Oper

Ensemble

Aile Asszonyi

Sopran

Aile Asszonyi

Produktionen

2018/2019

ELEKTRA

Die Estonische Sopranistin Aile Asszonyi, von der Presse kürzlich als “Eine Klasse für sich” tituliert, sowie für ihre “Stimmgewalt”, ihren “vokalen Farbenreichtum”, ihre “sängerische wie schauspielerische Souverenität” und ihre "raumgreifende Bühnenpräsenz” gepriesen, gab in jüngster Vergangenheit umjubelte Debüts als Senta in Wagners DER FLIEGENDE HOLLÄNDER an der NRO und dem Theater Regensburg, wo sie Anfang 2018/19 auch eine gefeierte Abigaille in Verdis NABUCCO war; Ghita in Zemlinsyks DER ZWERG  und Madre in Dalapiccolas IL PRIGIONIERO (unter Leitung von Dirk Kaftan, auch auf CD erschienen) führten sie zur Oper Graz, Prothoe in Schoecks PENTHESILEA zur Oper Bonn; Frau in Hindemiths MÖRDER, HOFFNUNG DER FRAU zum Grafenegg Festival und der Sopran in S. Gubaidulinas ÜBER LIEBE UND HASS zum Olavsdagene Festival Trondheim. Außerdem sang sie Opern-Galas mit José Cura, dem sie eine “mehr als ebenbürtige Partnerin” war; und interpretierte die Titelpartien von Verdis AIDA sowie Puccinis SUOR ANGELICA und MANON LESCAUT; Leonora in Beethovens FIDELIO, Amelia in Verdis UNA BALLO IN MASCHERA, Rosalinde in J. Strauß DIE FLEDERMAUS, Miss Jessel in Brittens TURN OF THE SCREW, Liza in Tschaikowskys PIQUE DAME, Woman in Tüürs WALLENBERG und viele weitere Rollen an der Estonischen Nationaloper Tallinn, wo sie sich auch der herausfordernden Aufgabe stellte, Elisabeth und Venus in Wagners TANNHÄUSER an einem Abend zu singen, und daraufhin in der TV-Sendung „KulTour mit Ioan Holender“ von Herrn Holender eine “eine ganz wunderbare Sopranistin” genannt wurde. Des Weitere kreierte sie die Rollen in zwei Uraufführungen von Isidora Zebeljan: Zorad in ZORA und Kali  DVE GALVE I DEVOIJKA.
Zukünftige Engagements inkludieren u.a. Abigaille auf der Koblenzer Festung Ehrenbreitstein sowie ihre Debüts als Fata Morgana in Prokofiews DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN und als Guturne in Wagners GÖTTERDÄMMERUNG  am Oldenburgischen Staastheater.
Aile Asszonyi, mehrfach mit dem “Estonian Theatre Award" ausgezeichnet und Preisträgerin vieler internationaler Wettbewerbe, wie dem Reine Elisabeth Concours Bruxelles, bei dem sie den “Prix des Donateurs du Concours Reine Elisabeth” erhielt, studierte an der Musikakademie Tallinn und mit Carlo Begoniz an der Accademia Verdiana und komplettierte ihre Ausbildung am Operastudio Amsterdam. Ihre Karriere begann die Sopranistin im Estonischen Philharmonischen Chor; und gab ihr Operndebüt als Despina in
Mozarts COSI FAN TUTTE; gefolgt von zahlreichen weiteren Partien wie u.a. Mimi in Puccinis LA BOHÈME, Donna Elvira in Mozarts DON GIOVANNI oder den Titelpartien von Donizettis MARIA STUARDA oder Verdis GIOVANNA D‘ARCO.
Gastengagement führten sie u.a. zur Kammeroper Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Teatro Sienna, der Kroatischen-, Serbischen, Belarussischen-, Littauischen und der Lettischen Nationaloper, der Opera Novaya Moskau, dem Theatre Vanamuine Tartu, der Nargen Opera, dem Birgitta Festvial, dem Newport Music Festival, der Settimana Musicale
Senese, der Music Biennale Zagreb oder dem Belgrade Bemus Festival. Aile Asszonyi hatte das Vergnügen, mit so namenhaften Dirigenten wie J. Alperten, L. Botstein, D. Cavazza, J. Cura, O. Elts, M. Gerts, N. Järvi, P. Järvi, R. Joost, D. Kaftan, T. Kaljuste, E. Klas, M. Kütson, P.Mägi, A. Mustonen, V. Pähn, P. Petrovic, D. Porcelijn, D. Reuss, G. Rinkevicius, L. Sirp, B. Sudjic, A. Volmer, T. Woods; und Regisseuren wie D. Bertman, R. A. Braun, M. Dijkema, P. Esterházy, S.Herheim, R. Hovenbitzer, P. Konwitschny T. Kratzer, N. Kuningas, A. Mikk, H. Nieuwenhuis, D. Pountney, N. Raab, P. Recinella, M. Sijm, D. Slater, W. Sutcliffe, A. Zagars und R. Zaharia zusammen zu arbeiten.

[Stand: 2019]

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