Oper

Ensemble

Magdolna Parditka und Alexandra Szemerédy

Magdolna Parditka und Alexandra Szemerédy

Produktionen

2013/2014

WRITTEN ON SKIN

2014/2015

SALOME

Das Regieteam Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka verbindet seit ihrer gemeinsamen musikalischen Ausbildung am Béla Bartók Konservatorium in Budapest eine enge künstlerische Zusammenarbeit. Seit einigen Jahren entwickeln sie unkonventionelle Bühnenkonzepte, führen gemeinsam Regie und statten zudem ihre Produktionen selbst aus.

Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka sind für den deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert, der am 16. November 2013 zum achten Mal verliehen wird.

In diesem Jahr findet die Vergabe in der Staatsoper im Schiller Theater Berlin statt.

Grundlage der Nominierung war ihre Inszenierung von Puccinis »Madama Butterfly« am Landestheater Coburg in der Spielzeit 2012/13, in welcher sie auch Paul Abrahams Operette »Viktória« am Stadttheater Gießen inszenierten. Außerdem kam ihre »Parsifal« Inszenierung bei den Budapester Wagner-Tagen zur Wiederaufnahme.

Im September 2013 eröffnen sie die neue Spielzeit an der Oper Bonn mit George Benjamins »Written on Skin«. Anschließend werden sie bei Puccinis »Manon Lescaut« am Pfalztheater Kaiserslautern (in Koproduktion mit dem Staatstheater Meiningen) Regie führen und am Landestheater Coburg Glucks »Orpheus und Eurydike« inszenieren.

In der Spielzeit 2014/15 wird das Regieteam am Staatstheater Hannover mit Puccinis »Tosca« debütieren, an der Oper Bonn »Salome« inszenieren und am Landestheater Coburg Mozarts »Die Entführung aus dem Serail« auf die Bühne bringen, ferner wird ihre »Manon Lescaut« Produktion am Staatstheater Meiningen neu einstudiert.

Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka inszenierten auf Adam Fischers Einladung bei den Budapester Wagner-Tagen 2006 »Parsifal«, welcher ihnen einen großen Erfolg einbrachte und 2009, 2011 und 2013 wieder aufgenommen wurde. 2010 war das Team bei den Budapester Wagner-Tagen (in Koproduktion mit der Ungarischen Staatsoper) für die Inszenierung und Ausstattung von Richard Wagners »Tristan und Isolde« verantwortlich, die musikalische Leitung übernahm erneut Adam Fischer. Die künstlerische Zusammenarbeit des Regieteams mit dem Dirigenten wurde fortgesetzt: Im Dezember 2010 inszenierten und statteten sie Mozarts »Ascanio in Alba« an der Ungarischen Staatsoper aus, 2011 wurde »Tristan und Isolde« neu einstudiert.

Für RUHR.2010 erarbeitete das Regieteam einen Doppelabend mit Einaktern von Hans Werner Henze und Wolfgang Amadeus Mozart (»Das Wundertheater«/»Der Schauspieldirektor«). Ihre experimentelle Regiearbeit, eine Bühnenfassung von Franz Schuberts »Winterreise«, wurde mit dem Titel »Erstarrung I & Erstarrung II« 2009 in Zusammenarbeit mit ohnetitel - Netzwerk für Theater und Kunstprojekte in Salzburg aufgeführt. Die literarisch inspirierte Musiktheaterkonzeption »Alles ohne Wiederkehr«, welche Magdolna Parditka und Alexandra Szemerédy nach Stefan Zweigs Novelle »Der Stern über dem Walde« entwarfen, wurde im Rahmen der Theaterwoche des Stefan Zweig Centre Salzburg gezeigt und auf das Salzburger Literaturfest eingeladen, außerdem gastierte sie 2008 am Staatstheater am Gärtnerplatz in München.

Nach Abschluss des Studiums an der Universität Mozarteum Salzburg lernte Alexandra Szemerédy bei Ursel und Karl-Ernst Herrmann, Christine Mielitz und Achim Freyer. Ferner wirkte sie bei zahlreichen Festspielproduktionen in Salzburg mit.

Als Stipendiatin des Freistaates Bayern absolvierte Magdolna Parditka die Akademie der Bildenden Künste in München. Sie gewann den internationalen Wettbewerb des Wagner Forums für Musiktheater »Ring Award 2005«.

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