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Mary Elizabeth Williams

Sopran

Mary Elizabeth Williams

Die junge amerikanische Sopranistin Mary Elizabeth Williams, die laut Opera News (Juli 2011) „der nächste große Verdi-Sopran“ zu werden verspricht und unlängst als „Artist of the Year 2012“ von der Seattle Opera ausgezeichnet wurde, stammt aus Philadelphia. Ihre Gesangsausbildung absolvierte sie am Luther College in Iowa, wo sie auch in ihrer ersten Opernrolle zu erleben war, und zwar in der Titelpartie von Puccinis „Suor Angelica“. Nach ihrem Studium war Mary Elizabeth Williams dann Mitglied des renommierten Centre de Formation Lyrique an der Opéra National de Paris.

Mary Elizabeth Williams ist Preisträgerin zahlreicher bedeutender Gesangswettbewerbe. Sie gewann u. a. den Lyric Artist Prize des Bastille Cercle Carpeaux und den Concours Clermont-Ferrand. Außerdem erhielt sie ein Stipendium der Solti Foundation.

In den USA gehört Mary Elizabeth Williams inzwischen zu den gefragten Sängerinnen ihres Fachs und feierte große persönliche Erfolge als Leonora in „Il trovatorean der Seattle Opera, Kentucky Opera und der Indianapolis Opera, als Tosca in Arizona, New Orleans, Virginia und am Michigan Opera Theatre sowie als Aida an der Atlanta Opera. Darüber hinaus war sie beim Spoleto Festival die Goddess of the Waters in Anthony Davis Oper „Amistad“.

In der Spielzeit 2010/11 gab die Sopranistin ihr gefeiertes Deutschland-Debüt als Aida am Oldenburgischen Staatstheater. Mit dieser Partie gastierte sie zudem an der Virginia Opera und war darüber hinaus im Sommer 2011 als Serena in „Porgy and Bessan der Seattle Opera zu hören. Im März 2012 verkörperte die Sängerin erneut Aida in der Neuproduktion an der Arizona Opera.

Im Oktober 2012 wurde Mary Elizabeth Williams in der Titelpartie in Guy Joostens Neuinszenierung von „La Wally“ am Theater St. Gallen frenetisch gefeiert. Zu ihren weiteren Engagements in der Spielzeit 2012/13 gehörten Amelia in „Un ballo in mascheraam Theater Basel, Abigaille in „Nabucco“ in Antwerpen, „Aida“ in Palermo und Odabella in Verdis „Attila“ bei den St. Galler Festspielen 2013.

In der Spielzeit 2013/14 singt Mary Elizabeth Williams an der Welsh National Opera Abigaille sowie die Titelpartie in „Tosca“. Darüber hinaus wird sie als Abigaille an der Staatsoper Stuttgart debütieren. Zu den weiteren künftigen Engagements gehören unter anderem „Tosca“ und ihr Rollendebüt als Maria Stuarda an der Seattle Opera.

Foto: Susan Beard

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