Spielplan

Gesamt

HOLOFERNES

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Premiere 29 Mai 18:00 H
02 Jun 19:30 H
18 Jun 19:30 H
24 Jun 19:30 H
Letzte Aufführung 03 Jul 18:00 H
Opernhaus

Emil Nikolaus von Reznicek
Oper in zwei Akten
Text von E. N. v. Reznicek
frei nach Friedrich Hebbels Drama JUDITH
Mit Übertiteln | ab 12 Jahren

Eine Kooperation mit Deutschlandradio Kultur, dem WDR und dem SWR

WDR: 19. Juni 2016, WDR 3 Oper (20:05 Uhr)
Deutschlandradio Kultur: 25. Juni 2016, Oper aus deutschen Ländern (19:05 Uhr)
SWR: 10. Juli 2016, SWR 2 Oper (20:03 Uhr)

Hinweise
|| An allen Aufführungsterminen gibt es ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn eine Einführung durch unsere Opernführer. Sprechen Sie sie an!
|| Im Anschluss an die letzte Vorstellung findet im Opernfoyer ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur Jürgen R. Weber statt.

Die Judith der Bibel kann ich nicht brauchen. Dort ist Judith eine Wittwe, die den Holofernes durch List und Schlauheit in’s Netz lockt; sie freut sich, als sie seinen Kopf im Sack hat und singt und jubelt vor und mit ganz Israel drei Monde lang. Das ist gemein; eine solche Natur ist ihres Erfolgs gar nicht würdig […]. Meine Judith wird durch ihre That paralysirt; sie erstarrt vor der Möglichkeit, einen Sohn des Holofernes zu gebären; es wird ihr klar, daß sie über die Gränzen hinaus gegangen ist, daß sie mindestens das Rechte aus unrechten Gründen gethan hat. [Friedrich Hebbel, Tagebucheintrag 1872]

Der österreichische Komponist Emil Nikolaus von Reznicek, der die meiste Zeit seines langen Lebens in Berlin wohnte und dort kurz nach Kriegsende auch gestorben ist, darf als Musterbeispiel eines unbekannten Großen gesehen werden: Einstmals vielgespielt, ist selbst von den ehedem populären Stücken seines Schaffens kaum mehr etwas bekannt. Selbst die früher ständig gespielte Ouverture zur Oper DONNA DIANA (die älteren Fernsehzuschauern noch als Titelmusik des Fernsehquiz’ Erkennen Sie die Melodie erinnerlich sein dürfte) ist mit dem Verschwinden von Radiowunschkonzerten nicht mehr im Hörerbewußtsein.

Seine Hebbel-Bearbeitung HOLOFERNES schrieb er für den Bassbariton Michael Bohnen, der einer der ersten deutschen Weltstars der Opernbühne war. Die Uraufführung fand am 27. Oktober 1923 an der Städtischen Oper Berlin-Charlottenburg (der heutigen Deutschen Oper Berlin) mit Bohnen in der Titelpartie statt. In der Reihe mit unbekannten Werken der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stellt die Oper Bonn nach Braunfels’ DER TRAUM EIN LEBEN eine Oper zur Diskussion, die nach dem Tod des Komponisten nicht mehr zur Aufführung gelangt ist.

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Ein Blick hinter die Kulissen – Das Probentagebuch als BLOG!

Einführungsgespräch
Opernfoyer | So, 8. Mai 2016, 11h

… und außerdem …
E. N. von Reznicek – Leben und Werk
Opernfoyer | Mo, 6. Juni 2016, 19.30h

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Besetzung

Osias, Oberpriester von Bethulien - Daniel Pannermayr
Judith - Johanni van Oostrum
Abra, ihre Magd - Ceri Williams
Holofernes - Mark Morouse [P] / Bernd Valentin [24.6.]
Achior, Hauptmann des Holofernes - Johannes Mertes
1. Hauptmann - Jonghoon You
2. Hauptmann - Nicholas Probst
3. Hauptmann - Sven Bakin
Assad, ein Bürger - Martin Tzonev [P] / Eduard Katz
Daniel, sein Bruder - Josef Michael Linnek
Gesandter von Mesopotamien - Martin Tzonev
Ein Trabant - Egbert Herold
Eine weibliche Stimme - Nina Unden [P] / Vardeni Davidian [18.6.]
Tänzerin - Karioca

[P] = Premierenbesetzung | Bitte beachten Sie, dass die mit [P] gekennzeichneten Künstler grundsätzlich an allen Aufführungen beteiligt sind. Alternativbesetzungen werden explizit mit Datum genannt.

Chor des Theater Bonn
Beethoven Orchester Bonn

Musikalische Leitung: Jacques Lacombe
Inszenierung: Jürgen R. Weber
Bühne: Hank Irwin Kittel
Kostüme: Kristopher Kempf
Licht: Friedel Grass
Dramaturgie: Andreas K. W. Meyer
Choreinstudierung: Marco Medved
Regieassistenz: Katrin Bothe
Musikalische Assistenz: Thomas Wise
Bühnenbildassistenz: Ansgar Baradoy
Musikalische Einstudierung:  Christopher Arpin, Christopher SprengerAdam SzmidtThomas Wise
Inspizienz: Karsten Sandleben
Soufflage: Stefanie Wüst
Regiehospitanz: Karolina Küsters

Aufführungsdauer: ca. 1 Std., 44 Min., inkl. Pause

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