Spielplan

Gesamt

NATHAN

[Spielzeit 2015/2016]

Schauspielhaus

Zu den Wiederaufnahme-Terminen in der Spielzeit 2016/2017 geht es HIER.

Nach G.E. Lessing
Mit Texten von Muslimen aus Bonn

Was ist das für ein Gott, der für sich muss kämpfen lassen?

Lessings „dramatisches Gedicht“ über die drei monotheistischen Weltreligionen ist ein humanistischer Appell an die Menschheit: Juden, Christen und Muslime, hört auf, euch im Namen eures Gottes zu bekriegen. Entsprechend ist NATHAN DER WEISE das Stück der Stunde, in Schulen behandelt und auf den Bühnen der ganzen Republik gespielt. Aber was sagt uns dieses Aufklärungsstück heute, das von Lessing vor allem doch als Kritik an der eigenen Kultur, am aggressiv missionarischen Christentum verfasst wurde?

Volker Lösch, dessen Inszenierung WAFFENSCHWEINE einer der großen Erfolge des Bonner Schauspiels war, ist bekannt für seine dokumentarisch-politischen Theaterabende. Mit Schauspielern des Ensembles und einem Bonner Bürgerchor, bestehend aus jungen Muslimen, Deutschen, Gläubigen und Nichtgläubigen, stellt er in den Bad Godesberger Kammerspielen Lessings Versöhnungsplädoyer zur Diskussion und unseren westlichen Toleranzbegriff auf den Prüfstand.

 

Besetzung

Der Lehrer - Glenn Goltz

Die Schüler
Semiha Akyayla
Nima Bazrafkan
Nour-Eddine Harrach
Aykut Ali Ismail Ötün
Sinem Kakalic
Nina Karimy
Marcel Jaschar Markazi Noubar
Jasmin Mourad
Arash Nayebbandi
Mihrab Tunc
Sümeyra Yilmaz
Damon Zolfaghari

Nathan - Bernd Braun
Tempelherr - Jan Jaroszek
Recha - Julia Keiling
Patriarch / Saladin - Daniel Breitfelder
Sittah / Daja - Birte Schrein
Klosterbruder / Derwisch - Manuel Zschunke / Sören Wunderlich [19.2.]

Inszenierung: Volker Lösch
Bühne und Kostüme: Cary Gayler
Kostüm-Mitarbeit: Teresa Grosser
Licht: Max Karbe
Dramaturgie: Stefan Bläske, Nadja GroßElisa Hempel
Chorleitung: Tim Wittkop

Regieassistenz: Barbara Buterus
Ausstattungsassistenz: Barbara Lenartz
Kostümassistenz: Luisa Pahlke
Inspizienz: Andreas Stubenrauch
Soufflage: Kerstin Heim
Regiehospitanz: Frederik Werth
Dramaturgiehospitanz: Helena Niehaus
Ausstattungshospitanz: Katia Köhler

Aufführungsdauer: ca. 2 Std., keine Pause

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