Spielzeit 2026|27
Es ist uns eine große Freude, Sie zur Spielzeit 2026/27 ins Theater Bonn einzuladen. Die Highlights des Internationalen Tanzes versprechen in der kommenden Saison starke künstlerische Handschriften und inspirierende Begegnungen auf unserer Bühne.
Am Samstag, 30. Mai, startet der exklusive Vorverkauf für Neuabonnentinnen und Neuabonnenten des TANZABOS 26|27 sowie der Einzelkartenverkauf für Abonnentinnen und Abonnenten des Theater Bonn. Tickets sind online und an unseren Theaterkassen erhältlich. Die Buchung ist ausschließlich für registrierte Abonnentinnen und Abonnenten möglich.
Am Samstag, 6. Juni startet der allgemeine Vorverkauf.
Sollten bei Ihrer Anmeldung Probleme auftreten, nutzen Sie bitte zunächst die Funktion „Passwort vergessen“. Alternativ steht Ihnen unsere Theaterkasse während der Öffnungszeiten (Mo–Sa, 10:00–15:00 Uhr) unter 0228778008 oder 0228778022 sowie per E-Mail an theaterkasse@bonn.de gerne zur Verfügung.
Zum Einzelkartenkauf für Abonnentinnen & Abonnenten Tanzabo buchenProgramm
Zu jeder Vorstellung gibt es 30 Minuten vor Beginn eine Einführung auf der Foyerbühne (Ausnahme DER NUSSKNACKER).
SCIROCCO - TOD IN VENEDIG / BRIDGE OF SIGHS
WINNDance Company (DEUTSCHLAND)
26. und 27. September 2026 | 19.30 Uhr
-
Mehr Infos
Deutschlandpremiere | 9 Tänzerinnen & Tänzer | ca. 120 Minuten, eine Pause
#Sehnsucht #Rausch
Der erste Teil TOD IN VENEDIG entfaltet einen inneren Dialog zwischen Thomas Mann und Gustav von Aschenbach, dem Protagonisten seiner gleichnamigen Novelle, der den verhängnisvollen Sommer in Venedig nochmals durchlebt. Sein innerer Konflikt verdichtet sich zum Ausdruck von Manns emotionaler Ambivalenz und wird in körperlich erfahrbare Bewegung übersetzt.
Im zweiten Kapitel schöpft John Neumeiers BRIDGE OF SIGHS aus der Geschichte der Seufzerbrücke in Venedig, einem Liebeszitat des Augustinus und der düsteren Musik Schostakowitschs. Die Brücke steht für Abschied, Sehnsucht und unwiederbringliche Vergangenheit. Die Tänzerinnen und Tänzer verdichten diese Bilder zu einer emotionalen Landschaft zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Die Compagnie, deren Name WINN für »When, if not now?« steht, vereint Tänzerinnen und Tänzer im Alter über 40, deren Professionalität in den vergangenen Jahrzehnten Ballett und zeitgenössischen Tanz geprägt haben.
Preiskategorie: C
-
Mitwirkende
Konzept: Slava Tutukin, Marijn Rademaker, Ira Goldbecher, John Neumeier
Choreografie: Imre & Marne van Opstal, Omar Román De Jesús, Rainer Behr, John Neumeier
Kostüme: BOSS
Licht: Konstantin Binkin und John Neumeier
Film: Javier De Frutos
Musik: Ricardo Villalobos / Max Loderbauer / Mohammad Reza Mortazavi / Boxhead Ensemble / Jesse Scheinin / Floex and Tom Hodge / Hildur Guðnadóttir / Dmitri Schostakowitsch / Friedrich Hollaender / Kurt Weill / Bryan Ferry
ECHOS
St.Gallen Dance Company (Schweiz)
12. und 13. November 2026 | 19.30 Uhr
-
Mehr Infos
Deutschlandpremiere | 11 Tänzerinnen und Tänzer | ca. 60 Minuten, keine Pause
#alpin #live-musik
Widerhall, Verbindung und Entfernung zugleich. Es trägt Stimmen durch Raum und Zeit, verstärkt Rufe oder lässt sie verhallen, schafft Nähe oder unterstreicht Stille und Isolation. Aus diesem Klang heraus entfaltet sich das Geschehen auf der Bühne: Aus allen Richtungen zieht der Klang zu uns und nimmt uns mit in eine ursprüngliche Welt, in der Rhythmus, Atem und Gemeinschaft spürbar werden – als würde sich eine elementare Kraft entfalten. In diesem Werk von Frank Fannar Pedersen und Javier Rodríguez Cobos, in dem Konzert und Tanzaufführung verschmelzen, erleben wir den Vokalisten und Musiker Christian Zehnder, der den Obertongesang revolutioniert hat, erstmals gemeinsam mit seinem Sohn, dem elektronischen Musiker und Sounddesigner Till Zehnder, mit den Tänzerinnen und Tänzern der Tanzkompanie St. Gallen auf der Bühne.
Wir alle kennen dieses Gefühl, angesichts der uns umgebenden Natur ins Staunen zu geraten – ehrfurchtsvoll und zugleich vertraut. Sie ist unser aller Zuhause und entzieht sich dennoch unserer Kontrolle und unseren Vorstellungen. Mehr als einem stringenten Narrativ folgen in ECHOS Intuition, tiefsitzende Kraft und freigesetzter Ausdruck ihrem eigenen Weg – eine Stimmung, von der man sich berühren lassen kann: eine Einladung, in Resonanz zu treten.
Preiskategorie: C
-
Mitwirkende
Konzept, Choreografie: Frank Fannar Pedersen, Javier Rodríguez Cobos (in enger Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen und Tänzern)
Komposition, Stimme/Obertongesang, Wippkordeon, Live-Electronics: Christian Zehnder
Sound Design, musikalische Leitung, Live-Electronics: Till Zehnder
Bühne: Tina Tzoka
Licht: Lukas Marian
Kostüm: Désirée Müller
Dramaturgie: Lisa Leopold
DER NUSSKNACKER - EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE
Mährisch-Schlesisches Nationaltheater (TSCHECHIEN)
10. Dezember 2026 | 19.30 Uhr
11. Dezember 2026 | 19.30 Uhr
12. Dezember 2026 | 15 Uhr und 19.30 Uhr
13. Dezember 2026 | 14 Uhr und 18 Uhr
-
Mehr Infos
Ballett nach Charles Dickens und E. T. A. Hoffmann
38 Tänzerinnen und Tänzer | 120 Minuten, eine Pause
#klassisch #märchenhaft
DER NUSSKNACKER erzählt die berühmte Geschichte von einem Weihnachtsfest der besonderen Art. Der ungarische Choreograf Youri Vámos hat E.T.A. Hoffmans Text mit A Christmas Carol / Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens zu einem einmaligen Erlebnis kombiniert.
London im 19. Jahrhundert: Clara und der Prinz begegnen dem ungehobelten Wucherer Scrooge, einem herzlosen Exzentriker, der Weihnachten hasst und verachtet. Scrooge geht sogar so weit, seinen Angestellten Bob Cratchit an Heiligabend zu entlassen. Bob kann es sich nicht einmal leisten, seiner kleinen Tochter Clara die ersehnte Nussknackerpuppe zu schenken. In derselben Nacht wird Scrooge von Alpträumen heimgesucht, er erhält eine letzte Chance zur Besserung. Und da es sich um eine Weihnachtsgeschichte handelt, verwandelt sich der Griesgram in einen freundlichen, großzügigen und mitfühlenden Mann – ein Inbegriff für den Geist der Weihnacht.
Preiskategorie: B
-
Mitwirkende
Choreografie und Libretto: Youri Vámos
Musikalische Leitung: Marek Šedivý
Bühne: Daniel Dvořák
Kostüme: Roman Šolc
Licht: Klaus Günter Gärditz
Musik: Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
Kinder- und Jugendchor: Theater Bonn, Leitung: Ekaterina Klewitz
FIREWORKS - THE FIREWORKS PROJECT / BONUS TRACK / ABC / BOLERO+
Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart (DEUTSCHLAND)
8. und 9. Januar 2027 | 19.30 Uhr
-
Mehr Infos
16 Tänzerinnen und Tänzer | 135 Minuten, eine Pause
#tanzbar #swing
Das Konzept von THE FIREWORKS PROJECT ist simpel, Eric Gauthiers Köder schmackhaft: eine Liste von ikonischen Jazzmusiktiteln. Der Auftrag: je eines dieser Stücke von je einem Choreographen in Tanz zu übersetzen. Es entstehen kleine Raketenhappen in der Tradition von Jazz und Swing. Die Kürze der Musiktitel verlangt höchste Konzentration bei der Choreographie, die sich für den Zuschauer in Intensität überträgt. Weitere Teile des Abends sind BONUS TRACK von Hofesh Shechter, ABC von Eric Gauthier (ursprünglich für Startänzer Johan Kobborg inszeniert) und BOLERO + von Andonis Foniadakis. Der Abend ist eine explosive Mischung aus Neuem und Alten, Totentanz und Maskenball – und der Freude, die Feste so zu feiern, wie sie fallen.
Preiskategorie: C
-
Mitwirkende
Künstlerische Leitung: Eric Gauthier
Choreografie Barak Marshall / Mauro Bigonzetti / Dominique Dumais / Marco Goecke / Sofia Nappi / Johan Inger / Stijn Celis / Virginie Brunelle / Benjamin Millepied / Hofesch Schechter / Eric Gauthier / Andonis Foniadakis
Musik: Fanfare Ciocărlia / Chet Baker / Laurie Anderson / Mercedes Sosa / Charles Aznavour / Kronos
BALLET BLACK AT 25 … ALL TOWARDS HOPE / INGOMA
Cassa Pancho’s Ballet Black (GROSSBRITANNIEN)
24. und 25. Februar 2027 | 19.30 Uhr
-
Mehr Infos
Deutschlandpremiere | 11 Tänzerinnen und Tänzer | 90 Minuten, eine Pause
#pastandpresent #preisgekrönt
Das Doppelprogramm umfasst … ALL TOWARDS HOPE, ein fröhlicher Neuauftrag der zweifachen Bessie-Award-Gewinnerin Hope Boykin. Inspiriert von persönlichen und gelebten Erfahrungen, kreiert sie anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Ballet Black eine lebendige Hommage an den Werdegang des Ensembles – und wagt einen Blick in dessen Zukunft.
Hoffnung ist ein Gefühl dafür, was man sich wünscht und was man erreichen kann. Hoffnung ist der Akt des Vertrauens und zuversichtlichen Vorausschauens. Hoffnung ist das, was wir brauchen. Die Choreografin beschreibt die Bedeutung ihres Werks: »Ich lebe, wie die meisten von uns, in einer Gemeinschaft von Menschen mit unterschiedlichen Meinungen, unterschiedlichen Perspektiven und wechselnden Emotionen. Den Mut zu finden, Abstand zu nehmen, innezuhalten und nachzudenken, schwächt mich nicht, sondern stärkt meinen Geist und macht mich furchtlos, mich zu bewegen, für mich einzustehen und mich zu entscheiden, zu hoffen und zu lieben.«
Im zweiten Teil des Abends erleben Sie INGOMA, das Debüt des ehemaligen Ensemblemitglieds Mthuthuzeli November. Inspiriert vom Streik der südafrikanischen Bergleute 1946, einem Vorläufer der Anti-Apartheid-Bewegung, fängt INGOMA das Leid und die Widerstandskraft der Schwarzen Bergleute und ihrer Gemeinschaften ein. Das Werk wurde sowohl mit dem Olivier Award 2020 als auch mit dem Black British Theatre Award für die beste Tanzproduktion ausgezeichnet.
Preiskategorie: C
-
Mitwirkende
Choreografie: Hope Boykin, Mthuthuzeli November
Licht: David Plater Kostüme Yann Seabra, Jessica Cabassa
Musik: Peter Johnson, Mthuthuzeli November, Bill Laurance
BEETHOVEN 7
Sasha Waltz & Guests (DEUTSCHLAND)
25. und 27. März 2027 | 19.30 Uhr
-
Mehr Infos
Eine Kooperation des Theater Bonn mit dem Beethovenfest Bonn
14 Tänzerinnen und Tänzer | ca. 90 Minuten, eine Pause
#freiheitsliebend #historisch
In BEETHOVEN 7 widmet sich Sasha Waltz der Sinfonie Nr. 7 in A-Dur (op. 92) von Ludwig van Beethoven. Die Musik entstand 1812. Es schwingen in dieser Sinfonie Themen seiner Zeit mit, die auch heute noch aktuell sind: das Scheitern einer Revolution, die (erzwungene) Rückkehr zu alten Traditionen, die Reibung zwischen dem Wunsch nach gesellschaftlicher Transformation und der damit einhergehende Verlust von Freiheit und Zukunftsperspektiven.
Beethoven notierte 1812 in sein Tagebuch die Frage: »[I]st der ächte Wahre Mensch / Ein Sklave der Umgebung oder Frey?«, und sieht – persönlich enttäuscht – die politische Idee der Freiheit zwischen Französischer Revolution und europäischer Restauration scheitern. Gleichzeitig ist sein Werk prägender Ausdruck einer ästhetischen Idee der künstlerischen Freiheit.
Preiskategorie: B
-
Mitwirkende
Konzept und Choreografie: Sasha Waltz
Kostüm: Bernd Skodzig
Licht: Martin Hauk
Dramaturgie: Jochen Sandig
Musik: Ludwig van Beethoven
Live-Musik: Beethoven Orchester Bonn
DER KLEINE PRINZ
NRW Juniorballett (DEUTSCHLAND)
3. April 2027 | 19.30 Uhr
4. April 2027 | 18 Uhr
-
Mehr Infos
Weltpremiere | 10 Tänzerinnen und Tänzer | 70 Minuten, keine Pause
#poetisch #zeitlos
Inspiriert von Antoine de Saint-Exupérys zeitloser Erzählung lädt das Ballett DER KLEINE PRINZ zu einer poetischen Reise ein, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen berührt. Die Choreografie übersetzt die berühmte Geschichte über Freundschaft, Liebe und die Suche nach dem, was im Leben wirklich zählt, in eine bildstarke Tanzsprache und erschafft so ein Fantasieuniversum, das Augen und Herz öffnet.
Im Zentrum der Erzählung steht der Pilot, dessen Flugzeug über der Wüste abstürzt. In der Einsamkeit des Sandes begegnet er einem geheimnisvollen jungen Prinzen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise durch Raum und Zeit – eine Reise, die den Piloten auf eine ebenso geheimnisvolle wie gefährliche Reise führt und letztlich: zu sich selbst.
In klar gegliederten Akten entfaltet sich ein Handlungsballett voller Symbolik: von der stolzen Rose über den schlauen Fuchs bis hin zum unheimlichen Narziss. Stets präsent ist die Schlange als zwielichtig-schillernde Figur. Sie ist Sinnbild des nahenden Todes, der sich lautlos durch das Stück windet.
Das junge Ensemble des NRW Juniorballett füllt diese fantastische Welt mit Leben. Es entsteht ein Gesamtkunstwerk, das die poetische Schlichtheit des Originals liebevoll einfängt.
DER KLEINE PRINZ ist ein Ballett für die ganze Familie, das den Zauber der Geschichte bewahrt und zugleich neue, fantasievolle Perspektiven eröffnet – eine Einladung, die Sterne wieder mit den Augen der Kindheit zu betrachten.
theaterdo.de/nrw-juniorballett
Preiskategorie: C
-
Mitwirkende
Konzept, Choreografie und Libretto: Bojana Nenadović
Licht: Tim Waclawek
Kostüme: Leo Kulaš
RHYTHM & FLOW
ISH Dance Collective (NIEDERLANDE)
3. und 4. Juni 2027 | 19.30 Uhr
-
Mehr Infos
12 Tänzerinnen und Tänzer | 75 Minuten, keine Pause
#rhythmisch #ekstatisch
In RHYTHM & FLOW kommen Hip-Hop-Tänzer, Parkour- Athleten und Pole-Artisten mit Musikern auf der Bühne zusammen. Was passiert bei diesem »CultureClash«? – Eine Performance, die von Anziehung und Aufeinanderprallen erzählt.
Wir erleben eine offene Jamsession auf der Bühne: Ein Tänzer fordert einen Musiker heraus, sie steigern den Beat und spüren, wie das Adrenalin steigt. Sie stürzen sich mit ganzem Herzen in den Flow des anderen. Dieser Abend ist ein ewiger Kreis aus Ekstase, aus Hingabe und Loslassen.
Das Bühnenbild, ein Labyrinth aus Rohren und Stangen, ist die perfekte Spielwiese für das Aufeinandertreffen der Disziplinen. Choreograf Marco Gerris lässt diese Disziplinen verschmelzen und wieder auseinandergehen. Fast hat man beim Zuschauen den Eindruck, die Energie würde durch die Rohre fließen wie ein liquider Herzschlag, dem sich auch das Publikum nicht entziehen kann.
Die Show ist mehrfach preisgekrönt, unter anderem mit dem Zwaan in der Kategorie »most impressive dance production« sowie mit dem Johannes Vermeer Award für Choreografen
Marco Gerris.Preiskategorie: C
-
Mitwirkende
Choreografie: Marco Gerris & Ensemble
Bühne: Ascon de Nijs
Licht: Mike den Ottolander
Musik: Rik Ronner / Irie Weergang Bove / Sanne Landvreugd
AMALUR INFINITY (A.I.)
Lucía Lacarra Ballet (Spanien)
9. und 10. Juni 2027 | 19.30 Uhr
-
Mehr Infos
Deutschlandpremiere | 10 Tänzerinnen und Tänzer | ca. 60 Minuten, keine Pause
#ChangeNotTrend #KünstlicheIntelligenz
Der Aufstieg der künstlichen Intelligenz hat die Art und Weise verändert, wie wir in der Welt leben.
Zwischen Versprechungen des Fortschritts und Schatten der Unsicherheit entsteht ein zwiespältiges Terrain, in dem das Menschliche und das Künstliche miteinander verflochten sind. A.I. (Amalur Infinity) positioniert sich an dieser Schwelle und bietet eine Erfahrung, die nicht darauf abzielt, Antworten zu geben, sondern vielmehr Fragen über unser Bewusstsein, unsere Emotionen und unser Wesen aufwirft.
A.I. ist eine Tanzperformance, die Laserlicht und neue Technologien integriert, um der künstlichen Intelligenz eine szenische Form zu verleihen. Durch eine gemeinsame Choreografie aus Licht und Körper reflektiert das Werk den bewussten Umgang mit Technologie und gewinnt sie als künstlerisches Werkzeug im Dienste von Emotion, Identität und dem Menschen zurück. Lucía Lacarra und Matthew Golding sind dem Bonner Publikum bereits vertraut: Sie begeisterten zuletzt 2024 mit LOST LETTERS.
Preiskategorie: C
-
Mitwirkende
Konzept und Regie: Lucía Lacarra, Matthew Golding
Choreografie: Juanjo Arqués, Matthew Golding
Kostüme: Betitxe Saitua
Licht: Eduardo Chacón
SOULÈVEMENT
Ballet Preljocaj (Frankreich)
3. und 4. Juli 2027 | 19.30 Uhr
-
Mehr Infos
12 Tänzerinnen und Tänzer | ca. 80 Minuten, keine Pause
#aufständisch #energiegeladen
Eine kraftvolle, verbindende Energie durchzieht diese Arbeit – eine Energie, die Menschen über Unterschiede, Eigenheiten und Glaubenssysteme hinweg zusammenführt. Sie entsteht im öffentlichen Raum, auf Straßen und Plätzen, im Zentrum unserer Städte, und entfaltet sich im gemeinsamen Erleben von Bewegung.
Ausgehend von historischen Momenten des Aufbegehrens – von der Antike über die Aufklärung bis in die Gegenwart – greift die Choreografie jene kollektiven Dynamiken auf, die aus purer Notwendigkeit aus Unterdrückung und der Sehnsucht nach entstehen.
Die Körper auf der Bühne formieren sich zu einem beweglichen Gefüge: Sie verdichten sich, lösen sich auf, finden neue Konstellationen – wie ein Schwarm, der sich ständig neu organisiert. In dieser fließenden Struktur wird Energie sichtbar und spürbar: als Widerstand, als Impuls, als geteilte Erfahrung.
So entsteht ein Raum, in dem Gemeinschaft als physische Erfahrung im Mittelpunkt steht.
Preiskategorie: C
-
Mitwirkende
Choreografie: Angelin Preljocaj
Musik: Irène Drésel
Licht: Éric Soyer
PREISE UND ABO
EINZELKARTENPREISE
Kategorie B:
PG 1: 108,90 | PG2: 96,80 | PG3: 83,60 | PG4: 60,50 | PG5: 23,90
Kategorie C:
PG 1: 84,70 | PG2: 71,50 | PG3: 57,90 | PG4: 43,90 | PG5: 13,90
Abo
9 Vorstellungen | 45 % Abo-Vorteil
Sa 26.09.2026 | SCIROCCO
Do 12.11.2026 | ECHOS
Fr 08.01.2027 | FIREWORKS
Mi 24.02.2027 | BALLET BLACK AT 25
Do 25.03.2027 | BEETHOVEN 7
Sa 03.04.2027 | DER KLEINE PRINZ
Do 03.06.2027 | RHYTHM & FLOW
Mi 09.06.2027 | AMALUR INFINITY (A.I.)
Sa 03.07.2027 | SOULÈVEMENT
PG1: 433 Euro | PG2: 368 Euro | PG3: 303 Euro | PG4: 227 Euro | PG5: Kein Abo
-
Mehr Infos & Bedingungen
Mit einem Abonnement sparen Sie 45% auf den Einzelkartenpreis. Kinder, Schüler, Studierende und Auszubildende sowie Personen im Freiwilligen Sozialen Jahr und Freiwillige im Sinne des Bundesfreiwilligendienstgesetzes bis einschließlich 26 Jahre können unseren Jugendvorteil in Anspruch nehmen (60 %). Wenn Sie Inhaber des Bonn-Ausweises oder eines Schwerbehinderten-Ausweises (Grad der Behinderung mind. 50%; Bei Vermerk „B“ im Ausweis erhält die Begleitperson ein kostenfreies Abonnement) sind, haben Sie Anspruch auf einen Preisvorteil von 50 %. Die Abonnement-Ermäßigung wird jeweils auf Basis des Grundpreises berechnet. Eine Kombination von Rabatten ist nicht möglich.
Das Tanzabonnement beinhaltet 9 Vorstellung. Sie buchen einen festen Sitzplatz, der für alle 9 Termine gilt. Der Abonnement Ausweis gilt am Veranstaltungstag als Ticket im VRS (bei print@home-Tickets, Mobile-Tickets und Wallet-Tickets muss der Fahrausweis separat gebucht werden und ist nicht im Aboausweis enthalten).
Bei Verhinderung können Sie bis zu zwei Mal kostenlos Ihren Abotermin tauschen. Umtauschscheine aus einem Tanzabo 2026/2027 müssen in der laufenden Spielzeit für Vorstellungen bis 31.07.2027 eingelöst werden und verlieren zum Ende der Spielzeit automatisch ihre Gültigkeit. Eine Auszahlung oder Verrechnung des Gutscheinbetrags ist nicht möglich.
Bitte beachten Sie die ausführlichen Abonnement-Bedingungen und AGB des Theater Bonn.