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KARNEVAL EINMAL KLASSISCH

"á la Quatsch"

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Gastspiel 26 Feb 18:00 H
Opernhaus

Der Klassiker im Karneval von und mit Burkard Sondermeier / Camarata Carnaval

Karneval einmal klassisch, opus 15

Die Camarata Carnaval des Jahres 2017, diesmal in äußerst vielfältiger Besetzung. Man beachte: sechs Akteure/innen und vierzehn Instrumente. Sie wird sich bemühen, Quatsch und Klassik unter einen Hut, oder besser gesagt, unter die Kappe der Narretei zu bringen.

Die Akteure/innen dieser Camarata Carnaval: Laia Bobi Frutos, Ekaterina Weyers, Slawomir Lackert, Jeroen De Groot, Igor Kirillov und Burkard Sondermeier.

Das Instrumentarium: Akkordeon, Englisch-Horn, Flöte, Große Trommel, Klavier, Metropol-Orgel mit den Registern I. u. II. und Tremulo, Oboe, Lokpfeiffe, Piccolo, Stand-päuckchen, Theremin, Trittangel,  Xylophon  und Violine.

„Baas“ der Camarata Carnaval ist Burkard Sondermeier. Als Sprecher, Sänger, Liedermacher, Komponist, Arrangeur, Autor, und Regisseur, kümmert er sich um die kölschen Tön, ohne dabei Literarisches der Hochsprache zu vernachlässigen. Und Chansons, Couplets, Amourellchen und Quereelchen gibt es und lustige Geschichten, Anekdötchen, und was zum Mitsingen und zum Mitschunkeln auch.

Wie soll man aber ein Programm beschreiben, für das es nichts Vergleichbares gibt? In dessen Titel Klassik und Quatsch gegenübergestellt sind?

Es ist keine Sitzung,
erst recht kein Stehkonzert.
Es gibt keinen Prinzen mit Entourage.
Es gibt keine Bütt.
Keinen Präsidenten mitsamt Elferrat.
Kein Funkenmariechen.
All dies  Fehlanzeige!
Und das soll dann noch Karneval sein?
Aber ja doch!
Hier wird geschunkelt,
gelacht,
mitgesungen,
fast wie im richtigen Karneval.
Nur eben zart,
geistvoll,
mit leisen Tönen,
und wenn mit KRACH,
dann eben klassisch!

Ein köstlicher Quatsch erwartet diesmal die   Zu-schauer-hörer.

...und wer denn sagt: „ Das kenne ich doch, da war ich doch schon mal drin, vor einigen Jahren“, dem können wir versichern, dass Karneval einmal klassisch für jede Session neu konzipiert, oder sollte man sagen: neu komponiert wird. Es lohnt sich also wieder zu kommen.

Sicher gibt es da jedes Jahr den gleichen Verzäll von „Willi un Rös“. Und das Lied vom Aschermittwoch auch. Das gehört nun mal dazu wie der Baas und sein Ohrensessel. Beide können für sich in Anspruch nehmen, zum 15. Mal dabei zu sein. Für Laia Bobi Frutos ist es das achte Mal. Slawomir Lackert und Ekaterina Weyers sind zum zweiten Mal dabei. Jeroen De Groot zum fünften Mal, und Igor Kirillov, der zum Glück nicht abergläubisch ist, er ist zum dreizehnten Mal Mitglied der Camarata.

Diese ebenso klassisch, wie erstklassischen Musici stehen allesamt für höchst virtuose und originelle Interpretation klassischer Karnevalsmusik, so als ob sie sonst nichts anderes täten. Kongenial wie dieses fünfköpfige Gefolge dann seinen Baas begleitet. 

Das und vieles mehr erwartet den Besucher:
Die Erfahrungen des Karl Berbuer beim Camping. Jupp Schmitz und Johann Wolfgang von Goethe erzählen vom Aschermittwoch. Willi Ostermann hat Heimweh.  Mozart leidet unter Fliegen. Jacques Offenbach darf  beweisen, daß er mehr als nur Can Can kann. Lefebure Wely spielt Bolero in der Kathedrale. Camille Saint- Saëns lässt seinen Schwan schwimmen. Alt aber nicht verstaubt, der Maskentanz von Campra.  Theodore Laillet verkompliziert den Karneval von Venedig. Aram Chatschaturjan tanzt mit Säbel. Meade Lux Lewis spielt mit seiner Lock. George Gershwin mal ganz in Blau. Charles Dancla schwankt zwischen zwei Themen. Rimski Korsakov‘s Hummelflug im Affentempo. André Ernest Modeste Grétry,  er schenkt eine Hymne. Vom Wiener Faschingsleben erzählt Karl Kraus. Und die Uraufführung der Flohwalzer-Paraphrase für Pianoforte zu fünf Händen von Franz Liszt. Willi un Rös, bei denen hat sich nix geändert, und wovon die Amourellchen, Quereelchen, Couplets, und Chansons erzählen, das wird