Spielplan

Gesamt

HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN

[LES CONTES D'HOFFMANN]

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Premiere 15 Mrz 18:00 H
21 Mrz 19:30 H
27 Mrz 19:30 H
05 Apr 18:00 H
12 Apr 18:00 H
17 Apr 19:30 H
19 Apr 18:00 H
25 Apr 19:30 H
07 Mai 19:30 H
13 Mai 19:30 H
17 Mai 16:00 H
12 Jun 19:30 H
17 Jun 19:30 H
Letzte Aufführung 21 Jun 18:00 H
Opernhaus

Jacques Offenbach
Drame lyrique in fünf Akten von Jules Barbier
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Hinweis | Am 15., 21. und 27. März, 19. und 25. April sowie am 12. und 17. Juni gibt es ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn eine Einführung durch unsere Opernführer. Sprechen Sie sie an!

Jacques Offenbach, von Rossini als der »Mozart der Champs-Elysees« bezeichnet, der Erfinder der satirisch sprühenden opéra bouffe, wendet sich am Ende seines Lebens der vertracktgespenstischen Welt E. T. A. Hoffmanns zu, um gemeinsam mit Jules Barbier aus dessen Schauspiel LES CONTES D’HOFFMANN eine Oper zu schaffen.

Offenbach plant zunächst eine Fassung mit Rezitativen, doch das Pariser Theâtre de la Gaité-Lyrique geht in den Konkurs. Nun soll das Werk an der Opéra-Comique herauskommen – wie an diesem Hause üblich mit Dialogen zwischen den Musikpassagen. Doch am 5. Oktober 1880 stirbt Offenbach während der Proben zu seiner opéra comique und hinterlässt nicht viel mehr als einen Torso, einen Scherbenhaufen unzähliger Fassungen und Varianten.

Eine erste Uraufführung des Werkes, allerdings in einer schwer verstümmelten Version, findet am 10. Februar 1881 statt. Ihr folgen in der über 125jährigen, überaus erfolgreichen Aufführungsgeschichte zahllose sogenannte »Uraufführungen«, nur zu oft mit Neukompositionen aus fremder Hand.

Der Scherbenhaufen besteht weiter, die verdienstvollen Bemühungen der Musikwissenschaftler Michael Kaye und Jean-Christophe Keck in den letzten Jahren konnten zunehmend Licht in das Dunkel bringen, es bleibt indessen weiterhin ein Labyrinth: verirren wir uns also dahinein, folgen wir Hoffmann in die Alpträume seiner Erzählungen.

HINWEIS | Einführungsgespräch am 1. März um 11 Uhr im Foyer des Opernhauses

Besetzung

Sébastien Guèze [P] / Timothy Richards [25.4.] / Marc Laho [7.5. | 12., 17.6.] - Hoffmann
Susanne Blattert [P] / Kathrin Leidig [27.3. | 5., 12. 25.4. | 13.5. | 12., 21.6.] - La Muse, Nicklausse
Netta Or / Tatiana Larina [7.5. nur Gesang] - Olympia, Antonia, Giulietta, Stella
Mark Morouse [27.3. | 5., 12., 25.4. | 12.6.] / Martin Tzonev [P] - Lindorf, Coppélius, Dapertutto, Dr. Miracle
Christian Georg - Cochenille, Pitichinaccio, Frantz
Rolf Broman [P] / Priit Volmer [21., 27.3. | 12., 17., 25.4. | 17.5. | 17.6.] - Luther, Crespel
Johannes Mertes - Andrés, Spalanzani
Charlotte QuadtStimme der Mutter Antonias
Enrico Döring - Hermann
Jonghoon You - Nathanael
Sven Bakin - Wolfram, Schlémil
Boris Beletskiy - Wilhelm

Tänzerinnen: Nathalie Brandes, Melanie Garbrecht, Birgit Mühlram, Anna Pavlova, Miriam Röder, Leonie Thoms

Chor des Theater Bonn
Statisterie des Theater Bonn
Beethoven Orchester Bonn

[P] = Premierenbesetzung | Bitte beachten Sie, dass die mit [P] gekennzeichneten Künstler grundsätzlich an allen Aufführungen beteiligt sind. Alternativbesetzungen werden explizit mit Datum genannt.

Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann [P] / Johannes Pell [27.3. | 25.4. | 7.5. | 12.6.]
Inszenierung: Renaud Doucet
Bühnenbild und Kostüme: André Barbe
Licht: Guy Simard
Choreinstudierung: Volkmar Olbrich
Regieassistenz: Barbara Schröder
Musikalische Assistenz: Johannes Pell
Bühnenbildassistenz: Ansgar Baradoy
Ausstattungsassistenz: Carla Friedrich
Kostümassistenz: Dieter Hauber
Musikalische Einstudierung: Christopher Arpin, Christopher Sprenger, Thomas WiseAdam Szmidt
Sprachcoach: Stefanie Wüst
Inspizienz: Tilla Foljanty

Aufführungsdauer: ca. 3 Std., 50 Min. [inkl. 2 Pausen]

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