Oper

Monatsspielplan

JÉRUSALEM

Wiederaufnahme

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Wiederaufnahme 10 Feb 18:00 H
15 Feb 19:30 H
09 Mrz 19:30 H
29 Mrz 19:30 H
10 Apr 19:30 H
03 Mai 19:30 H
Opernhaus

Giuseppe Verdi

Oper in vier Akten [sieben Bildern]
auf ein Libretto von Alphonse Royer und Gustave Vaëz
nach dem Libretto I LOMBARDI ALLA PRIMA CROCIATA von Temistocle Solera
Szenische deutsche Erstaufführung der französischen Originalfassung
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Eine Koproduktion des Theater Bonn mit dem Theater ABAO Bilbao

 

Nachdem Verdi nach seinen frühen Erfolgen bereits international bekannt geworden war, wollte auch die Pariser Oper ein Werk des Komponisten als Grand opéra aufführen. Verdi plante darauf zunächst, seine Oper ATTILA aus dem Jahr 1846 für die französische Metropole umzuarbeiten, entschied sich dann aber für seine 1843 entstandene Oper I LOMBARDI ALLA PRIMA CROCIATA, wofür die Librettisten Alphonse Royer und Gustave Vaëz (eigentlich Jean-Nicolas-Gustave Van Nieuwenhuysen) verpflichtet wurden, Soleras Originallibretto in einer französischen Fassung zu überarbeiten. Nach allgemeiner Einschätzung machte das die handelnden Personen glaubwürdiger.

Im Kern begegnen wir einer spannenden Kreuzritter-Geschichte aus dem 11. Jahrhundert – und dennoch: Einer Oper namens JÉRUSALEM von Giuseppe Verdi wird man in den meisten Opernführern nicht begegnen, obwohl sie im Entstehungsjahrhundert 40 Jahre lang ständig und erfolgreich aufgeführt wurde – aber tatsächlich fast nur in Frankreich. Die Handlung spielt in den Jahren 1095 – 1099 in Toulouse und Palästina mit leidenschaftlicher Romeo und Julia- und inzestuöser Onkel-Nichte-Verwicklung, orientalischem Harems- und Kriegerdrama und mitreißendem Liebes-, Reue- und Sieges-Happy-End. Verdi hat für diese Version seiner LOMBARDI-Oper teilweise vollkommen neue Musik komponiert, die große Tenorpartie des Gaston praktisch neu konzipiert und dem Geschmack des französischen Publikums angenähert. Innerhalb der Reihe mit frühen Verdi-Opern nimmt JÉRUSALEM in vielerlei Hinsicht eine Ausnahmeposition ein, zeigt aber die Bandbreite des Komponisten (und die ihm bereits hier eignenden Möglichkeiten) in großer Deutlichkeit.

Hinweis | Auch bei ausverkauften Veranstaltungen besteht die Möglichkeit auf Restkarten an der Abendkasse.

Einführungsgespräch
Opernfoyer | So, 17. Jan 2016, 11h

 

Besetzung

Gaston, Vicomte von Bearn

Felipe Rojas Velozo

Der Graf von Toulouse

Giorgos Kanaris

Roger, Bruder des Grafen

Martin Tzonev

Helene, Tochter des Grafen

Anna Princeva

Isaure, Vertraute Helenes

Brigitte Jung

Adhemar de Monteil, päpstlicher Legat

Leonard Bernad

Schildknappe Gastons

Christian Georg

Der Emir von Ramla

Ivan Krutikov

Ein Offizier des Emirs

Josef Michael Linnek

Ein Herold

Egbert Herold

Ein Soldat

Nicholas Probst

 

 

Chor des Theater Bonn

 

Extrachor des Theater Bonn

 

Beethoven Orchester Bonn

 

 

 

Musikalische Leitung

Will Humburg

Regie

N.N.

Regieassistenz und Abendspielleitung

Mark Daniel Hirsch

Bühnenbildassistenz

N.N.

Kostümassistenz

N.N.

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