HAUS DES FRIEDENS
von Lothar Kittstein
Ein fremdes Land. Ein Haus im Gebirge. Stille. Einsamkeit. Hier haben drei deutsche Soldaten auf einer Erkundungsfahrt Unterschlupf gefunden. Der Wagen ist defekt, sie sitzen fest. Ihr Auftrag ist klar: Den Frieden im Land sichern, Demokratie ermöglichen, neue Strukturen aufbauen. Doch je länger die Situation währt, desto mehr bricht sich Bahn, was im soldatischen Leben keinen Platz hat und den Auftrag gefährdet. Die Spannungen und Sehnsüchte werden stärker – bis schließlich die Situation eskaliert.
Lothar Kittstein hat ein Stück geschrieben über das deutsche Verhältnis zum Krieg, zum Fremden, zur Bedrohung durch den Terrorismus und nicht zuletzt zum eigenen Land.
Regie führt Stefan Heiseke, der am THEATER BONN zuletzt DIE BANALITÄT DER LIEBE von Savyon Liebrecht und Friedrich Schillers DON KARLOS, INFANT VON SPANIEN inszenierte.
Besetzung
Inszenierung: Stefan Heiseke
Bühne und Kostüme: Uta Heiseke
Musik: Lars Figge
Kampfchoreografie: Dominik Klingberg
Dramaturgie: Nora Giese
Mit Maria Munkert; Bernd Braun, Konstantin Lindhorst
Kritiken
WDR 2 Mittagsmagazin vom 25. Februar 2010
Beiläufig Ungesagtes
Marie ist neu im Krisengebiet, Jost ein alter Hase. Nun sitzen sie fest, irgendwo im Gebirge, in einem fremden Land. Vielleicht Afghanistan? Bei einer Erkundungsfahrt ist das Auto kaputt gegangen. Die Soldaten haben sich in eine verlassene Impfstation zurück gezogen. Einen seltsamen, unwirklichen Ort, der gar nicht in diese Gegend zu passen scheint. Lorenz, der Dritte im Bundeswehrbunde, versucht, den Wagen zu reparieren, während Marie und Jost herum sitzen und viel Zeit zum Nachdenken haben.
Begierden und Schuldkomplexe
Zunächst spricht niemand offen über seine Gefühle. Doch von Anfang an liegt viel Ungesagtes unter den scheinbar beiläufigen Sätzen. Die beiden Männer begehren die junge Soldatin. Die Stimmung heizt sich immer mehr auf, erotische Begierden und Schuldkomplexe kommen ans Licht. Die Werkstattbühne des Bonner Theaters ist fast leer, Fernseher zeigen Schwarzweißbilder realer Militäreinsätze. Sonst inszeniert Regisseur Stefan Heiseke fast nur mit Licht und schafft auf ruhige, konzentrierte Art viel Raum für die drei ausgezeichneten Schauspieler.
Wirklichkeit verschwimmt, Kontrolle entgleitet
Autor Lothar Kittstein verortet sein dichtes, spannendes Stück nicht im heutigen Afghanistan. Er legt Wert darauf, dass ähnliche Dinge in allen Kampfeinsätzen weit weg passieren. Das zermürbende Warten, die Absurdität der Situation, die Erkenntnis der Sinnlosigkeit. Maria Munkert, Bernd Braun und Konstantin Lindhorst zeigen sehr konzentriert, wie den Soldaten die Wirklichkeit verschwimmt und die Kontrolle entgleitet. Es gibt nur wenige neue deutsche Theaterstücke, die sich mit der politischen Weltlage auseinander setzen. "Haus des Friedens" zeigt, dass die Bühne solche Themen nicht Fernsehen und Film überlassen muss.
Ein Gespräch von Tom Hegermann mit Stefan Keim
Hegermann:
Soldaten in Krisengebieten, das ist nach unserer Vorstellung ja so, dass die dort gegen Feinde kämpfen - Morgen wird im Bundestag übrigens einmal mehr über eine Verlängerung des Afghanistan-Mandates abgestimmt - aber die meiste Zeit kämpfen unsere Soldaten in Krisengebieten ja gar nicht gegen Feinde. Sie kämpfen gegen ihre Angst, gegen Langeweile häufig und immer wieder gegen die zugleich ständig unterschwellige Atmosphäre der Bedrohung. In Kinofilmen ist das immer wieder ein Thema gewesen, im Theater dagegen eher nicht. Jetzt allerdings gibt es eine Ausnahme, über die wollen wir reden mit dem WDR2 Theaterkritiker Stefan Keim. Aber bevor wir zu der Ausnahme kommen, erstmal grundsätzlich: Warum ist das im Theater so selten ein Thema?
Keim:
Weil die Theaterleute immer ganz lange gesagt haben: Wir können doch über etwas erzählen, was wir selbst nicht erlebt haben und das Schlimme ist dann ja, dass die meisten jungen Dramatiker nichts grässlicheres erlebt haben, als dass ihnen der ICE mal vor der Nase weggefahren ist. Dann ist halt immer nur Familie und Alltag das Thema und es freut mich sehr, dass es jetzt endlich mal wieder ein Stück gibt, wo es auch um größere außernpolitische Themen geht.
Hegermann:
Das ist also jetzt die Ausnahme: Das THEATER BONN zeigt die Uraufführung eines Stücks vom Bonner Autor Lothar Kittstein HAUS DES FRIEDENS. Es geht um drei Soldaten, zwei Männer, eine Frau, die mit ihrem Auto in Afghanistan, mitten im Feindesland liegen bleiben. Ist das was, was über zwei Stunden tatsächlich trägt, spannend bleibt?
Keim:
Ja, weil der Lothar Kittstein es schafft, immer stärker Spannung aufzubauen durch das, was passiert. Es sind drei ganz unterschiedliche Leute: Wir haben auf der einen Seite den Älteren, den Chef des Ganzen, Jost heißt er. Der ist schon völlig desillusioniert der weiß die Leute hassen uns, was machen wir hier eigentlich? Dann kommt eine junge Frau in die Gruppe, die ist voller Idealismus und die beiden haben natürlich heftige Diskussionen.
O-Ton Bernd Braun und Maria Munkert
Keim:
Wir müssen sagt sie und man merkt im Laufe der Aufführung immer mehr, dass sie ziemlich fanatisch ist und auch sehr gläubig. Man könnte sich tatsächlich auch die Frage stellen: Glaubenkrieger, die gibt es vielleicht auch bei uns. Der dritte im Bunde, Lorenz, ist eher ein einfach gestrickter Typ, total verknallt in die junge Kollegin und Sie können sich vorstellen, der Ältere hat auch ein gewisses Begehren der jungen Soldatin gegenüber. Da brodelt es irgendwann stark.
Hegermann:
Nun sind ja die Ausstattungsmöglichkeiten auf einer Theaterbühne eigentlich eher begrenzt. Wie schaffen die das, die Atmosphäre des Krieges einzufangen?
Keim:
Auf einer ganz leeren Bühne. Fast nur durch Licht. Es gibt ein paar Fernseher rechts und links da flackern zwischendurch mal in schwarz-weiß ein Kriegsbilder oder Bilder von Militäreinsätzen, aber ansonsten ist es wirklich nur Schauspiel und das funktioniert eben auch im Theater. Natürlich kann man da keine großen Kriegsszenarien wie im Kino machen, aber man kann sich auf die Menschen konzentrieren und dieses Stück zeigt wirklich, was diese absurde Situation irgendwo im Feindesland festzusitzen mit den Menschen macht.
Hegermann:
Das heißt dieses Stück kann mir schon auch etwas beibringen, etwas lehren, etwas zeigen, was ich aus der Tagesschau noch nicht kenne.
Keim:
Absolut. Weil es wirklich darum geht, was es außerhalb dieser großen politischen Konstellationen wirklich für konkrete Wirkungen gibt. Es kommen jetzt nicht die Leute vor, die in Krisengebieten leben. Es geht um die deutschen Soldaten und das ist ja auch wirklich etwas, was uns stark interessiert, schließlich könnten das auch unsere Brüder, Freunde, Söhne, Töchter sein könnten.
Hegermann:
Ein Stück das sich lohnt?!
Keim:
Absolut, hingehen.
Autor: Stefan Keim
dradio.de vom 24.02.2010
Am Hindukusch oder anderswo
Uraufführung des Stückes "Haus des Friedens" von Lothar Kittstein in Bonn
Eine Auftragsproduktion des Bonner Theaters befasst sich mit dem Einsatz deutscher Soldaten im Ausland. Das ist ein Thema, vor dem die Bühnen eher zurückschrecken, weil es täglich durchs Fernsehen flimmert. Der in Bonn lebende Autor Lothar Kittstein, Jahrgang 1970, erfindet eine brennglasartige Situation, in der Standpunkte und Emotionen theatral wirksam aufeinander stoßen.
Afghanistan wird nicht genannt, aber alles deutet hin auf den legendären Hindukusch. Die Geschichte spielt in wilden, menschenleeren Bergen. Drei deutsche Soldaten in Friedensmission, zwei Männer, eine Frau, haben eine Autopanne. Sie liegen mit ihrem kaputten Fahrzeug an einer ehemaligen Impfstation. Dieses Haus gibt auch den Titel des Stückes. Hier starteten einst die Alliierten ihre Mission für den Frieden, gegen Mikroorganismen und für die Gesundheit der Menschen. Die Bevölkerung hat die Impfstation jedoch nicht angenommen, einerseits weil sie die umkämpfte Gegend verlassen hat, andererseits, weil sie allen Maßnahmen der Ausländer misstraut. "Haus des Friedens" verweist gleichzeitig auf das mit Stacheldraht abgeschottete Lager der Bundeswehr, in einer alles andere als friedlicher werdenden Gegend.
Die Ausnahmesituation in den Bergen lässt grundsätzliche Probleme der "kriegsähnlichen" Situation aufscheinen, von Langeweile über Angst bis zur Wut über die Undankbarkeit der Einheimischen und der Deutschen. Der jüngere Soldat Lorenz soll den Wagen flott machen und braucht sehr lange dafür. Vermutlich ist er froh über die Auszeit im Gebirge. Unten in der Stadt droht ständig die selbst gebastelte Bombe. Mit so einer ist sein Kamerad kürzlich in die Luft geflogen. Jost, der alt gedienten Chef der Patrouille trinkt deswegen zu viel, weil er sich halb schuldig fühlt. Die beiden Männer verbindet eine Art Vater-Sohn-Beziehung, die von der jungen Marie gestört wird. Erstens ist sie eine Frau, zweitens zu idealistisch.
"Die wollen uns hier nicht!" sagt der zum Zyniker gewordene Jost. "Für die sind wir der letzte Dreck. Abschaum!" "Das werden wir ändern!" entgegnet Marie, die gerade ins Land gekommene Soldatin. "Ich kämpfe für etwas Gutes, die Demokratie. Ich will, dass Mädchen in Schulen gehen dürfen und dass Wahlen stattfinden." Dazu zitiert sie Obama: "Wir ändern die Welt!" Das findet der Kommandeur wenig amüsant: "Oh, nein. Die haben mir eine verdammte Jungfrau von Orleans geschickt."
Das Stück entwickelt modellhaft den Konflikt zwischen Realismus und Idealismus. Beide Männer sind irritiert über und gleichzeitig fasziniert von Marie, die sich mit Überzeugung und Gottesglaube zu diesem Einsatz gemeldet hat. Einen Sinn sehen die beiden Soldaten im Einsatz schon lange nicht mehr. Dann eskaliert die Geschichte. Alkohol, die Stille der Berge und der Geruch einer Frau führen zu Aggressionen und sexuellen Begehrlichkeiten. Marie wehrt die beiden ab. Zu spektakulären Übergriffen, Körperverletzung, Totschlag oder Vergewaltigung kommt es nicht.
Regisseur Stefan Heiseke inszeniert kein vereinfachendes Antikriegsstück und doch ein Statement gegen diesen vermeintlichen Friedenseinsatz. Sein Konzept setzt weniger auf ein psychologisches Spiel. Er will Ideen und Haltungen ausstellen. Das Geschehen ist in einen leeren, dunklen Raum gesetzt mit wenigen Requisiten. Spots beleuchten die Figuren, die sich meist in Duo-Szenen begegnen. Dabei stehen oder sitzen sie fast immer eng beieinander. So wird emotionale Spannung aufgebaut, die trotzdem das Neudenken der Situation, abseits der eher brutalen Fernsehbilder, erlaubt und fördert. Konstantin Lindhorst als jüngerer Soldat und Bernd Braun als alter Haudegen mit Glatze spielen sehr dicht und konzentriert. Eine ganz großartige Partie zeigt Maria Munkert als Marie. Sie spannt einen eindringlichen Bogen von der taffen, disziplinierten Soldatin zur selbstbewussten Idealistin.
Mit "Haus des Friedens" präsentiert das Theater Bonn eine Uraufführung am Puls der Zeit, die das Zeug hat von anderen Theatern nachgespielt und ins Repertoire der zeitgenössischen Dramatik eingereiht zu werden.
Von: Martin Burkert
Münsterländische Volkszeitung vom 25 .02.10
Erfolg für Anti-Kriegsstück «Haus des Friedens»
Bonn - Zwei Soldaten und eine Soldatin - möglicherweise in Afghanistan - stehen im Zentrum des Theaterstücks «Haus des Friedens» des Dramatikers Lothar Kittstein.
Mit langem und begeistertem Applaus feierten die Zuschauer am Mittwochabend in der ausverkauften Studiobühne des Theaters Bonn die Uraufführung. Der talentierte Stückeschreiber Kittstein kann sich Hoffnungen machen, den Durchbruch zu schaffen. Eine bessere Uraufführung hätte er sich kaum wünschen können. Subtil, einfühlsam und darum überzeugend ist sein Werk. «Haus des Friedens» ist ein Stück gegen den Krieg.
Marie (Maria Munkert), Jost (Bernd Braun) und Lorenz (Konstantin Lindhorst) sind in einer unwirtlichen Gegend auf Dienstfahrt. Die Handlung setzt ein, als die Patrouille unfreiwillig unterbrochen wird: der Jeep hat einen Motorschaden. Lorenz, Marie und Jost suchen Zuflucht in einer verwüsteten Impfstation. Kaum Spektakuläres geschieht während der Tage, in denen Lorenz den Wagen repariert ¬ Kittstein untersucht vielmehr das Verhältnis der drei Soldaten untereinander.
Jost, der Dienstälteste, vielleicht Feldwebel, hat Schwierigkeiten, seine Autorität durchzusetzen und versucht immer wieder, seine Vorgesetztenposition herauszukehren ¬ vor allem gegenüber Marie. Er meint, sie müsse ihm zu Willen sein, schließlich ist er der Chef. Marie verunsichert die Gruppe wegen der erotischen Spannung, die sie als Frau erzeugt. Sie wehrt die Werbungsversuche der Männer ab. Dabei wird vor allem deutlich, dass Jost mit der Aufgabe, seine Stellung zu verteidigen, völlig absorbiert ist ¬ er hat keine Zeit für den großen Konflikt, in dem er als Soldat agieren soll.
Damit steht Jost im Gegensatz zu Marie, die als einzige ihren militärischen Auftrag kennt und verteidigt. Marie will Frieden bringen und zivile Aufbauhilfe leisten. Doch ihre Worte klingen auswendig gelernt, wenig überzeugend und in ihrem Gegensatz zur realen Lage sogar hohl. Mit einem Vorgesetzten wie Jost wird sie ihren Auftrag kaum durchsetzen können. Auch Lorenz ist kein wirklich Verbündeter. Er ist scharf auf seine Kameradin und bemerkt, dass Jost als Vorgesetzter eine Niete ist.
Lorenz ist ihm überlegen, weil er sich als einziger mit dem Wagen auskennt ¬ nur er kann die kleine Gruppe aus ihrer gefährlichen Situation herausführen. Seine Reparatur dauert lange ¬ sehr lange. Streckt er sie, um seinen Chef zu ärgern, der ihn unter Druck setzen will? Oder hofft Lorenz auf Erfolg bei Marie, wenn sie länger bleiben? Kittstein erzeugt eine Atmosphäre der Unsicherheit und Bedrohung. Der Zusammenhalt der Gruppe, der nötig wäre, um einen Überfall der Feinde abzuwehren, fehlt. Das von Marie formulierte gemeinsame Ziel nehmen ihre Kameraden nicht ernst.
Die Voraussetzungen, Deutschland auch am Hindukusch zu verteidigen, zeichnet Kittstein denkbar ungünstig. Regisseur Stefan Heiseke erzeugt in seiner Inszenierung Spannung, indem er die Schauspieler häufig in geradezu drangvoller Nähe agieren lässt - mitunter explodiert diese Nähe in erotischen Attacken und ihrer Abwehr.
Das dreiköpfige Ensemble spielt glänzend, konzentriert und überzeugend. Maria Munkert gelingt das Meisterstück, die nur fadenscheinig durch Aggressionen bemäntelte Angst noch zu übergipfeln - mit einem Moment berührender transzendentaler Obdachlosigkeit. Ein Hauptgrund des Soldatenseins wird so blitzhaft erhellt: Einsamkeit.
Fragen und Kommentare zum Stück
Ich habe mir das Video angeschaut. Es gehen durchweg die drei Stimmen durcheinander. Ist dies die Regel beim Stück?
Nein. Das Stück besteht fast ausschließlich aus Dialogen, es gibt nur kurze Sequenzen mit Projektionen, zu denen dann die überlagerten Stimmen zu hören sind.
Ein sehr großes Lob an Lothar Kittstein für dieses Stück! Es ist authentisch und gleichzeitig distanziert genug, um nicht im plumpen Naturalismus zu verfallen. Sehr gut geschrieben, ohne grelle Überzeichnung oder Figuren für plakative Effekte zu opfern. Diese drei Menschen SIND Menschen und dank der einfühlsamen Regie und dem reduzierten Bühnenbild bleibt für mich als Zuschauer noch genug eigener Spielraum übrig. Ich hoffe sehr, dass "Haus des Friedens" schnell und oft nachgespielt werden wird - es sollte eine Pflichtveranstaltung für die verantwortlichen Politiker sein, die über Auslandseinsätze zu entscheiden haben. Ein ganz, ganz großes Lob an Maria Munkert, Bernd Braun und Konstantin Lindhorst für ihre grandiose schauspielerischen Leistungen - das war für mich ein großer, leiser Abend.
Kann man das Stück auch nach dem 21.5. sehen? In der nächsten Spielzeit oder in einem anderen Theater?
Hier zeigen wir HAUS DES FRIEDENS voraussichtlich noch am 4., 23., 30. Juni und zum letzten Mal am 3. Juli.
Ob das Stück an anderen Theatern nachgespielt wird, ist wünschenswert, zurzeit aber nicht der Fall.
Wie lange dauert die Vorstellung?
HAUS DES FRIEDENS dauert 1 3/4 Stunde
















