Leo Muscato
Der aus Martina Franca stammende Regisseur und Theaterautor Leo Muscato studierte an der Philosophischen Fakultät der Universität La Sapienza in Rom. 1997 wurde er in der Hochschule für Darstellende Künste Paolo Grassi in Mailand aufgenommen, wo er Theaterregie studierte und seine ersten Arbeiten mit Schwerpunkt zeitgenössisches Theater erarbeitete.
Seine breitgefächerte Theaterarbeit sowohl im Bereich des Sprechtheaters u.a. in Mailand, Turin, Rom, Bozen, Parma als auch der Oper in Rom, Florenz, Venedig, Neapel wurde mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet: 2007 kürte ihn die Nationale Gesellschaft der Theaterkritiker zum Besten Theaterregisseur in Italien. 2013 folgten der prestigeträchtige Abbiati-Preis als Bester Opernregisseur und 2016 bekam er den Opern-Oskar von der Stiftung Arena di Verona.
2021 debütierte er mit seiner Inszenierung von IL BARBIERE DI SIVIGLIA am Teatro alla Scala di Milano. 2024 eröffnete er die Saison an der San Francisco Opera mit Verdis UN BALLO IN MASCHERA. Wenig später folgte mit LA FORZA DEL DESTINO die Eröffnungsinszenierung der Saison 2024|25 an der Mailänder Scala.
In Bonn inszenierte Muscato bereits Georg Friedrich Händels XERXES (2018), Rossinis LA CENERENTOLA (2021), Händels AGRIPPINA (2023) und Prokofjews
DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN (2024). In der Spielzeit 2025|26 kehrt er als Regisseur von Verdis OTELLO ans Theater Bonn zurück.
Stand 2026