Silvia Aymonino
Silvia Aymonino begann ihre berufliche Laufbahn bereits in jungen Jahren. Nach ihrem Debüt beim Festival dei Due Mondi mit Diane von Fürstenberg trat sie 1985 in die Schneiderei Tirelli Costumi ein, wo Gabriella Pescucci ihr die Ausarbeitung, Färbung, Alterung und Bestickung für den Film Der Name Der Rose anvertraute. Bis 1994 durchlief sie sämtliche Abteilungen des Hauses und sammelte umfassende Erfahrungen in handwerklichen ebenso wie in produktions- und organisationsbezogenen Bereichen. In dieser Zeit unterstützte sie zunächst Tirelli und dann Giorgio D'Alberti in der Leitung. Darüber hinaus arbeitete sie international mit Kostümdesignern wie Piero Tosi, Maurizio Millenotti, Paul Brown und Pier Luigi Pizzi zusammen.
In den darauffolgenden Jahren konzentrierte sie sich zunehmend auf die Oper, wo sie unter anderem als Assistentin von Hugo de Ana und Giovanna Buzzi arbeitete. Darüber hinaus war Sylvia Aymonino auch im Filmbereich an der Seite von Maurizio Millenotti, Alessandro Lai und Alberto Spiazzi tätig.
Seit 2006 arbeitet sie mit Gabriella Pescucci zusammen und hat durch Marco Balich schon als Kostümbildnerin bzw. Kostüm-Supervisorin bei Großveranstaltungen und Olympischen Zeremonien mitgewirkt, darunter Turin 2006, London 2012, Sotschi 2014, Rio 2016 und die Flaggenübergabe in Peking 2022 an Mailand-Cortina.
2007 gründete sie zusammen mit Giovanna Buzzi, Odino Artioli und Massimo Pieroni die Kostümwerstatt LOWCostume.
2020 erhielt sie den 39. Franco-Abbiati-Preis für die Kostüme zu AGNESE von Ferdinando Paër (Teatro Regio in Turin). Sie arbeitete bereits mit Regisseuren wie Leo Muscato, Valentina Carrasco, Lorenzo Mariani, Jacopo Spirei, Massimo Popolizio, Damiano Michieletto, Luca Ronconi und Francesco Micheli zusammen.
Stand 2026