Oper

Chefdirigent

Hendrik Vestmann

Chefdirigent

Hendrik Vestmann erhielt seine erste Ausbildung zwischen 1992 und 1996 an der Estnischen Akademie für Musik. 2000 kam er nach Deutschland, studierte Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Wolf-Dieter Hauschild und legte im gleichen Jahr sein Diplom mit Auszeichnung ab. Später arbeitete er als Assistent von Prof. Gerd Albrecht und erhielt ein Stipendium der Bayreuther Festspiele.

Seit 2001 dirigierte er zahlreiche Orchester wie das MDR Sinfonieorchester, NDR Radiophilharmonie, die Duisburger Philharmoniker, die Hamburger Symphoniker, die Düsseldorfer Symphoniker, die Bochumer Symphoniker, die Nürnberger Symphoniker, das Sinfonieorchester Wuppertal, die Norddeutsche Philharmonie Rostock, das Philharmonische Staatsorchester Halle, das Saarländische Staatsorchester, das Brandenburgische Staatsorchester, die Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, die Philharmonie Südwestfalen, die Tamperen Philharmonie (Finnland) sowie das Philharmonische Orchester Graz.

Im Dezember 2007 gab er sein Debüt in der Tonhalle Zürich mit der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford. Im Neujahr 2010 dirigierte er mit großem Erfolg Beethovens Neunte mit den Hamburger Symphonikern in der Hamburger Laeiszhalle. Im März 2012 leitete er die Konzerttournee der Duisburger Philharmoniker nach Istanbul.

Im Mai 2006 gewann Hendrik Vestmann den Hermann-Abendroth-Preis in Weimar. Im Oktober 2006 war er Finalist und Sonderpreisträger beim Deutschen Dirigentenpreis in der Berliner Philharmonie, einem der höchstdotierten Auszeichnungen für junge Dirigenten weltweit.

Seine Opernlaufbahn begann er als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater der Stadt Heidelberg, wo er mit Rossinis La Cenerentola debütierte. An der Estnischen Nationaloper leitete er Webers Freischütz. In den Jahren 2004 bis 2006 arbeitete er als Generalmusikdirektor am Theater in Tartu (Estland).

2006 wurde Hendrik Vestmann als Erster Kapellmeister und stellvertretender GMD an das Theater Münster verpflichtet. Dort dirigierte er u.a. Nabucco, Boris Godunow, Don Giovanni, Lucia di Lammermoor, Aida, Rigoletto, Tristan und Isolde, La Traviata und Turandot.

Als Gast dirigierte er Hänsel und Gretel im Theater St. Gallen, La Traviata im Nationaltheater Mannheim, Don Giovanni im Badischen Staatstheater Karlsruhe und im Theater Aachen, Rigoletto in der Oper Bonn sowie La Bohème im Staatstheater Hannover.

Im Herbst 2010 leitete er die Neuproduktion Don Giovanni sowie die Wiederaufnahme La Bohème in der Oper Graz. In der Saison 2011/12 leitete er die Neuproduktion La finta giardiniera sowie in der Saison 2012/13 die Wiederaufnahme La Traviata in der Oper Bonn.

Seit der Saison 2013/14 ist Hendrik Vestmann Chefdirigent der Oper Bonn. Dort konnte er mit der Neuproduktionen der Opern Written on skin und Tosca sowie der Wiederaufnahme von Die Zauberflöte große Erfolge feiern. In dieser Spielzeit hat er die musikalische Leitung bei Fidelio, Hoffmanns Erzählungen, Salome und Turandot.

Im Frühjahr 2014 leitete Hendrik Vestmann die Wiederaufnahme von Figaros Hochzeit an der Komischen Oper Berlin, wo er in dieser Saison auch Barrie Koskys Erfolgsproduktion Die Zauberflöte dirigiert.

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