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Oper. Welt. Offen.

Oper. Welt. Offen.
Begegnungsraum Oper

Das Theater Bonn öffnet seine Türen für die neuen Bonner in der Flüchtlingsunterkunft der ehemaligen Poliklinik. Geflüchtete, Mitarbeiter und Ehrenamtliche des Theaters haben die Möglichkeit sich zu begegnen, die Perspektiven zu wechseln und voneinander zu lernen. Ziel des Projekts ist es, die Menschen zu verbinden und den Geflüchteten den Zugang zu einem sozialen Netzwerk zu verschaffen.

Gemeinsam mit den Opernführern des Theater Bonn werden junge Geflüchtete aus der Flüchtlingsunterkunft in der Poliklinik die Werkstätten der Oper und die Stücke auf der Bühne erkunden. Die Opernführer sind Ehrenamtliche, die seit drei Spielzeiten in kleinen Gesprächsrunden dem Publikum vor Vorstellungsbeginn Werk und Inszenierung näher bringen. Geflüchtete und Opernführer werden gemeinsam Proben ansehen, sich mit Werken auseinandersetzen und in Workshops die Opern selbst nachstellen. Ihre Erlebnisse werden sie in einem Blog festhalten. Um den Geflüchteten die dafür notwendigen PC Kenntnisse zu vermitteln, werden die Ehrenamtlichen des Diakonischen Werks gemeinsam mit den Opernführern den Bewohnern das notwendige Know-How vermitteln.

Damit erste Kontakte zwischen Geflüchteten und Theaterwelt entstehen, beziehen die in der Poliklinik aktiven Ehrenamtlichen die Opernführer in das Café in der Flüchtlingsunterkunft mit ein. Das Diakonische Werk sensibilisiert Ehrenamtliche und Mitarbeiter des Theater Bonn für die Arbeit mit geflüchteten Menschen.

Das Projekt ist eine Kooperation des Theater Bonn mit dem Diakonischen Werk Bonn und Region. Es wird von der Deutsche Bank Stiftung im Rahmen der Initiative „Begegnungsraum Oper“ gefördert.

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