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SCHLAFENDE HUNDE (UA)

Uraufführung

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PremiereUraufführung 30 Mai 20:00 H
01 Jun 20:00 H
09 Jun 20:00 H
13 Jun 20:00 H
21 Jun 20:00 H
Letzte Aufführung 26 Jun 20:00 H
Werkstatt

Uraufführung
von Lothar Kittstein

Frank Fuller, fulminanter Frank, Frank, der vogelfreie Vögler, war ein Star. Früher. In seinem Glitzeranzug hat er die großen Hallen im wilden Westen der Republik zum Kochen gebracht; Sex, Drugs und deutsche Lieder. Danni, genannt Jesus Christus, weil er „tote“ Stars ausgräbt und wiederbelebt, glaubt an sein Comeback. Für zwei oder drei Jahre sollte es reichen. Aber nur, wenn seine ehemalige Partnerin mitmacht. Am Ende einer Siedlung, in der alle Straßen gleich aussehen, der Kiosk geschlossen und der Hund begraben ist, finden sie Claudia, die damals noch fast ein Kind war und sich seit langem mit ihrem Sohn im Elternhaus nicht unbedingt komfortabel eingerichtet hat. Es sieht wahrlich nicht danach aus, aber „Ich rieche Geld“, sagt Danni. „Dieses Land wird alt, uralt, und es dreht durch, ohne Erinnerung, es braucht die alten Zeiten, was soll es machen, wenn wir die nicht füttern, diese Sehnsucht?“, sagt er. Was geschieht mit einer unter dem Sauerstoffzelt wiederbelebten Intensität im Zeitalter des Flüchtigen?

Lothar Kittstein, Bonner Historiker, Autor, Dramaturg und dem THEATER BONN seit Jahren eng verbunden, verknüpft mit SCHLAFENDE HUNDE vier Biografien der alten und neuen Bundesrepublik zu einer schicksalshaften Begegnung im offenen Niemandsland zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Stefan Rogge, geboren 1968 in Köln, arbeitet als Regisseur und Fotograf. Seit 1995 ist er freischaffend tätig, u. a. an Theatern in Köln, Aachen, Osnabrück, Tübingen, Mainz, Wuppertal sowie in Bern. Mit DIE OPFERUNG VON GORGE MASTROMAS von Dennis Kelly stellte er sich in der Spielzeit 13/14 erstmals dem Bonner Publikum vor.  

Besetzung

Claudia - Birte Schrein
Frank - Klaus Schweizer
Danni - Alois Reinhardt
Dennis - Manuel Zschunke

Regie: Stefan Rogge
Bühne: Malte Lübben
Kostüme: Maria Strauch
Licht: Lothar Krüger
Dramaturgie: Male Günther

Regieassistenz: Frederik Werth
Inspizienz: Maurice Höchst
Soufflage: Heike Mia Hülsebusch

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