Oper

Ensemble

Netta Or

Produktionen

2014/2015

RINALDO
HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN

Seit ihrem Debüt bei den Salzburger Festspielen als Aspasia in Mozarts MITRIDATE, RE DI PONTO (musik. Ltg. Marc Minkowski, Regie Günter Krämer), hat sich die junge Sopranistin Netta Or international als Spezialistin des dramatischen Koloraturfachs etabliert. Von 2003 – 2009 war sie festes Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf und debütierte seitdem an Häusern wie dem Teatro Real Madrid, dem Frühlingsfestival Budapest, der Oper Essen, Leipzig, dem Concertgebouw Amsterdam oder dem Théâtre des Champs Elysées Paris. Als freischaffende Künstlerin ist Netta Or regelmäßiger Gast bei zahlreichen renommierten Festivals der Alten Musik, z. B. Schwetzingen, Karlsruhe, Göttingen, Ludwigsburg, Innsbruck und Herne. Netta Or arbeitete bereits mit namhaften Dirigenten wie Daniele Callegari, Attilio Cremonesi, Ottavio Dantone, John Fiore, Diego Fasolis, Rheinhard Goebel, Sascha Goetzl, Thomas Hengelbrock, Michael Hofstetter, Alexander Joel, Jun Märkl, Marc Minkowski, Stefan Soltesz, Andreas Spering, Christoph Spering, Jean-Christophe Spionsi und Bruno Weil zusammen. Höhepunkte der letzten Spielzeiten waren: Konzerte mit Ottavio Dantone und der Accademia Bizzantina, Jean-Christophe Spinosi und dem Ensemble Mattheus; Diego Fasolis und I Barocchisti, Beethovens  9. Symphonie im Mailänder Dom, Fiordiligi in St.Gallen, Donna Anna im Concertgebouw Amsterdam, Leipzig und Düsseldorf und den Sommerfestspielen Klosterneuburg, Fulvia in Händels EZIO bei den Schwetzinger Festspielen, Clotilda in Händels FARAMONDO in einer Tournee unter Diego Fasolis mit Philippe Jaroussky u.a., DIE FLEDERMAUS an der Opera National du Rhin, eine Tournee mit Altus Daniel Taylor und ein wunderschöner Liederabend im Rahmen der Festspiele Mecklenburg- Vorpommern. Die  Spielzeit 11/12 führte Netta Or zurück nach St. Gallen und dem Festival Klosterneuburg, wo sie nach Erfolgen mit Fiordiligi und Donna Anna jetzt weitere wichtige Fachpartien interpretierte: Alcina und Contessa Almaviva, später folgten weitere Debüts als Violetta Valéry („… mit technisch perfekt geführten Linien wird Netta Or jeder Note gerecht (…), sie begeistert, reißt mit rührt zu Tränen …”), sowie ein erneuter Besuch in der Welt des Barocks bei der Mannheimer Mozartwoche  („Die Sopranistin Netta Or ließ ihre klanglich und gestalterisch brillante Kunst hören:(…) Ein sehr frisch und fruchtig klingendes Organ mit einem rund leuchtenden Kern ließ sie dabei hören, sang blitzsauber bis in höchste Höhen. Hingebungsvolle Biegsamkeit legte sie ins lyrisch Ariose und die federleicht gestalteten Aufschwünge intensivierte Netta Or mit funkelnder Brillanz und virtuoser Attacke in den Koloraturen.”) Zukünftige Projekte umfassen ihr Debüt an der Wiener Volksoper als Konstanze, als Rosalinde im Landestheater Salzburg, an der Staatsoper Hannover als Contessa di Foleville in Rossinis VIAGGIO A REIMS. Weiterhin wird Netta Or die Titelpartie in Händels ALCINA in der renommierten Stuttgarter Kultinszenierung übernehmen. Es folgen ihr Debüt als Königin der Nacht und einer erneuten Einladung folgend Donna Anna in St Gallen. Auch ihre rege Konzerttätigkeit wird Netta Or an der Kölner Philharmonie und der Bochumer Symphonie mit Carls Orffs „Carmina Burana“ fortsetzen. Die gebürtige Israelin studierte Gesang an der Musikhochschule Köln und erweiterte ihre Ausbildung in Meisterklassen mit Nelly Miricioiu, Barbara Bonney, Helena Lazarksa, Kai Wessel und Kurt Moll. In 2008 wurde Netta Or für diverse Rollen an der Deutschen Oper am Rhein als beste Nachwuchssängerin nominiert und 2009 für ihre “herausragenden musikalischen Leistungen” mit dem Förderpreis der Stadt Düsseldorf für Musik ausgezeichnet. Als CD erschienen sind: DEMOOFONTE (arts music), EZIO (Oehms Classic), EZIO (coviello classics), MITRIDATE, RE DI PONTO als DVD (Decca).

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