Oper

Monatsspielplan

Karneval einmal klassisch

Erstmal in den Kammerspielen Bad Godesberg!

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27 Jan 19:00 H
11 Feb 18:00 H
Kammerspiele

Es ist eine liebgewonnene Tradition diese Aufführung von „Karneval einmal klassisch“ am Karnevals Sonntag in der Bonner Oper. Wer sie nun hier an dieser Stelle vergeblich sucht, dem kann geholfen werden, denn 2018 präsentiert das Theater Bonn die aktuelle Version von Karneval einmal klassisch op 16   am Karnevals Sonntag dem 11. Februar und am Samstag dem 27. Januar  in den Kammerspielen Bad Godesberg. 

 

 

„Karneval einmal klassisch“  opus 16

 

 

Das Motto für 2018

 

„Ihr künnt mich ens besöke kumme“

 

Man ahnt, dass „besöke kumme“

eine doppelte Deutung zulässt. So scheint diese Doppel-

oder Mehrdeutigkeit Programm des Programms zu sein.

 

Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

 

Karneval und Klassik zusammen zu bringen,

ein Widerspruch in sich, ein gewagtes Unterfangen,

ein Spagat, bei dem man sich leicht

zwischen zwei Stühle setzt, weshalb ich mir

sicherheitshalber meinen eigenen Sessel mitbringe.

 

Watt et diesmol nit all jit!

 

Fastelovend em ahle Cölle

Fasching in Wien

Carnaval en Paris

Carnevale di Venezia

Carnaval in Argentinien

und

Karneval im Rheinland

 

 

Man ahnt,

dass man es auch anderswo

als in Köln versteht,

das Fest der Feste

feste zu feiern.

 

 

 

 

 

Besetzung

Burkard Sondermeier, Sprecher, Sänger, Liedermacher, Autor, Baas, und „La Fumm“. Und ich begann mich mit einem Problem auseinanderzusetzen, das bis dato noch niemand aufgeworfen hatte. Hartnäckig verwirklichte ich mein utopisches Konzept, die Skepsis all der anderen diente mir als Stimulantium. Als Träumer auf die Welt gekommen nahm ich meinen Platz als Außenseiter zunächst unbemerkt ein, bis ich mich irgendwann in meiner Nische wohlzufühlen begann, ohne mir dabei all der Konsequenzen bewusst zu sein, die das Leben für mich bereit hielt. Viele Grillen habe ich im Laufe meines Lebens liebevoll aufgezogen und wieder zu Grabe getragen. Meinen Gryllus Carnavalis den hege ich besonders liebevoll nun schon im siebzehnten Jahr, und das Tierchen macht mir viel Freude.

 

Igor Kirillov, Klavier, Orgel, Xylophon. Vielfältig, wandlungsfähig, Zeitgeist resistent, avantgardistisch, konservativ, intellektuell, blödsinnig, streng seriös, voller Humor. All dies unter der Narrenkappe, die man hier ertragen sollte, zu vereinen, ist schon eine Kunst für sich. Dies und noch viel mehr habe ich in diversen Besetzungen der Camarata Carnaval über die Jahre verinnerlicht, so dass ich es nun wieder mal rauslassen werde.

 

Regina Rücker, Violoncello, Klavier. Da, wo Musik verbindet, Menschen sich freuen und feiern und Kinder unbefangen sich im Kreise drehn, da möchte ich als Cellistin mitempfinden und gestalten. Neben zahlreichen kammermusikalischen Erfahrungen und Konzerten liegen mir die Kleinsten der Gesellschaft und ihr Zugang zur Musik am Herzen. Und wo nicht besser als im Karneval, lassen sich alle diese Dinge unter einen Hut bringen?

 

Christoph Schumacher, Schlagwerk, Orgel, Instrumentarium scurillium. Mit den unterschiedlichsten Formen von Klang und Musik auf meinen Reisen konfrontiert, beschäftigt mich immer die Frage nach Herkunft und Entwicklung ursprünglicher Musik. Eine Quelle scheint die Klanglandschaft, also der geographische und soziale Lebensraum des Menschen unter Einbeziehung des gesamten akustischen Umfeldes zu sein. Beispielsweise kommt es vor allem in den Großstädten durch Berührung unterschiedlichster Musikstile zu Verschmelzungen und ganz eigenen Entwicklungen. In gleicher Weise bewirken die Medien ein „Zusammenrücken“ der musikalischen Kulturen. Letztendlich entstand und entsteht heute noch auf diese Weise die sogenannte Weltmusik. Nun bin ich gespannt, was ich auf dieser Reise durch die Welt des Karnevals erleben, entdecken werde.

 

Joon Laukamp, Violine, Mandoline (Flitsch), Gitarre (Coimbra). Da ich in der Nähe von Köln aufgewachsen bin, ist der Karneval natürlich kein unberührter Begriff für mich. Deswegen bin ich sehr stolz darauf, Teil dieser Camarata zu sein, in der rheinische Tradition mit anders verorteten Klängen verbunden wird. Als Geiger, der sich viel mit Jazz und der Volksmusik der USA beschäftigt hat, ist dies nun die perfekte Gelegenheit, die eigene Musiktradition zu erforschen.

 

Pierce Black, Kontrabass, Gitarre. Ein Neuseeländer in Köln. Früher sammelte er bei monatelangen Bootstouren mit seinen Eltern unbekannte Meeresbewohner, wie Seeläuse. Heute sind es musikalische Momente, kleine aber wunderschöne Besonderheiten die er sucht, findet und überall mit hin nimmt, wo er ist. Ihm ist es nicht wichtig, um welches musikalische Gewässer es sich handelt; er springt hinein und findet die goldenen Momente, egal in welchem Genre. Sein Bass ist sein Orchester, Pierce Black: british manners, black humor, golden heart. That’s him.

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