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TOSCA [Gala-Vorstellung]

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27 Mrz 19:30 H
Opernhaus

Melodramma in drei Akten
von Giacomo Puccini

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
nach dem Drama von Victorien Sardou

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln 

Der argentinische Startenor José Cura singt im Opernhaus des Theater Bonn TOSCA von Giacomo Puccini und übernimmt die Partie des Cavaradossi.

Der  Ausnahmekünstler, der neben Gesang auch Komposition und Dirigieren studierte, ist ein gefragter Gast auf vielen großen Opernbühnen der Welt. So begeisterte er u.a. als Rodolfo(LA BOHEME) in Zürich, Don José(CARMEN) in Wien, Turridu(CAVALLERIA RUSTICANA) in Barcelona, Zürich und New York, Calaf (TURANDOT) in Zürich, Berlin und London, sowie in der Titelrolle von Verdis OTELLO in New York, Zürich und Berlin.

Der vielseitige Künstler feiert nicht nur als Sänger Erfolge. Auch als Dirigent und Regisseur begeistert er das Publikum.  Beispiele für seine Regiearbeiten sind SAMSON ET DALILA am Badischen Staatstheater Karlsruhe, UN BALLO IN MASCHERA an der Oper Köln sowie CAVALLERIA RUSTICANA und PAGLIACCI in Liège.

Inhalt | In seinem 2010 erschienenen Buch Zwei ungleiche Rivalen ruft der Schriftsteller Helmut Krausser anschaulich in Erinnerung, wie durch List und Winkelzüge des Verlegers Giulio Ricordi ein bis heute ununterbrochen anhaltender Welterfolg der Opernliteratur entstehen konnte. Das bereits vollendete Libretto war für einen anderen [und eigentlich zu der Zeit noch erfolgreicheren] Komponisten der Casa Ricordi geschrieben worden: Alberto Franchetti, der mit ASRAEL und CRISTOFORO COLOMBO in Folge zwei Opern herausbrachte, die ihn sogleich mit an die Spitze der jüngeren Komponistengeneration nach Verdi katapultiert hatten. Und doch spürte der Verleger instinktiv in Giacomo Puccini den längerfristig mehr Versprechenden. Und tatsächlich fügt sich der nur auf den ersten Blick reißerische Stoff nahtlos in die Folge seiner Opern ein, die fast ausnahmslos dem Erfolgsrezept des französischen Dramatikers Victorien Sardou [und angeblich auch Gustave Flauberts] zu folgen scheinen: ≫Quäle deine Heldinnen!≪ Darüber gerät aber gern aus dem Blick, dass TOSCA sozusagen den Inbegriff eines Politthrillers darstellt, der nicht nur auf dem Hintergrund des Konflikts zwischen römischen Republikanern und neapolitanischen Royalisten gesehen werden muss.

Rom, 1800. Bis auf ihre gelegentlichen Eifersuchtsanfälle führt die berühmte Sängerin Floria Tosca eine glückliche Beziehung mit dem Maler Mario Cavaradossi. An dem Tag, als Mario einem Staatsfeind zur Flucht verhilft, ändert sich jedoch das Leben des Liebespaars von Grund auf. Tosca gerät ins Visier des mächtigen Polizeichefs Scarpia. Dieser lässt Cavaradossi gefangen nehmen, und Tosca wird unversehens zum Spielball. Für eine Liebesnacht mit ihm, Scarpia, verspricht er ihr, den Geliebten laufen zu lassen. Mit Recht misstraut Tosca diesem Erpressungsversuch und sieht keinen anderen Ausweg, als ein Verbrechen zu begehen…

Besetzung

Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann
Inszenierung: Philipp Kochheim
Bühnenbild: Thomas Gruber
Kostümbild: Gabriele Jaenecke
Choreinstudierung: Volkmar Olbrich
Einstudierung Kinderchor: Ekaterina Klewitz

Yannick-Muriel Noah Floria Tosca, Opernsängerin
José Cura Mario Cavaradossi, Maler
Evez Abdulla Baron Scarpia, Polizeichef
Martin Koch Spoletta, Gendarm
Alexey Smirnov Sciarrone, Gendarm
Rolf Broman Cesare Angelotti, politischer Gefangener
Priit Volmer Mesner

Chor des Theater Bonn | Kinderchor des Theater Bonn
Beethoven Orchester Bonn | Statisterie des Theater Bonn

Länge: 2:30 Stunden, plus Pause

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