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ALS NIETZSCHE NOCH VOR DEM REGAL STAND (AT)

200 JAHRE UNIVERSITÄT BONN

UraufführungPremiere 26 Jan 19:00 H
Universität Bonn

AUßENSPIELSTÄTTE

Kooperation des Theater Bonn mit dem Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

1835 war der Student Karl Marx an der Universität Bonn nicht als Vater des Marxismus bekannt, sondern vor allem für seinen „nächtlich ruhestörenden Lärm und Trunkenheit“. 1946 beschloss Isa Vermehren ihre erfolgreiche Karriere als Kabarettistin zu beenden, um in Bonn katholische Theologie zu studieren. Ob 1930 Karl Barths offene Dreiecksbeziehung die Gerüchteküche der Bonner Universität beherrschte, können wir nur vermuten. Fest steht jedoch, dass berühmte Persönlichkeiten und Studenten der Bonner Universität wie Friedrich Nietzsche, Karl Barth, Konrad Adenauer, Karl Marx und Isa Vermehren die Geschichte der Stadt Bonn maßgeblich mitgeprägt haben.

2018 feiert die Universität Bonn nun ihr 200jähriges Jubiläum – der perfekte Anlass für die Bonner Regisseurin Christina Schelhas, gemeinsam mit Studierenden in einer theatralen Performance zurück auf die turbulente, erfolgreiche, tragische und durchaus auch amüsante Vergangenheit der Universität und ihren beiden Theologischen Fakultäten zu blicken.

In einer Koproduktion zwischen dem ZERG und dem THEATER BONN erarbeiten die Studierenden im Rahmen des Seminars „WAS IST JETZT MIT UNS – Zum Verhältnis von Kunst und Religion – Studierende, Schauspieler und Experten im Gespräch“ einen eigenen Abend, der tief in die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der Universität blicken lässt und dabei Fragen nach unserer gegenwärtigen Gesellschaft stellt. Unterstützt werden sie dabei vom Ensemble und den Werkstätten des THEATER BONN.

WAS IST JETZT MIT UNS

In der zweiten Spielzeithälfte setzen das Theater und das ZERG ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort: Bonner Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen bekommen in einem Theaterseminar regelmäßig die Möglichkeit, nach Vorstellungsbesuchen in direkten Kontakt mit Experten und Theatermachern zu treten, um gemeinsam über die Theaterabende und die Inhalte, die den Menschen im Spannungsfeld von Religion und Gesellschaft in den Blick nehmen, zu diskutieren.

Besetzung

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