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IN DIE OPER, FERTIG, LOS!

Die Junge Opern Rhein-Ruhr initiieren ein gemeinsames Vermittlungsprojekt für Musiktheater. Unter dem Motto "Klasse komponiert" gibt es Workshops für Schulklassen. Außerdem berichtet Malte Arkona in Podcasts, was so alles hinter den Kulissen passiert.

Unter dem Titel JUNGE OPERN RHEIN-RUHR produzieren das THEATER BONN, das Theater Dortmund und die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg bereits seit vier Jahren gemeinsam anspruchsvolle und aufwändige Familienopern für junges Publikum. Vier Produktionen sind in dieser Zusammenarbeit schon entstanden und mit James Reynolds’ GEISTERRITTER nach dem bekannten Roman von Cornelia Funke steht am 3. Dezember in Bonn eine weitere prominente Uraufführung bevor.

Die Produktion einer Familienoper ist stets mit hohem Aufwand verbunden. Durch die Zusammenarbeit ist es den Häusern möglich, das Repertoire von Familienopern für die großen Bühnen kontinuierlich zu erweitern, effizient zu wirtschaften und zugleich mehr junge Menschen an spannendes und modernes Musiktheater heranzuführen. Nicht zuletzt aus diesem Grund steht das Projekt JUNGE OPERN RHEIN-RUHR unter der Schirmherrschaft von Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Musikvermittlung für Schulklassen

Dank einer gesonderten Förderung ihres Ministeriums gibt es in dieser Spielzeit zum ersten Mal ein gemeinsames Vermittlungsprogramm: KLASSE KOMPONIERT – IN DIE OPER, FERTIG, LOS!  Angelehnt an die Familienopern, will es die Augen und Ohren der Kinder für die Kunstform Oper noch weiter öffnen. Gemeinsam mit Künstlern aus verschiedenen Sparten setzen Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren in drei unterschiedlichen Workshop-Formaten Motive der Familienopern selber in Klang und Szene um und lernen in diesem kreativen Prozess die verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten von Musiktheater kennen.

Entwickelt wurde das Programm zusammen mit dem Kölner Büro für Konzertpädagogik, das die sogenannte Response-Methode aus England mitgebracht hat. Einige von den ca. 90 beteiligten Klassen aus Bonn, Düsseldorf, Duisburg und Dortmund werden am Ende eine gemeinsame Aufführung gestalten.

Podcasts mit Malte Akona

Um hörbar zu machen, was in den Workshops und in den drei Opernhäusern hinter der Bühne so alles passiert, wird eine eigene Podcast-Reihe produziert. Die Moderation übernimmt Malte Arkona, der als KiKA-Moderator („Die beste Klasse Deutschlands“)  bekannt ist und seit seiner Kindheit selbst mit dem Theater verbunden ist. Während der Familienopern schaut Arkona in Dortmund, Düsseldorf, Duisburg und Bonn hinter die Kulissen.

Dabei entstehen Podcasts, kleine Hörgeschichten, die den Hörer in die Welt der Oper eintauchen lassen. Berufe werden vorgestellt und Atmosphären eingefangen, immer mit dem Ziel, die Oper erlebbar zu machen. Ab Sonntag, 03. Dezember, werden auf dem neu eingerichteten Youtube-Kanal „Junge Opern Rhein-Ruhr“ die fertiggestellten Podcasts für jeden zugänglich veröffentlicht. Das Projekt ist in allen drei Städten bereits erfolgreich angelaufen. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können sich weiterhin an die Theaterpädagogik der jeweiligen Häuser wenden. 

 

29. November 2017