Vasily Barkhatov

Vasily Barkhatov wurde in Moskau geboren. 2005 schloss er sein Studium am Russischen Institut für Theaterkunst an der Fakultät für Musiktheater, Abteilung Regie und Darstellung im Musiktheater, ab.

Am Petersburger  Mariinsky Theatre inszenierte er die Opern Moscow, Cheryomushki von Schostakowitsch (in der Dreifachfunktion als Regisseur und Ausstatter, 2006), Jenůfa von Janáček (2007), Benvenuto Cellini von Berlioz (2007), Verdis Otello (2007), DIE BRÜDER KARAMASOW von Alexander Smelkov (Uraufführung2008), Schtschedrins DIE TOTEN SEELEN (2011) und Offenbachs LES CONTES D‘HOFFMANN (2011).

Zu seinen Arbeiten zählen Die Fledermaus am Bolshoi Theater (2010), Berlioz LA Damnation DE Faust (Nationaltheater Mannheim, 2015), Zimmermanns SOLDATEN (Internationale Maifestspiele, Wiesbaden, 2016), die Uraufführung von A. Reimanns L’Invisible (Deutsche Oper Berlin, 2017), P. Tschaikowskijs Eugen Onegin (Stockholm Royal Opera, 2018).

2012 debutierte der the achtundzwanzigjährige Barkhatov mit Atomic Ivan als Regisseur eines abendfüllenden Films. 

Von 2013 bis 2014 war er Künstlerischer Leiter des Mikhailovsky Theater in St. Petersburg, wo er Wagners DER FLIEGENDE HOLLÄNDER inszenierte. In Basel brachte er 2015 Mussorgskijs Khovanshchina, 2018 Prokofieffs DER SPIELER und 2019 MADAMA BUTTERFLY heraus. An der Ungarischen Nationaloper inszenierte er Puccinis La fanciulla del West (2018).  Im Folgejahr kamen von ihm Gounods FAUST am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken und Tosca an der Staatsoper Hannover auf die Bühne.

Neben der Uraufführung von Param Virs AWAKENING umfassen die bevorstehenden Projekte des Regisseurs am Theater an der Wien Bellinis Norma, an der Oper Frankfurt Ligetis Le Grand Macabre und mit Verdis SIMON BOCCANEGRA seine Rückkehr an die Deutsche Oper Berlin.

2022/2023