Spielplan

Gesamt

SPIELTRIEB

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Premiere 23 Sep 20:00 H
26 Sep 20:00 H
09 Okt 20:00 H
14 Okt 20:00 H
18 Okt 20:00 H
23 Okt 20:00 H
Ausverkauft 06 Nov 20:00 H
21 Nov 20:00 H
Ausverkauft 25 Nov 20:00 H
Ausverkauft 28 Nov 20:00 H
Ausverkauft 03 Dez 20:00 H
08 Dez 20:00 H
10 Dez 20:00 H
15 Dez 20:00 H
Ausverkauft 17 Dez 20:00 H
08 Jan 20:00 H
Ausverkauft 15 Jan 20:00 H
Ausverkauft 29 Jan 20:00 H
Fällt aus 18 Feb 20:00 H
Fällt aus 20 Feb 20:00 H
Ausverkauft 01 Mrz 20:00 H
Ausverkauft 04 Mrz 20:00 H
Ausverkauft 16 Mrz 20:00 H
02 Apr 20:00 H
09 Apr 20:00 H
Ausverkauft 29 Apr 20:00 H
Ausverkauft 19 Mai 20:00 H
Werkstatt

nach dem Roman von Juli Zeh
Für die Bühne bearbeitet
von Laura Linnenbaum und Johanna Vater

Wenn es einen Gott geben sollte, den ich nicht im Himmel über meinem Kopf, nicht in der Erde unter meinen Füßen oder im Verstand zwischen meinen Ohren aufspüren kann, muss ich es wohl selber sein.

Was wäre, wenn unser ganzes Tun lediglich ein Spiel wäre? Ada ist selbstbewusst, hochbegabt – und gelangweilt. Ihr Schulalltag am Ernst-Bloch-Gymnasium bietet ihr keine Herausforderungen, mühelos ringt sie ihre Lehrer beim intellektuellen Kräftemessen zu Boden und von ihren Mitschülern und deren geistloser Banalität hat sie sich längst abgewendet. Bis Alev das Klassenzimmer betritt. Mit seinem Charme und seiner Intelligenz gelingt es ihm in Handumdrehen, die gesamte Klasse zu dominieren. Und auch die Außenseiterin Ada fühlt sich von dem charismatischen jungen Mann angezogen. Bald entwickelt sich zwischen den beiden Seelenverwandten eine obsessive Abhängigkeit. Was sie verbindet ist Gefühlskälte und die Absage an jegliche moralische Grundsätze. Sich selbst sehen die Schüler als Urenkel der Nihilisten: Nicht nur, dass ihnen der Glaube abhanden gekommen ist, vielmehr gibt es nicht einmal mehr irgend etwas, an das zu glauben sie ablehnen könnten. Und in einer Welt, in der keine anderen Werte mehr gelten, ist das Letzte, das übrigbleibt, der Spieltrieb. Also beschließen sie motivlos und wie zum Spaß ihren Lehrer Smutek in eine Falle zu locken, zu verführen und anschließend zu erpressen. Ein perfides Spiel beginnt.

Der Bonner Autorin Juli Zeh gelang mit SPIELTRIEB ein packendes Porträt zweier »Urenkel der Nihilisten«, die in der wohlstandsverwahrlosten Atmosphäre des Bad Godesberger Villenviertels nach dem Lebenssinn suchen. Laura Linnenbaum, die u.a. am Schauspiel Frankfurt und an den Theatern Osnabrück und Saarbrücken inszeniert, arbeitet erstmals in Bonn.

Hinweis | Auch bei ausverkauften Veranstaltungen besteht die Möglichkeit auf Restkarten an der Abendkasse.

Besetzung

Mit:

Ursula Grossenbacher
Benjamin Grüter
Maike Jüttendonk
Manuel Zschunke

Regie: Laura Linnenbaum
Bühne und Kostüme: Valentin Baumeister
Licht: Lothar Krüger
Dramaturgie: Johanna Vater

Regieassistenz: Barbara Buterus
Inspizienz: Maurice Höchst / Hans-Jürgen Schmidt
Soufflage: Miklos Horváth
Hospitanz: Elsa Weiland

Aufführungsdauer: ca. 1 Std., 45 Min., keine Pause

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