Schauspiel

Ensemble

Sebastian Hannak

Sebastian Hannak studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunstakademie Stuttgart bei Jürgen Rose und Martin Zehetgruber. Währenddessen verbrachte er einen Arbeitsaufenthalt bei David Hockney in Los Angeles und war als Assistent und Mitarbeiter in Darmstadt, Hamburg und Zürich u. a. bei Klaus- Michael Grüber, John Neumeier und Johann Kresnik tätig.

Seine Raumgestaltungen für Oper, Schauspiel, Tanztheater und Ballett führen Ihn an namhafte Häuser im deutschsprachigen Raum u. a. an das Forum Neues Musiktheater der Staatsoper Stuttgart unter Klaus Zehelein, wo er verschiedene Uraufführungen erarbeitete, an das Badische Staatstheater Karlsruhe unter Peter Spuhler, wo er u.a. DIE WALKÜRE erarbeitete sowie das dortige Staatsballett unter Birgit Keil, wo er das Ballett ANNE FRANK von Reginaldo Oliveira, MOMO von Tim Plegge und den dreiteiligen Ballettabend MYTHOS erarbeitete, dem Hessischen Staatsballett unter Tim Plegge, mit dem er ASCHENPUTTEL und KASPAR HAUSER  sowie EINE WINTERREISE erarbeitet, und zu der Tanzkooperation pvc unter Joachim Schloemer, bei der das Tanzstück LOUDER! CAN YOU HEAR ME von Eun-Me Ahn von arte im Format Tanzfilm produziert wurde. 2016 debütierte er an der Staatsoper Budapest mit FAIRY QUEEN, 2018 folgte PORGY AND BESS.
 
Weitere Arbeiten u.a. in Berlin, Theater Bonn (FRAU VOM MEER, 2017, 3 SCHWESTERN, 2016, DAS FEST, 2015, KABALE UND LIEBE, 2015 - Weltenbauer Award 2017 Preisträger), Festspielhaus Baden-Baden, Theater Baden-Baden (GÄRTNERIN AUS LIEBE, 2018), Staatstheater Braunschweig, Oper Dortmund (HAMLET/JOST, 2011), Nationaltheater Mannheim (HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN, 2010), Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Karlsruhe ( ÁM HÖNIGSWEG, TIGER UND LÖWE, 2018, DIE WALKÜRE, 2016, ANNE FRANK, 2016, GLASPERLENSPIEL 2014, MYTHOS, 2014, GAS I und II, eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen, 2014, MOMO, JAKOB DER LÜGNER, 2012), Freiburg, Heidelberg ( POLIFEMO, 2012, LA BOHÈME, 2007), Oper Halle ( RAUMBÜHNE HETEROTOPIA- GEWINNER des Theaterpreis DER FAUST 2017, RAUMBÜHNE BABYLON 2018, VERDI REQUIEM, #BIZARR, NACKT ÜBER BERLIN, 2018, SACRIFICEDER FLIEGENDE HOLLÄNDER, WUT, GROOVIN BODIES, 2016, SPRING AWAKENING, 2017, PHAEDRA/HENZE, 2015, ARABISCHE NACHT/JOST, 2009), Konstanz (LILIOM, 2014) , München (FAUST, 2008/ FAIRY QUEEN, 2009), Osnabrück, Staatstheater Saarbrücken (SALOME, SHUNKIN, 2018), Staatstheater Schwerin (LEBEN DES GALILEI, 2017, VOR DEM FEST, 2017), Staatsoper Stuttgart, Landestheater Salzburg, Regensburg, Staatstheater Wiesbaden und Zürich.
Zusammenarbeit u. a. mit den Regisseuren Christof Nel, Martin Nimz, Florian Lutz, Yuval Sharon, Jakob Peters-Messer, Data Tavadze, Hansgünther Heyme, Sláva Daubnerová, András Almási-Tóth, Tim Plegge, Reginaldo Oliveira, Stijn Celis, Jörg Mannes, Eun-me Ahn, Marie Bues, Kirsten Uttendorf, Christian Carsten, Michael v. z. Mühlen, Simon Solberg.  
Sebastian Hannaks Arbeiten wurden mehrfach zum Raum des Jahres nominiert, die Kritikerumfrage 2017 in Die Deutsche Bühne kürte Ihn zu einem der 3 erfolgreichsten Künstlern der Saison. Seine Arbeiten wurden u. a. auf der Prager Quadriennale 2007 im deutschen Pavillon ausgestellt. 2017 ist er Gewinner des Theaterpreis DER FAUST für die RAUMBÜHNE HETEROTOPIA und Preisträger des Weltenbauer Award für KABALE UND LIEBE. 2005-07 war er Stipendiat der Akademie Musiktheater Heute, seit 2015 ist er dort als Alumnibeirat tätig, im selben Jahr war er dort auch Juror der Sparte Bühnen- und Kostümbild. Sebastian Hannak gestaltete für die Fachzeitschrift Die deutsche Bühne die Titelseiten 2008 und veröffentlichte Grafiken, Theaterfotos und diverse Textbeiträge- u.a. Das Aufbrechen der Perspektive (12/17), einen Werkstattbericht zu der Oper SACRIFICE von Sarah Nemtsov (4/17) sowie einen Beitrag im Schwerpunktheft „Opernrecycling“. Er ist Mitglied im Bund der Szenografen, engagiert sich in verschiedenen Gremien für Szenografie und veröffentlicht regelmäßig Textbeiträge in Fachzeitschriften und hält Vorträge. 2018 Gastseminare und Vortrag Changing Perspectives / Perspektivwechsel - Vom Bühnenraum zur Raumbühne an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zur Raumbühne HETEROTOPIA und Raumbühne BABYLON. 2016 Eröffnung der Vortragsreihe an der SABK Stuttgart Absolventen treffen Studierende,  2015 Vortrag an der Uni Stuttgart Mechanik der Erinnerung.
2018 veröffentlichte er gemeinsam mit Florian Lutz im Verlag Theater der Zeit den Sonderband Raumbühne HETEROTOPIA-Neue Perspektiven im Musiktheater.
In der Fachzeitschrift Bühnentechnische Rundschau veröffentlichte er 2016 ebenfalls einen Beitrag zu der RAUMBÜHNE HETEROTOPIA an der Oper Halle, 2015 im Sonderband Bühnenbild einen Beitrag zu dem Raum für PHAEDRA, 2014 zu GAS I und II, 2010 zu HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN, 2006 zu dem Musiktheater FREMD. Zudem editiert er eigene Bücher.
Sebastian Hannak ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt und arbeitet in Heidelberg.

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