Spielplan

Gesamt

DIE MÖWE

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Premiere 12 Sep 19:30 H
17 Sep 19:30 H
19 Sep 19:30 H
27 Sep 19:30 H
28 Sep 18:00 H
11 Okt 19:30 H
19 Okt 18:00 H
25 Okt 19:30 H
14 Nov 19:30 H
Fällt aus 23 Nov 16:00 H
06 Dez 19:30 H
28 Dez 18:00 H
11 Jan 18:00 H
17 Jan 19:30 H
30 Jan 19:30 H
Fällt aus 28 Feb 19:30 H
05 Mrz 19:30 H
18 Mrz 19:30 H
22 Mrz 16:00 H
10 Apr 19:30 H
16 Mai 19:30 H
Letzte Aufführung 06 Jun 19:30 H
Kammerspiele

Komödie in vier Akten von Anton Tschechow

Hier riecht es nach Bohème...
Ein in die Jahre gekommenes Feriendomizil fern der Stadt. Man vertreibt sich die Zeit, sucht Gesellschaft, Inspiration, Liebe. Im Zentrum der Aufmerksamkeit: Die Schauspielerin Arkadina, die hier regelmäßig samt Gästen den Sommer verbringt. In diesem Jahr hat sie erstmals den bekannten Schriftsteller Trigorin mitgebracht. Arkadinas Sohn Kostja, selbst angehender Schriftsteller, hat die Urlaubsgesellschaft zur Aufführung seines neuen Theaterstücks geladen. Die Hauptrolle spielt Nina, in die Kostja verliebt ist. Doch Kostjas Idee einer neuen Theaterform stößt auf Unverständnis. Sein Stück ist ein Reinfall – und während seine Mutter vor allem damit beschäftigt ist, die eigene Karriere wieder in Schwung zu bringen, scheint Nina sich mehr und mehr für Trigorin zu interessieren, der aus der Gesellschaft der jungen Frau Inspiration für eine kleine Erzählung schöpft. Wie Kostja leiden auch die anderen Figuren in Tschechows Komödie an sich selbst, ihrem missglückten Leben und ihrer vergeblichen Liebe: Polina, die Frau des Verwalters, sehnt sich nach dem unsteten Arzt Dorn, Lehrer Medwedenko läuft Verwalterstochter Mascha nach, die unglücklich in Kostja verliebt ist – und Arkadinas Bruder Sorin bekennt, all seine Ziele im Leben verfehlt zu haben, und bereitet sich auf das Sterben vor. Zwei Jahre später trifft die Gesellschaft erneut zusammen…

Regisseur Sebastian Kreyer realisierte in Bonn zuletzt die Uraufführung von Juli Zehs Roman Nullzeit. Er inszeniert u. a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Schauspielhaus Zürich, Staatsschauspiel Dresden und am Münchner Volkstheater. 2013 wurde seine Kölner Glasmenagerie zum Regiefestival RADIKAL JUNG in München eingeladen. Mit Tschechows Komödie Die Möwe eröffnet Sebastian Kreyer, dessen fantasievoll-spielfreudige  Inszenierungen konsequent die komischen Aspekte der Tragik offenlegen und zugleich in der Komik auf den Kern des Tragischen zielen, die Spielzeit in den Kammerspielen.

 

Besetzung

Irina Kikolajewna Arkadina - Sophie Basse
Konstantin Gawrilowitsch Trepljow, ihr Sohn - Jonas Minthe
Pjotr Nikolajewitsch Sorin, ihr Bruder - Glenn Goltz
Nina Michaelowna Sarjetschnaja - Maya Haddad
Ilja Afanasjewitsch Schamrajew - Wolfgang Rüter
Polina Andrejewna, seine Frau - Ursula Grossenbacher
Mascha, seine Tochter - Mackie Heilmann  
Boris Alexejewitsch Trigorin, Schriftsteller - Benjamin Grüter
Jewgenij Sergejewitsch Dorn, Arzt - Andrej Kaminsky
Semjon Semjonowitsch Medwedjenko, Lehrer - Maik Solbach  

Regie: Sebastian Kreyer
Bühne: Matthias Nebel
Kostüme: Britta Leonhardt
Musik: Sebastian Blume
Musikalische Beratung: Andreas Seeligmann
Licht: Sirko Lamprecht
Dramaturgie: Nina Steinhilber 

Regieassistenz: Christina Schelhas
Ausstattung