Charlotte Quadt

Die deutsche Mezzosopranistin Charlotte Quadt ist als Konzertsängerin gefragt und gern gesehener Gast an verschiedensten Opernhäusern. So sang sie am Theater Heidelberg die Varvara in einer Neuproduktion von Janaceks KATJA KABANOVA. Als Hänsel am Theater Detmold und Bradamante (Händel: ALCINA) am Theater Münster wusste sie Publikum und Presse zu begeistern. Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet Quadt mit dem Theater ihrer Heimatstadt Bonn. Hier war sie in den vergangenen Jahren regelmäßig zu Gast und stand dort u.a. als Hänsel, Trommler (DER KAISER VON ATLANTIS) und 1. Magd (ELEKTRA) auf der Bühne - zuletzt in Francesco Cavallis LA CALISTO. Seit November ist Charlotte Quadt in einer Neuproduktion von Rossinis LA CENERENTOLA erneut am Theater Bonn zu erleben. Neben der Oper widmet die junge Mezzosopranistin auch dem Konzertfach große Aufmerksamkeit. Ihr Repertoire erstreckt sich hierbei von den Passionen des Barock über Messen der Klassik bis hin zu romantischen Oratorien. Großen Erfolg feierte sie 2019 in einer szenischen Umsetzung der Matthäuspassion beim Bachfest Leipzig. Seit 2014 ist sie fester Bestandteil des Bachkantaten-Zyklus an der Kreuzkirche Bonn unter Karin Freist-Wissing. Einladungen führten Quadt u.a. in die Tonhalle Zürich, die Kölner Philharmonie, das Konzerthaus Berlin, die Tonhalle Düsseldorf, an den Wiener Stephansdom und zu den Brühler Schlosskonzerten. Sie konzertierte mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, Belgrade Philharmonic Orchestra, Chorus Musicus Köln/Das Neue Orchester, der Bayerischen Philharmonie München, dem Konzertchor Darmstadt, dem Bachchor Basel und dem gemischten Chor Zürich. Kommende Projekte beinhalten u.a. das Weihnachtsoratorium mit dem Bachchor Essen und Händels JUDAS MACCABAEUS mit dem Sinfonieorchester Wuppertal unter der Leitung von Andreas Spering. Charlotte Quadt studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main. Zuletzt wurde sie von James McCray in Den Haag betreut. Charlotte Quadt ist Stipendiatin des Richard-Wagner Verbandes.

(Foto: Christian Palm)

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