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Gesamt

DER ROSENKAVALIER

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Premiere 06 Okt 18:00 H
12 Okt 18:00 H
27 Okt 18:00 H
01 Nov 18:00 H
14 Nov 18:00 H
06 Dez 18:00 H
15 Dez 16:00 H
26 Dez 18:00 H
18 Jan 18:00 H
26 Jan 18:00 H
31 Jan 18:00 H
16 Feb 18:00 H
Opernhaus

RICHARD STRAUSS (1864 – 1949)

Komödie für Musik in drei Aufzügen
Text von Hugo von Hofmannsthal
– Mit Übertiteln –

„Sie sind da Ponte und Scribe in einer Person.“ Wenn Richard Strauss seinem über alle Maßen sensiblen, wenn nicht gar empfindlichen Librettisten einen Tort antun konnte, dann mit dieser unglücklichen Formulierung – gewiss hatte Hugo von Hofmannsthal nichts gegen die Gleichsetzung mit Mozarts stets auf Augenhöhe arbeitendem Textdichter; die Nennung allerdings des fabrikmäßig schreibenden Erfolgsautors Eugène Scribe, dem literarische Qualität nicht wirklich nachgesagt werden kann, dürfte das bestimmt wohlgemeinte Kompliment vergällt, wenn nicht gar vergiftet haben.

DER ROSENKAVALIER steht für die kongeniale Zusammenarbeit des so überaus produktiven Duos wie kein zweites Werk. Nach der ELEKTRA suchten der Dichter und der Komponist einen leichteren Stoff für eine neue Oper. „Ich habe in nur drei Nachmittagen ein komplettes, ganz frisches Szenar einer Spieloper gemacht, mit drastischer Komik in den Gestalten und Situationen ...“, schrieb Hofmannsthal am 11. Februar 1909 an Strauss. Er hatte das Ambiente für diese Spieloper im Wien der Zeit Maria Theresias gefunden, das ihm einen Rahmen bot für eine – letztlich zeitlose – Gesellschaftskomödie mit unterschiedlicher kaum denkbaren Charakteren; ein Stück voll nicht allein österreichischer Morbidität und Boshaftigkeit, Panorama einer Gesellschaft im Wandel der Zeit mit aktuellen Bezügen, eine melancholische Meditation über die Vergänglichkeit.

Immer wieder ist den beiden Autoren vorgeworfen worden, mit dem ROSENKAVALIER einerseits eine Weltflucht angetreten, andererseits auch den Mut zu über ELEKTRA hinausgehender Radikalität verloren zu haben. Diese Sicht freilich ignoriert die subversive Macht des Humors und das große Potenzial der psychologischen Feinfühligkeit der Urheber: „Leicht muß man sein: mit leichtem Herz und leichten Händen, halten und nehmen, halten und lassen ... Die nicht so sind, die straft das Leben und Gott erbarmt sich ihrer nicht“, singt die Marschallin – Typen und Charaktere, die aufsteigen, die absteigen – hin- und hergetrieben zwischen Liebe und Vergänglichkeit.

Besetzung

Musikalische LeitungDirk Kaftan
InszenierungJosef Ernst Köpplinger
BühneJohannes Leiacker
KostümeDagmar Morell
LichtBoris Kahnert
DramaturgieChristoph Wagner-Trenkwitz
ChoreinstudierungMarco Medved
Choreinstudierung Kinder- u. JugendchorEkaterina Klewitz


RegieassistenzRuben Michael [ASPL], Maximilian Berling
Musikalische AssistenzLautaro Mura
StudienleitungPauli Jämsä
KorrepetitionIgor Horvat
BühnebildassistenzAnsgar Baradoy
KostümassistenzMarina Rosenstein
InspizienzKarsten Sandleben


Die Feldmarschallin Fürstin WerdenbergMartina Welschenbach
Der Baron Ochs auf LerchenauFranz Hawlata [P] / Tobias Schabel
Octavian, genannt Quinquin,
ein junger Herr aus großem Haus
Emma Sventelius
Herr von Faninal, ein reicher NeugeadelterGiorgos Kanaris
Sophie, seine TochterLouise Kemény
Jungfer Marianne Leitmetzerin, die DuennaYannick-Muriel Noah
Valzacchi, ein IntrigantJohannes Mertes
Annina, seine BegleiterinAnjara I. Bartz [P] / Susanne Blattert
Der Haushofmeister bei der FeldmarschallinTaras Ivaniv
Der Haushofmeister bei FaninalJon Runar Arason
Ein Sänger

George Oniani [P] / Jonghoon You

Ein NotarEgbert Herold
Ein Polizei-UnterkomissariusMartin Tzonev
Ein Wirt
Jonghoon You
Drei Adelige WaisenYonsoo Kil*, Joëlle Fleury, Ramune Slizauskiene
Eine ModistinKatrin Stösel
Ein TierhändlerTakahiro Namiki*
Vier Lakaien der MarschallinJae Hoon Jung,
Jeongmyeong Lee,
Miljan Milovic,
Gintaras Tamutis
Vier KellnerDong-Wook Lee,
Christian Specht,
Algis Lunskis, Sven Bakin
HausknechtEduard Katz



Chor des Theater Bonn
Kinder- und Jugendchor des Theater Bonn
Beethoven Orchester Bonn
*=Sudent/in im Rahmen der Kooperation mit der HFMT Köln
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