Oper

Ensemble

Paul McNamara

Tenor

Paul McNamara

Produktionen

2015/2016

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

Der gebürtige Ire und Wahlberliner Paul McNamara gehört zu den vielseitigsten Tenören seiner Generation. Nach einer Reihe von erfolgreichen Produktionen an zahlreichen deutschen Häusern, darunter die Deutsche Oper Berlin, das Staatstheater Kassel, die Staatsoper Hannover und das Deutsche Nationaltheater Weimar, sorgte zuletzt sein gefeiertes Debüt an der New Yorker Carnegie Hall für Aufsehen: Mit dem American Symphony Orchestra, das für seine spannenden Programme mit Werken jenseits des gängigen Repertoires weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist, sang er unter der Leitung des Chefdirigenten Leon Botstein die anspruchsvolle Partie des Giovanni di Salviati in Max von Schillings Oper Mona Lisa und begeisterte Publikum und Presse gleichermaßen.

Im Jahr zuvor konnte Paul McNamara eine zentrale Rolle für sich entdecken: Er gab sein Debüt als Herodes in Salome am Würzburger Theater und gastierte bald darauf in dieser Rolle mit überwältigendem Erfolg am Theatro Municipal in Rio de Janeiro.

Das Mainfrankentheater in Würzburg hatte für Paul McNamara in den vergangenen Spielzeiten eine besondere Bedeutung, denn hier erarbeitete er die Titelpartien von Richard Wagners Tannhäuser und Parsifal, sowie Vasco da Gama in Giacomo Meyerbeers L’Africaine. Für alle drei Partien wurde er im Fachmagazin „Opernwelt“ als „Sänger des Jahres“ nominiert.

Gastverträge führten den vielgefragten Tenor an das Warschauer Teatr Wielki, die Northern Ireland Opera, das Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, zum Janáček-Festival in Brno und mit den Salzburger Osterfestspielen zum Beijing Music Festival. Im Dezember 2010 sang er an der Kasachischen Staatsoper Almaty den Tannhäuser in der ersten szenischen Aufführung einer Wagneroper in Zentralasien.

Außer den Wagnerpartien Erik, Loge, Tannhäuser, Tristan und Parsifal umfasst sein breit gefächertes Repertoire u. a. Mozarts Idomeneo, Max in Webers Der Freischütz, Vasco da Gama in Meyerbeers L’Africaine, Lenski in Tschaikowskis Eugen Onegin, Canio in Leoncavallos Pagliacci, Prinz in Dvořáks Rusalka, Guido Bardi in Zemlinskys Eine florentinische Tragödie, Tichon in Janáčeks Kaťa Kabanová, Tambourmajor in Bergs Wozzeck, Brittens Peter Grimes, den Heiligen Michael in Braunfels Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna, Baron de Laubardemont Krzystof Pendereckis The Devils of Loudon und Harold Mitchell in André Previns A Streetcar Named Desire.

Darüber hinaus ist Paul McNamara ein geschätzter Konzertsänger. Er folgte u. a. den Einladungen der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, des SWR Rundfunkorchesters, des Stavanger Symfoniorkest, des National Symphony Orchestra of Ireland und des Irish Chamber Orchestra.

Pläne für die Saison 2015/16 umfassen sein Debüt im Amsterdamer Concertgebouw mit dem niederländischen Radio Filharmonisch Orkest, weitere Auftritte als Loge in Halle und als Tannhäuser auf der Wartburg bei Eisenach, sowie Neuinszenierungen dieser Oper in Aachen und Innsbruck. Außerdem wird er in Richard Wagners Das Liebesverbot und in Arabella von Richard Strauss an der Leipziger Oper debütieren.

Juli 2015

[Foto: Frances Marshall]

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