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MARX IN LONDON

URAUFFÜHRUNG

Opernhaus

Bitte beachten Sie, dass die Aufführungen am 20. Januar und 2. Februar von Deutschlandfunk Kultur mitgeschnitten werden. Den Sendetermin geben wir rechtzeitig auf unserer Website bekannt.

URAUFFÜHRUNG
JONATHAN DOVE (*1959)

Eine Komödie
Libretto von Charles Hart
nach einem Originalszenario von Jürgen R. Weber
– In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln –
Auftragswerk des Theater Bonn

Dauer: ca. 150 Minuten (Pause nach ca. 60 Minuten)

Ein Tag im Leben der Familie Marx. Einer der berühmtesten Philosophen und eine Ikone der Politik, Gründer eines der einflussreichsten Denksysteme, in seiner menschlich-allzumenschlichen Alltagsgestalt.
Marx wurde 2003 im ZDF in der Sendung Unsere Besten nach Konrad Adenauer und Martin Luther von den deutschen Fernsehzuschauern zum „drittgrößten“ Deutschen, 2005 in der BBC zum einflussreichsten Denker aller Zeiten gekürt. Komponist Jonathan Dove und Autor/Regisseur Jürgen R. Weber sowie der Librettist Charles Hart haben sich zum Ziel gesetzt, eine Oper zu schaffen, die nicht nur einen Tag im Leben von Marx, sondern auch einen Tag im Leben der Mutter aller modernen Metropolen, London, erzählt. Einen verrückten, unterhaltsamen, spannenden, aber auch typischen Tag in all seiner Dynamik und Widersprüchlichkeit. Dabei wird inhaltlich und musikalisch die Trialektik zwischen Utopie, Wissenschaft und Realität umgesetzt. Wie Doves Opern FLIGHT oder THE ADVENTURES OF PINOCCHIO hat auch MARX IN LONDON eine echte Chance im Opernrepertoire.

Die Produktion wird beraten von Tristram Hunt, ehemaliges Member of Parliament und Historiker, dessen Engels-Biographie Der Mann, der den Marxismus erfand wertvolles Material beisteuerte. Außerdem mitgewirkt haben der Marx-Experte Prof. Gareth Stedman Jones vom King's College, Cambridge, und Rachel Holmes, deren Biographie von Marx’ Tochter „Tussy“ Eleanor Marx einen sehr speziellen feministischen Blick auf die Charaktere wirft. Sommer 1871:

Marx ist wieder einmal bedrängt von seiner hysterischen Ehefrau, seinem verleugneten illegitimen Sohn, seiner zu neugierigen Tochter und natürlich seinem notorischen Mangel an „Kapital“. Außerdem weiß er, dass er allen Beteuerungen zum Trotz den nächsten Band seines Opus Magnum nie zu Ende schreiben wird. Er flüchtet in die British Library, wo er eine Vision hat, die schließlich zu einem Albtraum wird. Am Ende lösen sich alle Probleme scheinbar wie von selbst.  

Eine Koproduktion mit der Scottish Opera | Gefördert durch die Kunststiftung NRW

Einführungsmatinee
OPERNFOYER | SO, 25. NOV 2018, 11 UHR
Moderation: Bernhard Hartmann, Musikredakteur, General-Anzeiger Bonn   

… und außerdem …
PHILOSOPHIE IN DER MUSIK
OPERNFOYER | MO, 28. JAN 2019, 19.30 UHR 

Besetzung

Marx

Mark Morouse

Jenny

Yannick-Muriel Noah

Tussy

Marie Heeschen

Freddy

Christian Georg

Helene

Ceri Williams

Engels

Johannes Mertes

Spy

David Fischer

Pawnbroker

Boyan Di*

Melanzane

Jonghoon You

Franz

Di Yang*

Chief Inspector Littlejohn

Enrico Döring

Sergeant

Johannes Marx/Algis Lunskis

Foreman

Egbert Herold

Solo Worker

Miljan Milovic

 

 

 

Chor des Theater Bonn

 

Beethoven Orchester Bonn

 

 

 

 

Musikalische Leitung

David Parry

Regie

Jürgen R. Weber

Ausstattung

Hank Irwin Kittel

Licht

Friedel Grass

Dramaturgie

Andreas K. W. Meyer

Choreinstudierung

Marco Medved

 

 

Regieassitenz und Abendspielleitung

Barbara Schröder

Musikalische Assistenz

Daniel Johannes Mayr

Studienleitung

Julia Strelchenko

Korrepeitition Igor Horvat / Miho Mach

Bühnenbildassistenz

Ansgar Baradoy

Kostümassistenz

Dieter Hauber

Inspizienz

Tilla Foljanty


*Student/in im Rahmen der Kooperation mit der HfMT Köln

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