Spielzeit 26 | 27
»Ein Theater ist erst dann richtig gut, wenn es die Vielfalt unserer ganzen Stadt widerspiegelt. Und so möchten wir alle Menschen in Bonn herzlich einladen, ihr Theater als ihr Haus zu entdecken«, so Generalintendant Dr. Bernhard Helmich. »Auch in dieser Spielzeit ist wirklich für jeden und jede etwas dabei: mitreißende Klassiker der Opernliteratur, unterhaltsame Stücke für die ganze Familie, hochaktuelles Schauspiel, internationale Tanzgastspiele sowie spannende Uraufführungen – und das auf künstlerisch höchstem Niveau. Zudem gehen wir mit unserer Lastenradbühne und jeder Menge musikalischer und theatraler Überraschungen raus in die Stadt und hinein in die Stadtteile!«
Oper
Erstklassige Sänger, spannende Regiehandschriften und eine deutsche Erstaufführung: Im Opernhaus erwarten das Publikum unter anderem Klassiker wie DIE ZAUBERFLÖTE in einer Neuinszenierung des französischen Künstlerduos Cécile Roussat und Julien Lubek sowie selten gespielte Meisterwerke wie Puccinis »Amerika-Oper« DAS MÄDCHEN AUS DEM GOLDENEN WESTEN und Glucks IPHIGENIE AUF TAURIS. Für mitreißende Unterhaltung mit Tiefgang sorgen das Rock-Musical JESUS CHRIST SUPERSTAR und die Geschichte der COMEDIAN HARMONISTS – Deutschlands erster »Boygroup«.
Die preisgekrönte Reihe FOKUS’33 präsentiert ein außergewöhnliches Highlight: die deutsche Erstaufführung der satirischen Oper DER WELTUNTERGANG. Ein Wiedersehen gibt es unter anderem mit Leo Muscato, der nach dem Riesenerfolg von OTELLO im Dezember 2026 LA BOHÈME in Szene setzt sowie Aron Stiehl, der nach DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG für AIDA zurück nach Bonn kehrt. Jens-Daniel Herzog widmet sich mit der effekt- und klangvollen zeitgenössischen Oper TURING von Anno Schreier der Geschichte eines tragischen Helden des 20. Jahrhunderts. Ergänzt wird das Programm durch die Familienoper DIE VERZAUBERTE STADT im Rahmen der Reihe Junge Opern Rhein-Ruhr sowie die Rückkehr einiger Publikumslieblinge wie DER BARBIER VON SEVILLA und NABUCCO. Die Opernreihe in der Werkstatt wird mit LA VOIX HUMAINE und dem Offenbach-Revueabend M.A.R.S. fortgesetzt.
Zu den ProduktionenSchauspiel
Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen sind von zunehmenden wirtschaftlichen und sozialen Spannungen geprägt. Viele Menschen sehen sich mit Unsicherheiten hinsichtlich ihrer Lebens- und Zukunftsperspektive konfrontiert. Vor diesem Hintergrund versteht sich der Spielplan 2026/27 des Schauspiels als künstlerische Auseinandersetzung mit den Bruchlinien unserer Gegenwart: Das Spektrum reicht von Klassikern wie Goethes DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER und Brechts Frühwerk IM DICKICHT DER STÄDTE bis zu STOLZ UND VORURTEIL * (*ODER SO), einer zeitgenössischen Neufassung von Jane Austens berühmtem Roman.
Mit MEINE KIRSCHEN, MEIN GARTEN, MEIN GELD nach Anton Tschechow und ENDE EINER DIENSTFAHRT sowie MAMA & SAM nach dem Roman der Kult-Fernsehmoderatorin Sarah Kuttner stehen zudem drei Uraufführungen mit ganz unterschiedlicher Handschrift auf dem Programm. Für Familien präsentiert das Schauspielhaus DER ZAUBERER VON OZ nach Lyman Frank Baum, während die partizipative und inklusive Produktion LEONCE UND LENA neue Zugänge zum Theater eröffnet. Auch die Werkstatt greift die Themen des Spielplans auf: Auf der kleineren Bühne des Hauses sind zeitgenössische, experimentelle und publikumsnahe Arbeiten wie STAUBFRAU nach Maria Milisavljević, eine Neuinterpretation von 1984 sowie I HIRED A CONTRACT KILLER zu erleben.
Zu den ProduktionenTanz
Vier Deutschlandpremieren, drei Jubiläen und eine Uraufführung: DIE HIGHLIGHTS DES INTERNATIONALEN TANZES versprechen auch in der kommenden Saison starke künstlerische Handschriften und Tanz auf höchstem Niveau. Freuen Sie sich auf international erfolgreiche Kompanien – mit einer mitreißenden Mischung aus klassischem Ballett, zeitgenössischem Tanz und genreübergreifenden Abenden.
Zu den Produktionen