Spielplan

Gesamt

HÄNSEL UND GRETEL

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Wiederaufnahme 09 Nov 16:00 H
22 Nov 16:00 H
03 Dez 19:30 H
28 Dez 16:00 H
10 Jan 16:00 H
Letzte Aufführung 31 Jan 16:00 H
Opernhaus

KINDER ZAHLEN NUR 5 EURO! [In Begleitung mindestens eines Erwachsenen, der eine reguläre Eintrittskarte erwirbt. Die ermäßigten Karten werden ausschließlich an den beiden städtischen Theaterkassen ausgestellt.]

Theater- und Konzertkasse am Münsterplatz
Windeckstr. 1, 53111 Bonn
Mo – Fr 10 – 18 H | Sa 10 – 16 H

Kasse in den Kammerspielen
Theaterplatz, Am Michaelshof 9, 53177 Bonn
Mo – Fr 10– 18 H | Sa 10 – 13 H


von Engelbert Humperdinck
Wiederaufnahme nach einer Inszenierung von Franziska Severin
Märchenspiel in drei Bildern
Text von Adelheid Wette
In deutscher Sprache

Die Geschichte von HÄNSEL UND GRETEL aus der Märchensammlung der Gebrüder Grimm kennt sicherlich jeder – vom Erzählen, Vorlesen oder Lesen. Wer jetzt die Oper HÄNSEL UND GRETEL sieht, wird feststellen, dass darin einiges anders geschieht als im Märchen.

Wie kam das zustande?

Für ihre Kinder, die HÄNSEL UND GRETEL bei einer Familienfeier vorspielen wollten, schrieb die Dichterin Adelheid Wette vor über einhundert Jahren das Märchen in ein Theaterstück mit Dialogen um. Dabei veränderte sie auch einiges, von dem sie wusste, dass die Kinder damit nicht einverstanden waren oder sich davor ängstigten. Anderes erfand sie dazu, wie zum Beispiel Sandmännchen und Taumännchen, die Hänsel und Gretel auf ihrem unheimlichen Weg durch den dunklen Wald begleiten. Auch Vater und Mutter stehen nun in einem besseren Licht da. Die Mutter (keine böse Stiefmutter, wie im Märchen) schickt die Kinder nicht in den Wald, weil sie sie nicht mehr zu Hause haben möchte, sondern zum Beerensammeln, weil sie aus lauter Armut nicht weiß, was sie ihrer Familie zum Abendessen bereiten soll.

Was also passiert in der Oper:

1. Bild
DAHEIM

Hänsel und Gretel sind allein zu Hause und toben herum. Sie entdecken einen Topf mit Milch und vermuten, dass es zum Abendessen Milchreis geben wird. Das steigert die gute Laune. Bis die Mutter heimkommt und sehr erzürnt über den Lärm ist. Sie schimpft und droht und zerbricht dabei aus Versehen den Milchtopf. Wütend jagt sie die Kinder zum Beerensammeln in den Wald. Verzweifelt und erschöpft schläft sie ein. Laut singend und ein wenig angetrunken kommt der Vater heim. Er hat besonders viele seiner Besen verkaufen können und lauter Köstlichkeiten zum Essen mitgebracht. Als er hört, dass die Mutter Hänsel und Gretel in den Wald geschickt hat, wird er zornig und erzählt von der bösen Knusperhexe, die dort haust und mit Vorliebe Kinder anlockt, um die dann zu Lebkuchen zu backen. Er ist noch gar nicht fertig damit, da hat die Mutter bereits das Haus verlassen, um die Kinder zu suchen.

2. Bild
IM WALD

Hänsel und Gretel haben viele Beeren gesammelt, doch darüber die Zeit vergessen. Auf einmal ist es dunkel. Den Weg zurück finden sie nun nicht mehr. Da erscheint das Sandmännchen und geleitet sie zu einem sicheren Schlafplatz. Gute Geister beschützen den Schlaf der beiden.

3. Bild
DAS KNUSPERHÄUSCHEN

Im Morgengrauen weckt das Taumännchen die Kinder. Der Wald hat sich verändert: Auf einmal stehen sie vor einem Haus, das vollkommen aus Süßigkeiten besteht. Hungrig beginnen Hänsel und Gretel daran herumzuknabbern. Eine alte Frau versucht sie ins Haus zu locken. Es ist die böse Knusperhexe. Noch bevor die Kinder fortlaufen können, werden sie durch einen Zauberspruch festgehalten. Die Hexe sperrt Hänsel in einen Käfig, um ihn zu füttern, bis er dick und rund ist. Es gelingt Gretel ihren Bruder zu befreien und mit dessen Hilfe die Hexe in den Ofen zu schieben. Der Ofen explodiert und die vielen Lebkuchenkinder, die vorher schon gebacken waren, erwachen wieder zum Leben. Die Eltern haben Hänsel und Gretel gefunden und schließen froh und erleichtert ihre Kinder in die Arme.

So also erzählte Adelheid Wette die Geschichte für ihre Familie. Und damit das Ganze nicht zu langweilig wurde, bat sie ihren Bruder Engelbert Humperdinck, dazu ein paar Lieder zu komponieren, die die Kinder schnell einstudieren konnten. Humperdinck nahm sich dafür einfach bekannte Kinderlieder mit eingängigen Melodien wie „Suse, liebe Suse“ oder „Ein Männlein steht im Walde“, die jeder sofort singen konnte. Im Familienkreis war die Aufführung ein großer Erfolg. Und so beschlossen Adelheid Wette und Engelbert Humperdinck, HÄNSEL UND GRETEL als eine Oper für (erwachsene) Sänger, einem Kinderchor und ein großes Orchester auf die Bühne zu bringen. Diese Oper ist nun schon so alt und doch immer noch so beliebt, dass sie vor allem in der Vorweihnachtszeit in vielen Theatern zu sehen ist.

Besetzung

Kathrin Leidig / Susanne Blattert [31.1.] - Hänsel
Elena Fink - Gretel
Mark Morouse [WA] / Giorgos Kanaris [31.1.] - Peter
Anjara I. Bartz / Ingeborg Greiner [31.1.] - Mutter
Johannes Mertes - Die Knusperhexe
Vardeni Davidian - Sandmännchen / Taumännchen

[WA] = Besetzung der Wiederaufnahme | Bitte beachten Sie, dass die mit [WA] gekennzeichneten Künstler grundsätzlich an allen Aufführungen beteiligt sind. Alternativbesetzungen werden explizit mit Datum genannt.

Kinder- und Jugendchor des Theater Bonn
Statisterie des Theater Bonn
Beethoven Orchester Bonn

Musikalische Leitung: Christopher Sprenger / Ekaterina Klewitz [31.1.]
Szenische Leitung: Mark Daniel Hirsch
Bühnenbild und Kostüme: Poppi Ranchetti
Leitung Kinderchor: Ekaterina Klewitz
Musikalische Einstudierung: Christopher Arpin, Christopher Sprenger, Thomas WiseAdam Szmidt
Inspizienz: Karsten Sandleben

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