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Gesamt

BALD STEHT DIE GANZE WELT IN BRAND [UA]

1914. STIMMEN AUS DER JULIKRISE

Eintritt frei 03 Nov 19:00 H

Universität, HS1 [Alter Hörsaal] 

Szenische Lesung
Mit Studierenden des Instituts für Geschichtswissenschaft und Schauspielern des Ensembles

Eine Zusammenarbeit von Universität Bonn und Theater Bonn


Nachher heißt es dann, wenn‘s schief geht, Deutschland hat nicht gewollt!
[Wilhelm II., 30. Juni 1914]

2014. Nahost, Irak, Ukraine – angesichts aktueller Krisenherde ist laut Umfragen die Kriegsangst auch in Deutschland so groß wie seit vielen Jahren nicht. Deutschland im Juli 1914. In der so genannten „Julikrise“ verdichten sich die Ereignisse infolge des Attentats von Sarajevo [28. Juni 1914] zu einer immer konkreter werdenden Kriegsbedrohung. Die Spannungen zwischen den europäischen Großmächten spitzen sich in schneller Folge zu – und trotz diplomatischer Vermittlungsversuche von verschiedenen Seiten befindet sich Deutschland Anfang August 1914 bereits im Krieg mit den Großmächten Russland, Frankreich und Großbritannien.

Basierend auf historischem Quellenmaterial und Forschungsliteratur versammelt die szenische Lesung im Alten Hörsaal der Bonner Universität hundert Jahre nach dem 1. Weltkrieg Stimmen aus der Julikrise.

Im Anschluss Diskussion.

Besetzung

Es lesen:
Benjamin Grüter
Adrian Jager
Julia Keiling
Jonas Klein
Matthias Rehbein
Anne-Sophie Rüther
Wolfgang Rüter
David Sandmann
Lydia Stäubli

Regie: Elisa Hempel
Quellenauswahl: Jonas Klein, Matthias Rehbein, Anne-Sophie Rüther, David Sandmann [Studierende des Instituts für Geschichtswissenschaft], Prof. Peter Geiss
Mitarbeit: Marcus Velke
Dramaturgie: Elisa Hempel, Nina Steinhilber

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