Spielplan

Schauspiel

KARL UND ROSA

Eine Geschichte zwischen Himmel und Hölle

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Wiederaufnahme 07 Jun 19:30 H
Letzte Aufführung 24 Jun 18:00 H
Schauspielhaus

nach dem Roman von Alfred Döblin
Für die Bühne bearbeitet von Alice Buddeberg und Nina Steinhilber

Vor fünf Jahren eröffnete die Inszenierung KARL UND ROSA von Hausregisseurin Alice Buddeberg die erste Spielzeit von Schauspieldirektorin Nicola Bramkamp und ihrem neuen Schauspielensemble.

Zum Abschied ihrer Direktionszeit wird es noch einmal ein Wiedersehen dieser vielbeachteten Inszenierung in aktualisierter, gekürzter Fassung geben. 100 Jahre nach der Revolution, die keine werden durfte, schauen wir mit einem kleinen Festival noch einmal zurück und huldigen einer deutschen Ikone: Rosa Luxemburg. In Diskussionen, Einführungen und einer multimedialen Inszenierung über Luxemburgs Leben gehen wir auf Spurensuche und laden Sie herzlich ein, sich von einem Teil des Ensembles und vielen KünstlerInnen und Inszenierungen in diesem Monat zu verabschieden.

In seinem Roman hat der jüdische Arzt, Schriftsteller und Sozialist Alfred Döblin den Protagonisten der Novemberrevolution, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, ein Denkmal gesetzt. Deutschland im Herbst 1918: Es ist das Ende des ersten Weltkrieges, das Land befindet sich im Umbruch. Während viele Tausende auf einem Trümmerfeld nach Orientierung suchen, stehen die Zeichen der Zeit erneut auf Sturm. Am 9. November ruft der linksrevolutionäre Sozialdemokrat Karl Liebknecht die freie sozialistische Republik aus. Gemeinsam mit Rosa Luxemburg beginnt er einen Kampf um Leben und Tod...

Regisseurin Alice Buddeberg erzählt die Geschichte einer schmerzhaften Emanzipation, voller Widersprüche und Wechselwirkungen zwischen revolutionärer Idee und Sehnsucht nach persönlichem Glück. KARL UND ROSA ist intimes Kammerspiel, große Tragödie und surreales Feuerwerk.

 

 

 

FESTIVAL 100 JAHRE NOVEMBERREVOLUTION
Sonderveranstaltungen:


12. Juni und 23. Juni 2018: EURE ORDNUNG IST AUF SAND GEBAUT
Werkstatt-Bühne
In ihrem gemeinsamen multimedialen Projekt gehen die Regieassistenten Julie Grothgar, Emmanuel Tandler und Frederik Werth dem Mythos Rosa Luxemburg auf den Grund und verfolgen eine Spur der Revolution bis in unsere Gegenwart. Wer wäre sie heute, in Zeiten von Internetrevolution und bequem auf dem Sofa geschmiedeten Weltverbesserungsplänen?

7. Juni 2018: EINFÜHRUNG SPEZIAL
Foyer der Kammerspiele
In Zusammenarbeit mit der Rosa Luxemburg-Stiftung wird das gewohnte Format der Stückeinführung erweitert. Direkt vor der Ausstellung geben Regisseurin Alice Buddeberg, Schauspiel-Direktorin Nicola Bramkamp und Historikerin Dr. Gisela Notz Einblick in die Arbeit an der Inszenierung und in den politischen Kontext.

1. Juni – 30. Juni 2018: Ausstellung ROSA LUXEMBURG – EIN LEBEN FÜR DIE SOZIALISTISCHE IDEE
Foyer der Kammerspiele
Die Ausstellung der Rosa Luxemburg-Stiftung vermittelt anhand von Zitaten aus Briefen und Werken Rosa Luxemburgs, historischen Fotos sowie Dokumenten der internationalen Arbeiterbewegung ein Bild der Revolutionärin in ihrer Zeit.

24. Juni 2018: THEATERGESPRÄCHE ÜBER GOTT UND DIE WELT
Foyer der Kammerspiele
Als Abrundung des Programms bieten die beiden Theologen Johannes Sabel und Axel von Deobbeler in Form eines moderierten Publikumsgesprächs Gelegenheit zum Austausch über die Inszenierung und damit verbundene Themen und Fragestellungen.

Besetzung

Rosa Luxemburg - Sophie Basse 
Hannes / Satan - Alois Reinhardt 
Tanja / Hilde - Julia Keiling 
Friedrich Becker / Leo Jogiches - Sören Wunderlich 
Karl Liebknecht / Der Direktor - Glenn Goltz 
Sonja Liebknecht / Lucie - Johanna Falckner 
Heinz Riedel / Jäger Runge - Benjamin Berger 
Johannes Maus / Erwin - Daniel Breitfelder 

Regie: Alice Buddeberg
Bühne: Cora Saller
Kostüme: Martina Küster
Musik: Stefan Paul Goetsch
Video: Nazgol Emami
Licht: Max Karbe
Dramaturgie: Nina Steinhilber

Abendspielleitung: Julie Grothgar
Inspizienz: Andreas Stubenrauch
Soufflage: Kerstin Heim

 

Länge: 3 Stunden, 45 Minuten inkl. Pause

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