Oper

Ensemble

Marco Jentzsch

Marco Jentzsch

Nach einer Berufsausbildung als Erzieher und einer Tätigkeit im Rehabilitationszentrum für Körperbehinderte studierte Marco Jentzsch privat Gesang, unter anderem bei Irmgard Hartmann-Dressler in Berlin.

Nach einem ersten Festengagement am Theater Erfurt war er von 2006 bis 2008 Ensemblemitglied des Niedersächsischen Staatstheaters Hannover, wo er u. a. als Tamino, Belmonte, Steuermann, Edgardo (»Lucia di Lammermoor«) und Camille de Rosillon zu hören war. Als Belmonte gastierte Marco Jentzsch 2009 an der Staatsoper Unter den Linden, außerdem sang er den Max (»Der Freischütz«) in einer Neuproduktion am Theater Dortmund sowie den Lohengrin – eine Partie, in der er u. a. an der Oper Leipzig gastierte. Sein Rollendebüt als Erik (»Der fliegende Holländer«) gab er 2010 in einer Neuproduktion an der Nederlandse Opera in Amsterdam und gestaltete diese Partie mittlerweile auch an der Hamburgischen Staatsoper sowie am Opernhaus Zürich. An der Scala di Milano debütierte er als Froh in Richard Wagners »Das Rheingold« unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim und war in dieser Partie auch an der Staatsoper Unter den Linden zu hören. Am Staatstheater Saarbrücken reüssierte er 2014 als Kaiser in Mozarts »Die Frau ohne Schatten« von Richard Strauss, am Staatstheater Wiesbaden als Rodolfo in Puccinis »La Bohème«.

An der Oper Köln gab der Künstler 2009 sein Rollendebüt als Walther von Stolzing in Richard Wagners »Die Meistersinger von Nürnberg«. Diese Partie sang er anschließend auch in Neuproduktionen an der Komischen Oper Berlin sowie beim Glyndebourne Festival 2011. Weitere Partien an der Oper Köln waren Belmonte in Mozarts »Die Entführung aus dem Serail«, auch im Rahmen eines Gastspiels im irakischen Suleimania, Tenor/Bacchus in »Ariadne auf Naxos« von Richard Strauss, Tambourmajor in Alban Bergs »Wozzeck«, Camille de Rosillon in Franz Lehárs »Die lustige Witwe« und die Titelrolle in Richard Wagners »Parsifal«. Außerdem stellte er sich hier mit seinem Franz-Grothe-Programm »Komm’ und gib mir deine Hand« als ein hervorragender Interpret der sogenannten »leichten« Muse vor.

Top of Page