Spielplan

Gesamt

FREITAGSKONZERT 2

Requiem

Opernhaus

Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

Das zweite Freitagskonzert bündelt die zwei großen Themen unserer Sinfoniekonzert-Saison: »Krieg und Frieden« und »Singen und Gemeinschaft«. Dass wir mit »unserem« Philharmonischen Chor jedes Jahr erneut auf musikalische Entdeckungsreise gehen, ist nichts Ungewöhnliches. Dass der Chor allerdings zusätzliche Verstärkung mitbringt, schon – und dazu noch über die Landesgrenze hinaus! Die Brussels Choral Society ist einer der profiliertesten Konzertchöre unseres Nachbarlandes, und wir freuen uns, dass wir gerade in dem Jahr zum ersten Mal mit ihm musizieren, in welchem wir des Waffenstillstands 1918 und damit des Endes des 1. Weltkriegs gedenken. 100?Jahre nach dieser ersten weltumspannenden Katastrophe des 20.?Jahrhunderts müssen wir uns des Friedens immer wieder versichern, müssen aktiv Brücken bauen. Giuseppe Verdis Requiem baut in vielerlei Hinsicht Brücken: Zunächst wollte der Komponist mit der Keimzelle des Werks, dem »Libera me«, eine Italien umspannende Brücke bauen, indem er mit anderen Komponisten ein Requiem für den großen musikalischen Vater Rossini schrieb. Die Idee setzte sich jedoch nicht durch, und so erweiterte Verdi seine Musik zu einem der größten Sakralwerke der gesamten Literatur: Zwischen Oper und Konzertsaal, zwischen Himmel und Hölle, zwischen kammermusikalischer Intimität und den Posaunen des jüngsten Gerichts.

Der Philharmonische Chor der Stadt Bonn gilt als führender Oratorienchor Bonns. Neben zahlreichen Auftritten in Bonn führten ihn Konzertreisen u. a. zum Lucerne Festival, in die Kölner Philharmonie und ins Konzerthaus Dortmund. Sein Partnerchor, die Brussels Choral Society, tritt nicht nur im großen Palais des Beaux Arts in Brüssel auf, sondern arbeitete bereits mit Orchestern wie dem Bournemouth Symphony Orchestra und dem Belgischen Nationalorchester, sowie mit Dirigenten wie Michael Tabachnik und Yuri Simonov, sowie mit Solist*innen wie Barbara Hendricks zusammen.

Besetzung

Adina Aaron (Sopran)
Julia Gertseva (Mezzosopran)
Eduardo Aladrén (Tenor)
Albert Pesendorfer (Bass),
Philharmonischer Chor der Stadt Bonn e. V.
Paul Krämer (Einstudierung)
Brussels Choral Society
Eric Delson (Einstudierung)
Beethoven Orchester Bonn
Dirk Kaftan (Dirigent)

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