Ab 8. March 2020

Die Fledermaus

Operette in drei Akten von Johann Strauß (1825 - 1899)
Libretto von CARL HAFFNER und RICHARD GENÉE,
nach dem Vaudeville LE RÉVEILLON von HENRI MEILHAC und LUDOVIC HALÉVY

- Mit Übertiteln -

Premiere 08.03.
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‚In einem Badeort in der Nähe einer großen Stadt‘ spielt die Operette aller Operetten. Kenner haben unschwer herausgefunden, dass es sich bei der großen Stadt um Wien handelt, und als den Badeort haben sie Baden identifiziert, 25 Kilometer südlich der Hauptstadt gelegen, seit 1796 Sommerresidenz von Franz I. – und fünfzehn Jahre lang auch der Sommeraufenthalt Beethovens. Niemand lässt sich gerne zum Gespött machen – auch nicht Dr. Falke, der einst nach durchzechter Faschingsnacht im Fledermauskostüm von seinem Freund Eisenstein dem Gelächter der Frühaufsteher preisgegeben wurde.
Als Eisenstein zu einer achttägigen Haftstrafe wegen Beamtenbeleidigung verurteilt wird, schlägt Falkes Stunde. Er lockt den Freund auf das Fest des Prinzen Orlowsky, um sich vor Antritt der Gefängnisstrafe noch einmal zu amüsieren. Mit zunehmender Walzerseligkeit und erhöhtem Champagnergenuss macht sich größte Verwirrung breit. Erst der nächste Morgen bringt Klarheit: Alle Verwicklungen waren Teil des Racheplans. Und so nutzt der einst gedemütigte Dr. Falke die Gunst der Stunde zur ‚Rache der Fledermaus‘. Am Ende versöhnt man sich wieder und gibt die Schuld seiner Majestät, dem Champagner.
Die Wiener waren sich anfangs nicht einig darüber, ob sie die dritte Operette ihres verehrten Johann Strauß (Sohn) mögen sollten oder nicht. In einem Artikel im Wiener Fremdenblatt war zu lesen: „Ein starkes Stück Frivolität muss man freilich in Kauf nehmen; wenn zum Beispiel ein fremder Mann in Gegenwart der von ihm verehrten Frau den Rock auszieht und sich in den Schlafrock des ausgegangenen Hausherrn wirft, oder wenn ein ordentlicher Gentleman auf dem Maskenballe dicht an den Busen seiner Dulcinea geschmiegt mit der Uhr ihre Herzschläge abzählt. So finden wir das mehr gemein als pikant.“

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Besetzung

Gabriel von Eisenstein  Johannes Mertes
Rosalinde  Anna Princeva
Frank, Gefängnisdirektor  Martin Tzonev
Prinz Orlofsky  Susanne Blattert (Termine)
Anjara I. Bartz (Termine)
Alfred  Kai Kluge
Dr. Falke  Giorgos Kanaris
Orchester  Beethoven Orchester Bonn
Musikalische Leitung  Daniel Johannes Mayr
Inszenierung  Aron Stiehl
Ausstattung  Timo Dentler (Termine)
Okarina Peter (Termine)
Choreinstudierung  Marco Medved
Regieassistenz und Abendspielleitung  Ruben Michael
Studienleitung  Pauli Jämsä
Bühnenbildassistenz  Ansgar Baradoy
Kostümassistenz  Dieter Hauber
Inspizienz  Karsten Sandleben
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