Spielplan

Gesamt

DIE WILDENTE

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09 Okt 19:30 H
31 Okt 19:30 H
02 Nov 18:00 H
13 Dez 19:30 H
09 Jan 19:30 H
31 Jan 19:30 H
27 Feb 19:30 H
12 Mrz 19:30 H
21 Mrz 19:30 H
Letzte Aufführung 18 Apr 19:30 H
Kammerspiele

Schauspiel von Henrik Ibsen

Heimkehr des verlorenen Sohnes. Gregers Werle, der sein reiches Elternhaus nach dem Tod der Mutter verlassen hat, kehrt Jahre später zurück. Am Ort seiner Kindheit trifft er seinen Jugendfreund wieder, den Fotografen Hjalmar Ekdal, der seit dem gesellschaftlichen Abstieg seiner Familie mit Vater, Frau und Tochter in beengten Verhältnissen lebt. Während Hjalmars Frau Gina sich um das Geschäft kümmert und die vierzehnjährige Hedvig auf dem Dachboden eine verwundete Wildente pflegt, stolziert der alte Ekdal in Uniformen längst vergangener, glanzvollerer Zeiten umher. Hjalmar setzt alle Hoffnungen auf die Zukunft, überzeugt, schon bald mit einer bahnbrechenden Erfindung in bessere Zeiten aufzubrechen. Als Gregers zu erkennen glaubt, dass sein alter Freund sich über Jahre in einer auf Lügen aufgebauten Existenz eingerichtet hat, quartiert er sich bei den Ekdals ein und konfrontiert Hjalmar mit einem fanatischen Wahrheitsanspruch, fest entschlossen, ihn und seine Familie zu einem ehrlichen Leben ohne Illusionen zu bekehren. Hjalmar ahnt nicht, auf welch verhängnisvolle Weise die Geschichten der Familien Ekdal und Werle miteinander verknüpft sind – und in diesem Umstand findet Gregers seine zerstörerische Lebensaufgabe.

Worauf baut das Glück eines Menschen, wie viel Wahrheit verträgt es, und was bleibt vom Leben ohne die Lügen, die es erst erträglich machen? In DIE WILDENTE stellt Ibsen am Beispiel zweier Familien existentielle Fragen an das Leben und den Menschen. Nach Arbeiten u. a. am Schauspiel Frankfurt, am Staatsschauspiel Dresden und an den Staatstheatern in Karlsruhe und Saarbrücken inszeniert der Berliner Regisseur Martin Nimz erstmals in Bonn und bringt Ibsens fein psychologisches, vielschichtiges Ensemblestück auf die Bühne, das mit so berührender wie verstörender Konsequenz davon erzählt, wie eine Lebensgemeinschaft durch ein Zuviel an Wahrheit und den Verlust aller Gewissheiten auseinanderbricht.

 

Besetzung

Direktor Werle - Bernd Braun / Andrej Kaminsky [31.1. | 21.3.]
Gregers Werle, sein Sohn - Benjamin Grüter
Der alte Ekdal - Wolfgang Rüter
Hjalmar Ekdal, der Sohn - Sören Wunderlich
Gina Ekdal, Hjalmars Frau - Lydia Stäubli / Birte Schrein [31.1.]
Hedvig Ekdal, ihre Tochter, 14 Jahre - Maya Haddad
Frau Sørby, Hausdame des Direktors - Nina Tomczak
Relling, Arzt - Özgür Karadeniz

Regie: Martin Nimz
Bühne: Manuel Kolip
Kostüme: