Oper

Ensemble

Nicole Piccolomini

Mezzosopran

Nicole Piccolomini

Produktionen

2016/2017

MARÍA DE BUENOS AIRES

2018/2019

ELEKTRA

Die amerikanische Mezzosopranistin Nicole Piccolomini wuchs in Long Island, New York, auf und studierte Gesang an der renommierten Juilliard School in New York.
Sie liebt Wagner und verdankt ihr dramatisches Talent vermutlich ihren italienischen Wurzeln. Ihre Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Philippe Jordan, Donald Runnicles, Ulf Schirmer und Christopher Sprenger führte sie an die wichtigsten Opernbühnen der Welt, wie die Bayerische Staatsoper, Deutsche Oper Berlin, Niederländische Nationaloper, Pariser Oper, Oper Leipzig, Shanghai Oper, Staatsoper Berlin oder das Teatro alla Scala in Mailand.
 
Ihre Paraderolle Maddalena in RIGOLETTO sang sie inzwischen in acht großen internationalen Produktionen in Europa und den USA – von der Opera di Firenze über die Deutsche Oper Berlin bis zur Lyric Opera in Chicago. Zum Kernrepetoire von Nicole Piccolomini gehören außerdem Rollen in Opern von Dvořák, Mozart, Strauss, Verdi und Wagner. Sie war Maria de Buenos Aires in Piazzollas gleichnamiger Oper, Mistress Quickly in Verdis FALSTAFF, Erda in DAS RHEINGOLD und in SIEGFRIED und die Erste Norn in der GÖTTERDÄMMERUNG.

Zu Beginn der Spielzeit 2018/2019 singt Nicole Piccolomini die Rolle „der Page“ in Richard Strauss‘ Oper SALOME an der Oper Daegu in Südkorea. Außerdem kehrt sie an das Opernhaus Halle zurück und ist dort mehrfach in der Titelrolle von Astor Piazzollas Tango-Oper MARIA DE BUENOS AIRES zu erleben. Darauf folgt dann ihr Debüt in der Rolle der Klytämnestra in Richard Strauss‘ ELEKTRA am Theater Bonn.
In der Saison 2017/2018 arbeitete die Mezzosopranistin zum ersten Mal am Michigan Opera Theatre: Sie singt dort eine ihrer Lieblingsrollen Maddalena in RIGOLETTO. Sie covert die Rolle der Ježibaba in RUSALKA an der Oper Leipzig und debütiert an der Oper Halle in der Titelrolle in Piazzollas MARIA DE BUENOS AIRES. Im Mai 2018 singt sie die Schwertleite in DIE WALKÜRE mit dem Dallas Symphony. Weitere Höhepunkte dieser Spielzeit sind De Fallas EL AMOR BRUJO mit dem Orchestra Filarmonica Campana in Pagani, Italien, und ihre Artist-in-Residence für Konzerte in Kunnersdorf, begleitet vom Pianisten Christoph Staude, mit dem sie auch ihr erstes CD Album mit Liedern von Mahler, Brahms, Pfitzner und Wagner eingespielt hat.
 
Vergangene Spielzeiten:
2015/2016 debütierte Nicole Piccolomini am Shanghai Opera House als Mistress Quickly in FALSTAFF und am Theater Bonn in der Titelrolle von Piazzollas MARIA DE BUENOS AIRES. Sie kehrte als der Page in SALOME an die Deutsche Oper Berlin zurück und konnte als Erda in SIEGFRIED ihre gefeierten Auftritte an der Oper Leipzig wiederholen.
 
Im ersten Leipziger „Ring“ seit 40 Jahren sang Nicole Piccolomini in der Spielzeit 2014/2015 die Erda in DAS RHEINGOLD (Rollendebüt) und in SIEGFRIED. Die Mezzospranistin arbeitete mit dem Venice Chamber Orchestra, mit dem sie die Wesendonck Lieder an der Sala Concerti di Palazzo Pisano in Venedig aufführte. Nicole Piccolomini gab ihr Hausdebüt an der Santa Fe Opera als Maddalena in RIGOLETTO und am Teatro Lirico di Cagliari als Solokha in CHEREVICHKI. Gekrönt wurde die Saison von zwei Konzerten, beim Italia Arte Fest und mit dem Tschechischen Virtuosenorchester im Rudolfinum in Prag.
 
In den vergangenen Jahren sang die amerikanische Mezzosopranistin die Erste Norn in der GÖTTERDÄMMERUNG an der Niederländischen Nationaloper. Sie trat beim Caramoor International Music Festival als Maddalena in RIGOLETTO auf und war 2014 die Hauptsolistin bei der musikalischen Feier der Heiligsprechungen von Papst Johannes XXIII und Papst Johannes Paul II. in der DAR Constitution Hall in Washington D.C., die mit dem Public Broadcasting Service international übertragen wurde.
 
Nicole Piccolomini verkörperte zahlreiche Rollen in der Deutschen Oper Berlin, darunter Fenena in NABUCCO, Erste Norn und Floßhilde in GÖTTERDÄMMERUNG, Federica in LUISA MILLER, Flosshilde in DAS RHEINGOLD, Dritte Dame in DIE ZAUBERFLÖTE, Erste Magd in ELEKTRA, Schwertleite in DIE WALKÜRE, Dryade in ARIADNE AUF NAXOS, Contessa di Coigny in ANDREA CHENIER, Marquise de Langlade in MARIE VICTOIRE und Rosalia in TIEFLAND.
 
Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten zählen die Titelrolle von Roussels PADMÂVATÎ beim Spoleto Festival in Italien; Grimgerde in DIE WALKÜRE, Erste Norn und Floßhilde in GÖTTERDÄMMERUNG sowie Lola in CAVALLERIA RUSTICANA an der Opéra national de Paris; Azucena in IL TROVATORE (Der Troubadour) am Teatro Verdi di Busseto; Ulrica in UND BALLO IN MASCHERA (Ein Maskenball) am Teatro Regio di Parma, Teatro Communale di Modena und Teatro Massimo Bellini di Catania; weitere Aufführungen von Maddalena in RIGOLETTO am Operntheater von Saint Louis und Opera Delaware; Musetta in Leoncavallos LA BOHÈME an der Opera de Oviedo; Grimgerde in DIE WALKÜRE mit dem Teatro alla Scala, der Staatsoper Berlin und dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin; Dryade in ARIADNE AUF NAXOS mit der Bayerischen Staatsoper; und die Titelrolle in Piazzollas MARIA DE BUENOS AIRES mit der Gotham Chamber Opera in New York.
 
Ebenso erfolgreich reüssierte sie auf der Konzertbühne beim New York City Ballet als Solistin in Leonid Desjatnikovs RUSSIAN SEASONS in Saratoga Springs, in Händels MESSIAS mit den Bermuda Philharmonic, beim Umbria Music Fest in der MESSA DA REQUIEM von Verdi und am New Jersey Opera Theatre in einem Konzert mit Opernmelodien.

Ausbildung:
Nicole Piccolomini absolvierte ihre Gesangsausbildung mit dem Bachelor of Music der Juilliard School, New York und nahm an jungen Künstlerprogrammen des Operntheaters von Saint Louis und des Caramoor Music Festivals teil. Von 2002 bis 2006 war die Mezzosopranistin „resident artist” an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia und erhielt das Curt-Engelhorn-Stipendium der American Berlin Opera Foundation. 2010 wurde sie Stipendiatin der William Matheus Sullivan Foundation. Nicole Piccolomini ist ausgebildet in Ballett, Jazz- und Steptanz, ist passionierte Veganerin und liest gern Bücher von David R. Hawkins und Eckhart Tolle.

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