben unteilbaren Ganzen, das das Leben ausmacht. Und so soll SOL INVICTUS ein Funke sein – so strahlend wie ein Leben voller Freude am Tanzen ... zusammen. Aber was bedeutet »zusammen tanzen«? Die Antwort darauf bleibt für Koubi ein Geheimnis. Was er jedoch weiß: Er möchte von Liebe, gegenseitiger Hilfe, Solidarität, Licht und Verbundenheit erzählen. Tanz führt zusammen und vereint. Tanz unterwandert geografische Begrenzungen. In dieser Choreographie weicht Koubi zudem die Grenzen verschiedener Stile von Ballett, Street Dance und Akrobatik auf – gemeinsam mit 15 Tänzerinnen und Tänzern, die von fünf Kontinenten stammen. Der promovierte Pharmazeut mit algerischen Wurzeln entschied sich für eine Laufbahn als Tänzer und Choreograph und für ein Studium in Aix-Marseilles. 2010 gründete er seine erste eigene Compagnie in Algerien. Er wählte bei einem Casting 12 Tänzer aus Algerien, Marokko und Burkina Faso aus, um mit ihnen sein neues OEuvre zu erarbeiten. Von den begabten Tänzerinnen und Tänzern – überwiegend Hip Hopper und Streetdancer – hatte noch keiner je auf einer Bühne gestanden. 2015 kreierte Hervé Koubi LES NUITS BARBARES, seine Hommage an die nordafrikanischen Völker des Mittelmeerraumes und seine Sicht aus diesem Raum heraus.
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