Oper

Monatsspielplan

TOSCA

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Wiederaufnahme 25 Mai 18:00 H
04 Jun 18:00 H
15 Jun 18:00 H
Letzte Aufführung 06 Jul 19:30 H
Opernhaus

Melodramma in drei Akten
von Giacomo Puccini

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
nach dem Drama von Victorien Sardou

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln 

In seinem 2010 erschienenen Buch Zwei ungleiche Rivalen ruft der Schriftsteller Helmut Krausser anschaulich in Erinnerung, wie durch List und Winkelzüge des Verlegers Giulio Ricordi ein bis heute ununterbrochen anhaltender Welterfolg der Opernliteratur entstehen konnte. Das bereits vollendete Libretto war für einen anderen [und eigentlich zu der Zeit noch erfolgreicheren] Komponisten der Casa Ricordi geschrieben worden: Alberto Franchetti, der mit ASRAEL und CRISTOFORO COLOMBO in Folge zwei Opern herausbrachte, die ihn sogleich mit an die Spitze der jüngeren Komponistengeneration nach Verdi katapultiert hatten.

Und doch spürte der Verleger instinktiv in Giacomo Puccini den längerfristig mehr Versprechenden. Und tatsächlich fügt sich der nur auf den ersten Blick reißerische Stoff nahtlos in die Folge seiner Opern ein, die fast ausnahmslos dem Erfolgsrezept des französischen Dramatikers Victorien Sardou [und angeblich auch Gustave Flauberts] zu folgen scheinen: ≫Quäle deine Heldinnen!≪ Darüber gerät aber gern aus dem Blick, dass TOSCA sozusagen den Inbegriff eines Politthrillers darstellt, der nicht nur auf dem Hintergrund des Konflikts zwischen römischen Republikanern und neapolitanischen Royalisten gesehen werden muss.

Rom, 1800. Bis auf ihre gelegentlichen Eifersuchtsanfälle führt die berühmte Sängerin Floria Tosca eine glückliche Beziehung mit dem Maler Mario Cavaradossi. An dem Tag, als Mario einem Staatsfeind zur Flucht verhilft, ändert sich jedoch das Leben des Liebespaars von Grund auf. Tosca gerät ins Visier des mächtigen Polizeichefs Scarpia. Dieser lässt Cavaradossi gefangen nehmen, und Tosca wird unversehens zum Spielball. Für eine Liebesnacht mit ihm, Scarpia, verspricht er ihr, den Geliebten laufen zu lassen. Mit Recht misstraut Tosca diesem Erpressungsversuch und sieht keinen anderen Ausweg, als ein Verbrechen zu begehen.

Besetzung

Floria Tosca, Opernsängerin - Yannick-Muriel Noah [WA] / Izabella Matual [4.6.]
Mario Cavaradossi, Maler - George Oniani [WA] / Felipe Rojas Velozo [4.6., 15.6.]
Baron Scarpia, Polizeichef - Mark Morouse
Cesare Angelotti, politischer Gefangener - Leonard Bernad
Der Mesner - Martin Tzonev
Spoletta, Agent der Polizei - Martin Koch [WA] / Cornel Frey [6.7.]
Sciarrone, Gendarm - Fabio Lesuisse 
Ein Schließer -  Egbert Herold [WA] / Hartmut Nasdala [4.6., 15.6.]
Ein Hirt - Scarlett Pulwey [WA] / Emily Mrosek [4.6.] / Merle Claus [15.6.] 

Chor des Theater Bonn
Kinder- und Jugendchor des Theater Bonn
Statisterie des Theater Bonn
Beethoven Orchester Bonn

[WA] = Bitte beachten Sie, dass die mit [WA] gekennzeichneten Künstler grundsätzlich an allen Aufführungen beteiligt sind. Alternativbesetzungen werden explizit mit Datum genannt.

Musikalische Leitung: Jacques Lacombe
Inszenierung: Philipp Kochheim
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Barbara Schröder
Licht: Thomas Roscher
Kostüme: Gabriele Jaenecke
Bühnenbild: Thomas Gruber
Choreinstudierung: Marco Medved
Einstudierung Kinderchor: Ekaterina Klewitz
Abendspielleitung: Christian Raschke
Bühnenbildsassistenz: Ansgar Baradoy
Kostümassistenz: Dieter Hauber
Inspizienz: Karsten Sandleben
Sprachcoach: Maria Teresa Picasso-Menck

Länge: 2:30 Stunden, plus Pause

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