Oper

Monatsspielplan

DIE SACHE MAKROPULOS

Věc Makropulos

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Premiere 07 Apr 18:00 H
11 Apr 19:30 H
20 Apr 19:30 H
04 Mai 19:30 H
19 Mai 18:00 H
26 Mai 16:00 H
31 Mai 19:30 H
19 Jun 19:30 H
Opernhaus

LEOŠ JANÁČEK (1854 –1928)

Oper in drei Akten nach der gleichnamigen Komödie von Karel Čapek
Dichtung vom Komponisten
– In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln –
In Kooperation mit der English National Opera, London 

 

Die Opernsängerin Emilia Marty ist ein Star der Gegenwart (im Stück zugrundegelegt 1922) – aber geboren wurde sie 1566, nachdem ihr Vater, ein Alchemist, im Auftrag des Kaisers die Formel für das unendlich lange Leben gefunden hatte. Als Elina Makropulos auf die Welt gekommen, hat sie unter verschiedenen Namen leben müssen (u. a. Eliane MacGregor, Elsa Müller, Ekaterina Myschkin), immer gezwungen, sich in der um sie herum jeweils absterbenden Epoche neu finden und erfinden zu müssen. Vom Schicksal vor die Wahl gestellt, erneut die Identität zu wechseln, entschließt sie sich nach 356 Jahren Beteiligung am Treiben der Welt zum Verzicht und stellt sich freiwillig dem Tod.

Leoš Janáček selbst bezeichnete DIE SACHE MAKROPULOS als „moderne historische Oper“, was angesichts der unverkennbaren Züge des Phantastischen, die das Werk aufweist, nicht ganz nachvollziehbar ist. Er schrieb die Oper unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg und verarbeitet das große Sterben der Zeit mit dieser auf faszinierende Weise Klang gewordenen Grübelei über die Unsterblichkeit. Neben JENŮFA, KÁŤA KABANOVÁ und dem SCHLAUEN FÜCHSLEIN ist DIE SACHE MAKROPULOS mittlerweile eine von Janáčeks meistgespielten Opern weltweit geworden, nicht zuletzt wohl Folge des mit geschicktesten Mitteln verarbeiteten phantastischen Sujets.

Bereits seit drei Jahrzehnten arbeitet Christopher Alden an Opernhäusern in Europa, aber auch in Kanada und den USA. So inszenierte er beispielsweise in New York, Sydney, Toronto, Melbourne und erarbeitete mit Gustavo Dudamel als Musikalischem Leiter einen vielbeachteten Zyklus mit Mozarts Da Ponte- Opern in Los Angeles. Seit seinem Europa-Debüt 1980 in Basel mit Mozarts DON GIOVANNI waren seine spannungsgeladenen Inszenierungen auch an der Opéra Comique in Paris, an der English National Opera London und an der Deutschen Oper Berlin zu sehen.

 

Einführungsmatinee
OPERNFOYER | SO, 17. MÄRZ 2019, 11 UHR
Moderation: Michael Struck-Schloen, Autor und Musikjournalist

 

 … und außerdem …
LEOŠ JANÁČEK: ZÁPISNÍK ZMIZELÉHO (TAGEBUCH EINES VERSCHOLLENEN)
OPERNFOYER | MO, 6. MAI 2019, 19.30 UHR 

Besetzung

Emilia Marty

Yannick-Muriel Noah

Jaroslav Prus

Ivan Krutikov

Janek

David Fischer [P] [7.4.|11.4.|20.4.|4.5.|19.5.|26.5.|31.5.]
NN [19.6.]

Albert Gregor

George Oniani

Hauk-Sendorf

Johannes Mertes

Dr Kolenatý

Martin Tzonev

Vítek

Christian Georg

Krista

Kathrin Leidig

Komorná (Kammerzofe)

Susanne Blattert

Strojník (Maschinist)

Leonard Bernad

Poklízečka (Putzfrau)

Anjara I. Bartz

 

 

Chor des Theater Bonn

 

Beethoven Orchester Bonn

 

 

 

Musikalische Leitung

Dirk Kaftan

Regie

Christopher Alden

Regieassistenz und Abendspielleitung

Mark Daniel Hirsch

Bühne

Charles Edwards

Kostüme

Sue Wilmington

Licht

Adam Silverman

Choreinstudierung

Marco Medved

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