Oper

Ensemble

Christopher Sprenger wirkt seit vielen Jahren als Kapellmeister am hiesigen Opernhaus. In über 200 Vorstellungen standen viele der großen Bühnenklassiker sowie Operetten und Musicals hier unter seiner Leitung. Daneben erweitern auch Werke der alten sowie der zeitgenössischen Musik sein Repertoire. So erarbeitete er in der Vergangenheit mit Komponist(inn)en wie Adriana Hölszky, Helmut Oehring, Charlotte Seither, Jan Müller-Wieland, Hannes Seidl oder Juan Allende-Blin etliche Ur-und Erstaufführungen. Mit dem Kölner Ensemble musikFabrik brachte er 2013 zum Abschluss der verdienten Reihe „Bonn chance“ in der Bundeskunsthalle NOCTURNO von Georg Friedrich Haas heraus, unter großer Resonanz bei Publikum und Presse - für diese Produktion erhielt er zudem eine Nominierung als „Dirigent des Jahres“ bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Opernwelt“.

Gastierend dirigierte er in den letzten Jahren auch an den Theatern in Regensburg, Koblenz und Wiesbaden. Im Rahmen der „Donaueschinger Musiktage“ 2013 debütierte er anlässlich der Uraufführung von Bernhard Langs „Monadologie XIII“ beim SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg (der Mitschnitt ist mittlerweile als SACD erschienen) und stand 2014 erstmalig am Pult der Klassischen Philharmonie Bonn.

Seine akademische Ausbildung begann Christopher Sprenger als Jungstudent im Fach Komposition und Musiktheorie bei Martin Christoph Redel in Detmold, woran sich ebendort ein Klavierstudium sowie eine Kapellmeisterausbildung bei Hans-Dieter Baum an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin anschlossen. Musikalisch wie menschlich prägend war während der Studienzeit der vieljährige Kontakt zu Sergiu Celibidache in München und Mainz. Nach einigen Jahren als Assistent von Michail Jurowski folgten ein erstes Theaterengagement als Korrepetitor und später Kapellmeister am Oldenburgischen Staatstheater sowie mehrere Lehraufträge an der Hochschule für Künste Bremen in den Bereichen Orchesterleitung und Kammermusik.

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