Die nächsten Vorstellungen

Martin Walser kommt nach Bonn!

und liest am 8. Februar 2012 aus MUTTERSOHN

„Muttersohn“ ist ein Abenteuer, ein wilder, ein mit allen Daseinsfarben auftrumpfender Roman: «hochfahrend, ironisch und empfindungsinnig zugleich» (Die Zeit).

Martin Walser, geboren 1927 in Wasserburg, lebt in Überlingen am Bodensee. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis und 1998 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Außerdem wurde er mit dem Orden «Pour le Mérite» ausgezeichnet und zum «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt.

LAKMÉ

von Léo Delibes

Orientalische Opernstoffe waren im Europa des 19. Jahrhunderts große Mode. Auch Léo Delibes ließ sich vom fernen Orient bezaubern und kolorierte in seiner Oper LAKMÉ ein exotisches Indien, wie es der europäischen Vorstellung Ausdruck verlieh. Berühmt geworden ist vor allem die Glöckchenarie des zweiten Aktes „Où va la jeune Indoue“. Mit diesem Koloraturparadestück lockt Lakmé den in sie verliebten englischen Offizier Gérald an; ihr Vater, der Brahmane Nilakantha, will sich an ihm für das verbotene Eindringen in den heiligen Lotosblumenhain rächen… Die Pariser Uraufführung am 14. April 1883 ging mit einem überwältigenden Publikumserfolg über die Bühne der Opéra-Comique. Die Bonner Neuinszenierung des in Deutschland selten aufgeführten Werkes hat der belgische Regisseur Paul-Emile Fourny entworfen. Er ist seit April 2011 künstlerischer Leiter von Opéra-Théâtre de Metz-Metropole.