Spielplan

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DAS FEST

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Wiederaufnahme 24 Sep 19:30 H
25 Sep 19:30 H
02 Okt 19:30 H
03 Okt 18:00 H
24 Okt 19:30 H
25 Okt 18:00 H
14 Nov 19:30 H
15 Nov 18:00 H
Letzte Aufführung 29 Dez 19:30 H
Kammerspiele

von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov
Für die Bühne bearbeitet von Bohr Hansen
Deutsch von Renate Bleibtreu

Hotelier Helge wird 60 und hat zu einem großen Fest aufs ländlich-idyllische Hotelanwesen geladen. Zu diesem Anlass sind neben Freunden, Kollegen und weiteren Familienangehörigen auch Helges erwachsene Kinder Christian, Helene und Michael gekommen. Michael bringt seine Frau Mette und die Kinder mit, Helene bezieht das Zimmer ihrer Schwester Linda, deren Selbstmord erst einige Zeit zurückliegt. Als Christian bei Tisch sein Glas auf Jubilar Helge erhebt und in seiner Geburtstagsrede behauptet, der Vater habe ihn und seine verstorbene Zwillingsschwester als Kinder sexuell missbraucht, ist die Festgesellschaft irritiert. Hat Christian den Verstand verloren? Die Geschwister und Mutter Else wollen Christians Anschuldigungen so schnell wie möglich vom Tisch wischen. Mühsam versucht man, das Gesagte zu bagatellisieren, entschuldigt die Entgleisung des Sohnes, ringt um Heiterkeit. Doch die Feierlaune ist gestört. So manch einer unter den Gästen würde sich der Situation gern entziehen – hätten die Hotelangestellten nicht gemeinsam dafür gesorgt, dass niemand das Anwesen so einfach verlassen kann. Also betäubt man das ungute Gefühl mit Alkohol und feiert weiter. Doch als zwischen Nachtisch und Polonaise überraschend Lindas Abschiedsbrief auftaucht, nimmt die Demontage des Familienoberhaupts unerbittlich ihren Lauf. Längst ein moderner Klassiker, erzählt DAS FEST von einem Verbrechen im engsten, gutbürgerlichen Familienkreis, vom Verleugnen und Aufbegehren – und von Wunden, die wohl nie vollständig heilen. Eine aufwühlende, berührende Geschichte und ein großes, kraftvolles Ensemblestück.

Als erster, nach den Regeln der Gruppe Dogma 95 gedrehter Film erlangte DAS FEST des dänischen Regisseurs Thomas Vinterberg Ende der 90er Jahre weltweit große Popularität. Seither wurde der Stoff mehrfach erfolgreich für die Bühne adaptiert. Martin Nimz inszenierte in den letzten Jahren am Schauspiel Frankfurt und an den Staatstheatern in Dresden, Karlsruhe, Saarbrücken und Braunschweig. In Bonn brachte er zuletzt Ibsens DIE WILDENTE auf die Bühne. Für DAS FEST wird er gemeinsam mit seinem Bühnenbildner Sebastian Hannak eine ungewöhnliche Raumsituation in den Kammerspielen schaffen, die es dem Publikum ermöglicht, das Geschehen aus nächster Nähe zu verfolgen.

Hinweis | Auch bei ausverkauften Veranstaltungen besteht die Möglichkeit auf Restkarten an der Abendkasse.

Besetzung

HELGE, der Vater - Bernd Braun
ELSE, die Mutter - Ursula Grossenbacher
CHRISTIAN, der älteste Sohn - Benjamin Grüter
MICHAEL, der jüngste Sohn - Benjamin Berger
HELENE, die Tochter - Sophie Basse
LINDA, die tote Schwester - Lydia Stäubli
METTE, Michaels Frau - Johanna Falckner
GROSSVATER [väterlicherseits] - Horst Rehberg
KARLA, Helenes Geliebte - Birte Schrein
KIM, der Koch - Robert Höller
HELMUT, TOASTMASTER - Glenn Goltz
PIA, Dienstmädchen - Mareike Hein
MICHELLE, Dienstmädchen - Svenja Wasser

EIN JUNGE, Michaels und Mettes Sohn - Felix Ferdinand Flögl / Juray Möller
EIN MÄDCHEN, Michaels und Mettes Tochter - Elisa Bärbel Diaz-Thiele / Finia Kallergis

Regie: Martin Nimz
Bühne: Sebastian Hannak
Kostüme: Jutta Kreischer
Licht: Sirko Lamprecht
Video: Carsten Gebhardt
Dramaturgie: Nina Steinhilber

Regieassistenz: Barbara Buterus
Bühnenbildassistenz: Louisa Pahlke
Kostümassistenz: Emilia Schmucker
Inspizienz: Hans-Jürgen Schmidt
Soufflage: Kerstin Heim
Ausstattungshospitanz: Linda Thomas

Aufführungsdauer: ca. 3 Std., eine Pause

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