Valerie Haunz
Die Sopranistin und Gesangspädagogin Valerie Haunz wurde in Bonn geboren. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln die Bachelorstudiengänge Künstlerischer Gesang und Gesangspädagogik sowie den Masterstudiengang Lied- und Konzertgesang. Ihren zweiten Masterabschluss im Fach Musiktheater gestaltete sie im Juli 2026 mit dem Werk »Weiße Rose« von Udo Zimmermann. Als Lied-, Konzert- und Opernsängerin ist sie vielseitig tätig.
Gemeinsam mit ihrer Liedduo-Partnerin Sofi Simeonidis wurde sie mehrfach mit dem 1. Preis ausgezeichnet – unter anderem beim Musikwettbewerb Isenbügel (2023), dem Festival Vocallis (2024), der International Student LiedDuo Competition Groningen (2024), dem Fürstin-Eugénie-Wettbewerb (2024) sowie dem Gen Re Musikwettbewerb (2025). Einem breiteren Publikum wurde sie 2022 durch ein vom WDR aufgezeichnetes Programm mit Werken jüdischer Komponistinnen und Komponisten bekannt. Im April 2025 strahlte zudem der SWR ihr Preisträgerkonzert Zwischen Sturm und Stille aus. 2025 gab Valerie Haunz ihre ersten Opernauftritte: als Echo in ARIADNE AUF NAXOS (Regie: Dietrich Hilsdorf, Musikalische Leitung: Stefan Wehr) sowie als Adele in DIE FLEDERMAUS bei der Jungen Oper Schloss Weikersheim (Regie: Dominik Wilgenbus, Musikalische Leitung: Dirk Kaftan). Es folgte ihre erste Produktion an der Oper Bonn in DIE FRAU OHNE SCHATTEN.
Seit der Spielzeit 2026/27 ist Valerie Haunz fest im Ensemble der Oper Bonn engagiert. In ihrer ersten Spielzeit debütiert sie unter anderem als Papagena (DIE ZAUBERFLÖTE), als Anna (NABUCCO) sowie als Madame KI (TURING).
Stand 2025