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DIE PHYSIKER

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26 Okt 20:53 H
Premiere 04 Nov 19:30 H
05 Nov 18:00 H
09 Nov 19:30 H
24 Nov 19:30 H
02 Dez 19:30 H
08 Dez 19:30 H
26 Dez 18:00 H
28 Dez 19:30 H
10 Jan 19:30 H
13 Jan 19:30 H
28 Jan 18:00 H
01 Feb 19:30 H
Kammerspiele

Tragikomödie von Friedrich Dürrenmatt

Eine Formel zur Vernichtung der Menschheit, die Angst eines Wissenschaftlers vor der Aufdeckung seines gefährlichen Wissens, Spione verfeindeter Geheimmächte und ein rätselhafter Doppelmord. Was klingt wie der neueste Wikileaks-Enthüllungsbericht, ist in groben Schlagworten zusammengefasst der Inhalt von Friedrich Dürrenmatts Werk DIE PHYSIKER. Dieses 1961, zur Zeit des Kalten Krieges, entstandene Drama beschreibt in literarisch-fiktiver Form ein durchaus real vorstellbares (Welt-)Untergangsszenario: Der Physiker Johann Wilhelm Möbius lebt als vermeintlich Geisteskranker in einer Irrenanstalt. Dort schützt er die Welt vor den Konsequenzen seiner neuesten Entdeckung, der sogenannten Weltformel. Diese könnte die Menschheit ins Verderben stürzen, also gibt Möbius sie als das Werk eines Verrückten aus und hofft, sie dadurch geheim zu halten. Er glaubt an die moralische Verantwortung des Wissenschaftlers, daran, dass gefährliche Erkenntnisse vor Missbrauch bewahrt werden müssen. Um seinen Irrsinn zu untermauern, behauptet Möbius, ihm erscheine König Salomo, ein mächtiger Herrscher aus dem alten Jerusalem. So weit, so gut, so unglaubwürdig erscheint er nun also seinen gesunden Mitmenschen. Unter die Verrückten der Irrenanstalt haben sich auch zwei Geheimagenten geschlichen, die sich einer ähnlich täuschenden Taktik bedienen und behaupten, Isaak Newton und Albert Einstein zu sein. Sie versuchen an Möbius’ Formel heranzukommen, um sie ihrem jeweiligen Land zur Verfügung zu stellen. Doch ganz nach Dürrenmatts Auffassung, dass jedes Stück die schlimmstmögliche Wendung nehmen müsse, übersehen alle drei die einzig wirklich verrückte Figur in dieser Geschichte...

Der in Bonn geborene Regisseur Simon Solberg ist im deutschsprachigen Raum bekannt für seine hochenergetischen Inszenierungen, die lustvoll hinterfragend die brennenden Fragen der Zeit behandeln. Er inszeniert u.a. am Schauspiel Stuttgart, Münchner Volkstheater, Deutschen Theater Berlin, Staatsschauspiel Dresden, Schauspiel Köln, Theater Basel und am Schauspiel Düsseldorf. In Bonn inszenierte er bereits Georg Büchners WOYZECK und BND – BIG DATA IS WATCHING YOU.   

Besetzung

Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd - Sophie Basse                          
Oberschwester Monika - Johanna Falkner                      
Richard Voss, Kriminalinspektor - Manuel Zschunke                    
Herbert Georg Beutler, genannt Newton - Glenn Goltz                            
Ernst Heinrich Ernesti, genannt Einstein - Holger Kraft                            
Johann Wilhelm Möbius - Sören Wunderlich                     

Regie und Raum: Simon Solberg
Kostüme und Mitarbeit Raum: Franziska Harm
Licht: Sirko Lamprecht
Dramaturgie: Jens Groß 

Regieassistenz: Frederik Werth
Bühnenbildassistenz: Naomi Kean                
Kostümassistenz: Tobias Maier
Inspizienz: Andreas Stubenrauch
Souffleuse: Heike Hülsebusch

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