Oper

Ensemble

Peter Konwitschny

Regisseur

Peter Konwitschny

Produktionen

2017/2018

PENTHESILEA

Peter Konwitschny, geboren in Frankfurt am Main als Sohn eines Dirigenten und einer Sängerin, war nach dem Studium der Opernregie in Berlin Regieassistent am Berliner Ensemble und zeigte bald erste eigene Arbeiten im Schauspiel und an der Oper. Er ist Preisträger u.a. des Kunstpreises der DDR, des Konrad-Wolf-Preises der Akademie der Künste Berlin, des Bundesverdienstkreuzes sowie des Berliner Theaterpreises 2005 – als erster Opernregisseur überhaupt. Außerdem ist er Mitglied der Akademien in Leipzig, Dresden, Berlin und Hamburg. Bereits fünfmal wurde er zum „Regisseur des Jahres“ gewählt. Peter Konwitschnys Inszenierungen sind geprägt von dem Ziel, den, wie Brecht sagt, "weiterfabulierenden Zuschauer" zu entwickeln. Im Theater wird also nicht lediglich über diese oder jene Geschichte informiert, sondern die geistige Aktivität des Zuschauers soll gefördert, seine Phantasie entängstigt und provoziert werden. Ein Politikum, weil so das Theater in der Lage ist, in das Leben zurückzuwirken. Neben seinen szenischen Händel-Interpretationen ab 1984 am Landestheater Halle zählen zu seinen bedeutenden Inszenierungen u.a. LOHNEGRING, WOZZECK und MOSES UND ARON in Hamburg, DIE CSARDASFÜRSTIN in Dresden, INTOLLERANZA und DON GIOVANNI in Berlin sowie DON CARLOS an der Wiener Staatsoper und DER FLIEGENDE HOLLÄNDER am Bolschoi-Theater. Von 2008 bis 2011 war Konwitschny Chefregisseur der Oper Leipzig und hat dort u.a. PIERROT LUNAIRE, AIDA, LOHNEGRIN, ALKESTIS und COSI FAN TUTTE inszeniert. 2015 führte er Regie von DIE EROBERUNG VON MEXICO bei den Salzburger Festspielen. Seine Inszenierung von LA JUIVE am Nationaltheater Mannheim wurde 2016 für den deutschen Theaterpreis Der Faust nominiert. 

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