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Gesamt

CE QUE LE JOUR DOIT A LA NUIT

COMPAGNIE HERVE KOUBI [Frankreich, Algerien]

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11 Mrz 19:30 H
Opernhaus

[Die Schuld des Tages an die Nacht]

Choreografie Hervé Koubi
Musik Maxime Bodson, Hamza El Din – Kronos Quartett, Johann Sebastian Bach, Soufi
12 Tänzer

Der französische Choreograf Hervé Koubi, seiner eigenen algerischen Wurzeln aus familiären Gründen erst seit Kurzem bewusst, castete in Algier 12 Tänzer, von denen zuvor noch keiner auf einer Bühne gestanden hat, und erarbeitete mit ihnen ein Stück Tanztheater, das nunmehr mit riesigem Erfolg durch die Welt tourt. Die eklektische Bewegungssprache aus Streetdance, Soufi und HipHop bildet das Fundament für eine Choreografie, die zwischen aufregender Virtuosität und spiritueller Sammlung oszilliert. Sound, Licht, Stoffe und athletische Körper zaubern eine ästhetische Erfahrung, in der die Seele Nordafrikas glüht.

Er blickt wie das Kind in der Erzählung als Außenstehender auf Algerien, das Land seiner Väter. Fasziniert von der orientalischen Kultur, bedient er sich ihrer Kunst und Formensprache. „Es ist, als käme ein Orientalist aus dem 19. Jahrhundert nach Algerien, um seine Vision vom Orient zu leben. Ich würde gerne meine Träume als französisches Kind verwirklichen, das nachträglich seine wahre Herkunft und die seiner in Algerien geborenen Eltern entdeckt.“ (Hervé Koubi)
Hervé Koubi verwebt seine eigene Geschichte mit der der Hauptfigur des gleichnamigen Romans (Deutsch: Die Schuld des Tages an die Nacht) von Yasmina Khadra zu einem Tanzstück. Die Verfilmung des Romans lief bereits in den Kinos.

Koubi hat Tänzer aus Algerien und Burkina Faso gewonnen, die seine Vision verkörpern. „Mein Enthusiasmus ist ständig gewachsen, auch wegen der Begeisterung der Tänzer beim Tanzen, die durchlässig bleibt für die Grenzen, die das Werk selbst aufzeigt. Auf jeden Fall habe ich das Spektakuläre um seiner selbst willen vermieden, weil ich finde, dass die Bewegungsabläufe und die Musikalität jedes Tänzers, jedes Körpers mehr der Bedeutung, dem Sinn dienen soll als der Performance.“ (Hervé Koubi)

Beginn: 19.30 Uhr. Dauer: 1 Stunde ohne Pause.

Besetzung

[cie-koubi.com]

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